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Comic-Besprechung - Suicide Squad: Jagd auf Harley Quinn

Geschichten:
Suicide Squad: Jagd auf Harley Quinn
Original:
Suicide Squad 1-8
Autor: Adam Glass
Zeichner: Andrej Bressan, Frederico Dallocchio, Ransom Getty, Ig Guara, Clayton Henry, Cliff Richards
Tuscher:Andrej Bressan, Frederico Dallocchio, Scott Hanna, Clayton Henry, Cliff Richards
Farben: Hi-Fi, Allen Passalaqua, Val Staples, Matt Vackey
Übersetzung: Joachim Körber

Story:
Serienmörder und Superschurken – sie gelten als der Abschaum der Menschheit, der eigentlich hinter Gittern gehört, aber die Regierung hat sich dafür entschieden, Deadshot, Captain Boomerang oder Harley Quinn noch eine Chance zu geben, ihre Fähigkeiten nutzbringend einzusetzen. Denn es gibt auch Gruppen wie die Terror-Organisation Basilisk, gegen die man nur mit dem richtigen Killerinstinkt vorgehen kann.

Daher ist der Auftrag auch nicht ohne, als sie alle Besucher eines Sportstadions umnieten und nur eine Zielperson, retten sollen. Als man sie dort absetzt, wissen Harley auch die anderen, warum das sein muss. Sie erfüllen durchaus ihre Pflicht, aber wie immer erwartet sie am Ende keine Dankbarkeit, die Bomben in ihrem Nacken werden nicht so schnell deaktiviert, wie sie es sich wünschen würden.

Dennoch gelingt Harley die Flucht. Sie wird von dem Verlangen vorangetrieben, zu erfahren, ob der Joker, ihr Geliebter und Schöpfer noch lebt und ist für dieses Wissen bereit, über Leichen zu gehen. Allerdings passt das den Leuten nicht, die sie bisher benutzt haben … und diese eröffnen deshalb die Jagd auf Harley Quinn.



Meinung:
Man merkt sehr deutlich, dass sich DC mit dieser Serie auf den kommenden Kino-Event vorbereitet, denn die Suicide Squad soll wie Deadpool durchaus dafür sorgen, dass man anfängt, Superhelden auch mal aus einer ganz anderen Sicht – nämlich der der Antihelden, zu sehen und damit auch Geschichten für Erwachsene zu schaffen, in denen es weitaus brutaler zugeht, als in den normalen Titeln.

Weder die schurkischen Helden, noch ihre Gegenspieler schenken sich etwas. Selbst der Umgangston untereinander ist rau und grob. Die Hauptfiguren werden gerade von der Obrigkeit auch weiterhin wie Verbrecher behandelt und nicht geschont. Letztendlich ist es vermutlich auch das, was sie weiterhin dunkle bleiben lässt, wie vor allem Harley eindrucksvoll beweist.

Anders als in ihrer eigenen Serie ist sie düster und zynisch, kein liebenswerter Chaod, der doch noch Gefühl und Freundlichkeit im Herzen hat, sondern eine eiskalte Psychopathin, deren Werdegang in Rückblenden erzählt wird, als sie sich auf der Suche nach Spuren ihres Geliebten daran erinnert, wie sie von der schüchternen Psychologin eigentlich zur Clown-Killerin geworden ist.

Böse und zynisch, nichts für schwache Nerven und Mägen, so kommt der Einzelband daher, der sich zwar mehr auf Harley Quinn konzentriert, dabei aber auch die anderen Mitglieder der Gruppe nicht ganz außer Acht lässt. Wer düstere Action mit einem ordentlichen Schuss Horror mag, wird die in sich geschlossene Geschichte zu schätzen wissen, deren Autor seine Arbeiten bei „Supernatural“ nicht verleugnen kann.



Fazit:
Suicide Squad: Jagd auf Harley Quinn, bietet ein erwachsenes Abenteuer, in dem einmal nicht Superhelden mit ihrem Gewissen und Gegenspielern ringen, sondern Antihelden, wie sie im Buche stehen das Geschehen rocken lassen und dabei keine Scheu haben, auch schon mal unschuldige Menschen über die Klinge springen zu lassen. Freilich sollte man eine Tiefe in der Handlung erwarten, da wie immer die Action an erster Stelle steht.

Suicide Squad: Jagd auf Harley Quinn - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Suicide Squad: Jagd auf Harley Quinn

Autor der Besprechung:
Christel Scheja

Verlag:
Paninicomics

Preis:
€ 16.99

ISBN 13:
978-3741600036

180 Seiten

Positiv aufgefallen
  • Düster, kaltschnäuzig aber intensiv erzählt
  • Ein Fest für alle Horror-Fans
Negativ aufgefallen
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Rezension vom: 07.09.2016
Kategorie: Suicide Squad
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