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Comic-Besprechung - Namibia - Episode 1

Geschichten:
Namibia – Episode 1
Autor:
Leo & Rodolphe
Zeichner, Tuscher: Marchal
Farben: Sebastien Boulét

Story:
Schon einmal erlebte Katherine Austin in Afrika ein Abenteuer, das nicht ganz von dieser Welt war, begegnete sie doch am Victoriasee in Kenya den Artefakten einer uralten außerirdischen Rasse, die ganz offensichtlich eine Menge urzeitlicher Tiere gesammelt hatte.

Über diese Erlebnisse muss sie heute schweigen. Trotzdem hält das ihre Vorgesetzten nicht davon ab, sie 1949 erneut nach Afrika zu schicken, diesmal nach Namibia, die einstige deutsche Kolonie, die inzwischen ein südafrikanisches Protektorat ist, denn Aufnahmen von einem von riesenhaften Schädlingen auf einem Maisfeld haben den Geheimdienst auf den Plan gerufen.

Das macht ihnen aber weniger Sorgen, als die Tatsache, dass einer der Begutachter der Schäden sieht aus wie Hermann Göring, einer der führenden Nazis, der eigentlich bereits 1946 in Nürnberg durch Gift starb und da eingeäschert wurde. Sie soll herausfinden, ob er es wirklich ist und ihn dingfest machen – entdeckt aber, dass die Gefahr viel tiefgehender und phantastischer ist, als bisher zu vermuten war.



Meinung:
Es scheint als hätten die beiden Künstler einen Narren daran gefressen, Afrika mit weiteren mysteriösen Begebenheiten zu bevölkern und ihre auserwählte Heldin diesen Rätseln nachgehen zu lassen. Der Aufhänger mag zwar der wieder auf der Bildfläche erschienene Nazi sein, aber im Grunde spielt schon auf den ersten Seiten ein anderes Thema die Hauptrolle sein.

Was mag es mit den riesenhaften Insekten auf sich haben, die erst als Maden in Erscheinung treten und später als riesenhafte Flugwesen, die auch den Menschen gefährlich werden können. Bis die Heldin damit in Berührung kommt, wird sie erst einmal mit irdischeren Dingen konfrontiert.

Auch im Jahre 1949 begegnet sie konservativen Sturköpfen, die sie als Agentin nicht für voll nehmen, ihre Kenntnisse und Fähigkeiten in Frage stellen und von oben herab behandeln. Unterstützung und Hilfe erfährt sie dabei vor allem von einem aufgeweckten jungen Afrikaner, der unter ähnlichen Repressialen zu leiden hat.

Wie immer entwickelt sich die Geschichte eher langsam und schrittweise, führt die Figuren erst einmal in das Szenarion ein und endet mit einem ersten Paukenschlag, der alles bisher Entdeckte in Frage stellt. Die Zeichnungen sind klar und übersichtlich, auch die Farbe gibt das Lokalkolorit gelungen wieder, auch wenn diesmal ein anderer Illustrator die Feder übernommen hat.



Fazit:
Wer die Serie Kenya bereits kennt, wird in Namibia einige lieb gewonnene Figuren wiedersehen und ein Szenario, dass dem ersten ähnelt, aber nicht gleicht, auch wenn aus einem Thriller schon bald wieder eine Geschichte voller phantastischer Geheimnisse wird. Der Auftakt ist jedenfalls vielversprechend und macht Lust auf mehr.

Namibia - Episode 1 - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Namibia - Episode 1

Autor der Besprechung:
Christel Scheja

Verlag:
Splitter

Preis:
€ 14.80

ISBN 13:
978-3958393141

48 Seiten

Positiv aufgefallen
  • Das Mystery-Abenteuer lebt vom Zeitkolorit
  • Spannender Auftakt einer neuen Serie
Negativ aufgefallen
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Rezension vom: 03.09.2016
Kategorie: Alben
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