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Comic-Besprechung - Uncanny Avengers 1: Wiedergeburt

Geschichten:
Uncanny Avengers 1: Wiedergeburt (Avengers 0, Uncanny Avengers 1, 2, Uncanny Avengers Annual 1)
Autor: Gerry Duggan, James Robinson, Zeichner: Ryan Stegman, Marc Laming, Inker: Ryan Stegman, Jose Giles, Colorist: Richard Isanove, Jordan Boyd, Veronica Gandini


Story:
Als gemischte Einsatzgruppe zwischen den Avengers und den X-Men sollten die Uncanny Avengers zeigen, das Menschen und Mutanten zusammen arbeiten können. Nun kommen noch die Inhumans als dritte Fraktion hinzu, was die Spannung in der neuen Truppe verschärft. Zudem sind nicht alle damit einverstanden, das Deadpool rekrutiert worden ist. Schaffen es die Helden sich zusammenzuraufen, wenn ein neuer Schurke alles menschliche Leben auf dem Planeten ausrotten will?

Meinung:
Der derzeitige Hype um Deadpool ist mit dem Erfolg des Filmes in neue Dimensionen vorgestoßen. Mittlerweile kennt auch ein Publikum den Söldner mit der großen Klappe welches sich ansonsten nicht sonderlich für Comics interessierte und den Anti-Helden wohl auch noch nicht gekannt hatte. Natürlich muss man den Erfolg ausnutzen und bringt nicht nur viele Bände heraus, um möglichst viel von dem Hype zu profitieren, sondern lässt Deadpool auch im Marvelmainstream ankommen.

Was ihm allerdings nicht sonderlich gut tut. Als Einzelgänger besaß die Figur sehr viel mehr Freiheiten, sowohl in den eigenen Taten als auch in den Storys. Gut, er besaß zeitweise eine Art Deadpoolfamilie, inklusive einem maskierten Hund, aber das war eher als Parodie zu sehen. Stichwort Krypto, dem Superhund von Superman. Später war Deadpool Mitglied der Thunderbolts was durchaus Sinn machte, da hier mehrere Antihelden von Marvel gezwungen wurden zusammenzuarbeiten und das für Konflikte sorgte.

Doch in seiner regulären Serie wollte Deadpool immer Mitglied der X-Men werden, was ihm konsequent verweigert worden ist. Nun wird er aber ein Mitgleid der neuen Avengerstruppe. Und das ist ja nun eine Serie um die neuen Uncanny Avengers die sich aus Mitgliedern der Avengers, der X-Men und Inhumans zusammensetzen. Wobei das ein PR-Coup ist. Denn das Misstrauen gegenüber den Mutanten und den Inhumans sind wieder auf einem Höhepunkt und der alte Captain America, Steve Rogers, formiert eine Truppe aus allen drei Fraktionen, um das Vertrauen wieder herzustellen. Und nimmt Deadpool mit auf, was nicht allen gefällt. Vor allem Spider-Man hat damit seine Probleme.

Deadpool steht teilweise so sehr im Vordergrund, dass die anderen Mitglieder an den Rand gedrängt werden. Da die Avengers aber sehr viel mehr Mainstream sind als Deadpools eigene Reihe, in denen es teilweise ja sehr brutal zugeht, wird der neue Superstar aber trotz einiger guten Sprüche ordentlich verwässert. Brutalitäten und moralische Fragwürdigkeit darf man hier jedenfalls nicht erwarten.

Das Team ist durchaus interessant und es sind auch viele Reibungspunkte vorhanden, um eine Gruppendynamik ausführlich eskalieren zu lassen. Einige schöne Szenen kommen vor. Wie der schon erwähnte Konflikt zwischen Spider-Man und Deadpool was zu einer Überraschung führt. Und auch der eigentliche Plan von Captain America geht daneben: was die PR nach außen bezwecken soll funktioniert selbst im Inneren der Gruppe noch nicht. Das und ein mächtiger neuer Gegner sorgt für Spannung wobei das hier vorhandene Annual sehr viel besser gezeichnet ist als die Hauptstory welche doch mehr an Cartoons erinnert. Überraschenderweise wird aber an den falschen Stellen das Tempo angezogen und wesentliches weggelassen. Der erste Band der neuen Serie ist wahrlich kein spektakulärer Auftakt, aber er unterhält und man will sehen wie es weitergehen mag. Insofern haben die Avengers ihre Aufgabe erfüllt. Aber es bleibt noch sehr viel Luft nach oben.


Fazit:
So richtig kommt die Serie noch nicht in den Gang. Es gibt einige gute Ideen und die Reibungspunkte innerhalb des Teams sind spannend, aber man vermisst eine deutliche Richtung.

Uncanny Avengers 1: Wiedergeburt - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Uncanny Avengers 1: Wiedergeburt

Autor der Besprechung:
Jons Marek Schiemann

Verlag:
Paninicomics

Preis:
€ 12,99

ISBN 10:
3957988403

ISBN 13:
978-3957988409

96 Seiten

Positiv aufgefallen
  • Spannung im Team
  • neuer Schurke
Negativ aufgefallen
  • keine klare Richtung erkennbar
  • cartoonartiger Zeichenstil
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Rezension vom: 03.10.2016
Kategorie: Avengers
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