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Comic-Besprechung - Wolverine 1: Killergene

Geschichten:
Wolverine 1: Killergene (All-New Wolverine 1-6)
Autor: Tom Taylor, Zeichner / Inker: David Lopez, David Navarrot, Colorist: Nathan Fairbairn


Story:
Wolverine ist tot. Die ehemalige Auftragsmörderin Laura Kinney streift das Kostüm ihres Mentors über und versucht in seine Fußstapfen zu treten. Als sie in Paris ein Attentat verhindert, sieht sie sich einem Klon von ihr gegenüber, der aber nicht der einzige ist. Fortan unterstützt sie die Klone dabei die Drahtzieher zur Strecke zu bringen.


Meinung:
Wolverine ist tot, lang lebe Wolverine. Wie man es sonst bei den verstorbenen Königen verlautbarte, so kann man es auch heute sagen. Logan ist gestorben und damit einer der beliebtesten Charaktere des Marveluniversums aus der Kontinuität genommen. Wobei man allein schon wegen diesem Aspekt mit Sicherheit sagen kann, dass in einem nächsten großen Event Logan wohl wieder kommen wird. Schließlich bleibt in den Superheldencomics so gut wie niemand wirklich tot. Selbst eherne Regeln, dass manche Charaktere nicht wieder auferstehen, wie etwa Spider-Mans Onkel Ben, wurden bei anderen diese Regeln gebrochen. So trat Bucky Barnes etwa als Winder Soldier auf.

Jedenfalls ist der Posten als Wolverine durch Logans Weggang, nennen wir es lieber so, vakant und einer der Zöglinge von Logan übernimmt das ikonische Kostüm. Diesmal trägt es eine Frau, Laura Kinney, die manche Leser der X-Men und Wolverine als X-23 kennen dürften. Mehr Vorwissen braucht es eigentlich nicht: der Lehrmeister ist tot und sein Zögling übernimmt den Posten. Auch diese ist eine ehemalige Auftragsmörderin, besitzt also einen Hang zur exzessiven Gewalt. So können also nicht nur Fans, sondern auch Neueinsteiger bequem die unterhaltsame Serie lesen.

Hier steht nämlich die Action im Vordergrund. Das macht die Serie leider nicht zu etwas besonderem. Ja, sie unterhält und die Action ist ein schöner Eskapismus. Vor allem da hier viele weibliche Protagonisten in engen Kostümen vorkommen, die schön in Szene gesetzt werden. Angereichert wird das mit Tragik und einem kleinen Witz. Letzterer wirkt hauptsächlich als comic relief nach blutiger Action und der Dramatik und steht somit nie im Vordergrund. Man kann also nicht sagen, dass die Serie lustig wäre. Gerade die Dialoge sind hier zu nennen, welche wirklich gut gelungen sind und vor allem die Gaststars sorgen nicht nur für einen Hauch vom Gewohnten in einer neuen Serie, sondern eben auch für den Witz. Dr. Strange und Wasp sorgen für etwas Frische.

Leider ist der Start auch ein bisschen oberflächlich geraten. Die  neue Heldin nimmt schließlich eine neue Rolle ein und es ist ein bisschen verwunderlich, dass sie nicht damit zu hadern scheint. Es muss hier nicht gleich eine Identitätskrise auftreten. Allerdings ist das etwas erstaunlich, wenn ihr mehrfach der Spiegel in Form von Klonen vorgehalten wird. Das kann natürlich verunsichern, macht sie aber nur wütend. Sie muss in große Fußstapfen treten und sich den Respekt verdienen. Nicht nur denjenigen der anderen Helden, sondern auch der Gesellschaft. Da bewegt sie sich auf dünnem Eis und kann ihrer Wut nicht nachgeben. Was einen großen Teil der Spannung ausmacht.

Insgesamt gesehen liegt ein guter Einstieg vor und man kann gespannt sein, wohin die Serie noch führen wird, aber etwas mehr charakterliche Tiefe täte ihr gut.


Fazit:
Ein actionreicher und guter Einstieg da man kaum Vorkenntnisse benötigt. Aber ein bisschen mehr charakterliche Tiefe hätte der Erzählung gut getan.


Wolverine 1: Killergene - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Wolverine 1: Killergene

Autor der Besprechung:
Jons Marek Schiemann

Verlag:
Paninicomics

Preis:
€ 16,99

ISBN 10:
3957988373

ISBN 13:
978-3957988379

144 Seiten

Positiv aufgefallen
  • Action und Witz
  • Gaststars
Negativ aufgefallen
  • charakterliche Tiefe fehlt
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Rezension vom: 07.10.2016
Kategorie: Wolverine
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