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Comic-Besprechung - Superman: American Alien

Geschichten:
Superman: American Alien (Superman: American Alien #1-7)
Autor: Max Landis
Zeichner: Nick Dragotta, Jonathan Case, Tommy Lee Edwards, Joelle Jones, Jock, Jae Lee, Francis Manapul, Mark Buckingham, Matthew Clark, Steve Dillon, Even Shaner
Colorist: Jonathan Case, June Chung, Tommy Lee Edwards, Ale Guimaraes, Lee Loughride, Francis Manapul, Rico Renzi, Rob Schwager, Evan Shaner, Rod Reis, José Villarrubia
Übersetzung: Christian Heiss

Story:

Wer ist Superman? Ist er der Held? Oder nur ein Alter Ageo von Clark Kent? Aufklärung könnte das vorliegende Paperback bieten.



Dieser Comic wurde mit dem Splash-Hit ausgezeichnet Meinung:

Was den Ursprung von Superman angeht, so gibt es im Laufe seiner reichen Vergangenheit wiederholt neue Interpretationen. In den 80er Jahren war es die "Man of Steel"-Reihe von John Byrne, in den 2000er "Superman: Birthright", von Mark Waid und Leinil Francis Yu. Und jetzt, passend zum Neustart im Rahmen von New 52, gibt es eine weitere. Die heißt "Superman: American Alien". Interessanterweise wurde die Geschichte von Mark Landis geschrieben, der durch seinen Film "Chronicle" einen Riesenerfolg landete und in der Comicserie "Adventures of Superman" eine Geschichte schrieb, die mit dem Eisner-Award ausgezeichnet wurde.

Dabei erzählt er nicht eine Geschichte, die zusammenhängt. Vielmehr hat man es hier mit sieben verschiedenen Kapiteln zu tun. Und jede steht für sich, steht für einen Abschnitt in dem Leben des Mannes aus Stahl, bis hin zu dem Moment, wo er sich als Beschützer von Metropolis endgültig etabliert.

Jedes Kapitel wird dabei von einem Künstler gezeichnet. Und Max Landis werden dabei bekannte Namen zur Seite gestellt, wie zum Beispiel Francis Manapul (Flash), Jae Lee (Superman/Batman) oder Steve Dillon (Preacher). Das Endergebnis? Nichts weniger als beeindruckend und spektakulär.

Interessant sind dabei die feinen Unterschiede. Max Landis Supermans Kräfte erwachen erst nach und nach. Seine Unverwundbarkeit zum Beispiel kommt erst später. Und so beschäftigt sich die erste Story damit, wie bei einem ganz jungen Clark Kent die Fähigkeit zum Fliegen bzw. Schweben erwacht. Allerdings ist es so, dass seine Eltern nicht über diese Gabe verfügen. Und nun die Problematik haben, ihrem Sohn den Umgang damit beizubringen. Was alles andere als einfach ist.

Gezeichnet wird die Geschichte von Nick Dragotta, der für seine Serie "East of West" Eisnernominiert wurde. Im Vergleich zu den späteren Künstlern sind diese Illustrationen cartooniger und nicht besonders realistisch. Doch es passt zu der Story, in der es um Gefühle geht, um die Ängste und Begeisterung eines Heranwachsenden. Die weit aufgerissenen Augen und Münder drücken dies perfekt aus.

Max Landis Clark Kent ist also ein normales Kind. Ein stinknormaler Heranwachsender, der eben zusätzlich über besondere Kräfte verfügt. Und der im Laufe der Zeit in einige haarsträubende Abenteuer hineingerät. Wie zum Beispiel, als Clark nach einer Notlandung an Bord eines Kreuzfahrtschiffes gerät und dort mit dem jungen Bruce Wayne verwechselt wird, der zeitgleich woanders verweilt. Eine Geschichte voller Verwirrungen und Verwechslungen entsteht, die einfach nur göttlich sind. Besonders, als es diverse Attentatsversuche auf den vermeintlichen Multimillionär gibt.

Joelle Jones ist die Künstlerin dieser Geschichte. Und sie fängt perfekt ein, wie sehr Clark Kent diese scheinbar sorgenlose Zeit genießt. Und sie zeichnet eine verblüffende Ähnlichkeit zwischen dem Jungen aus Smallville und dem Jungen aus Gotham. Die Verwechslung wird also von ihr glaubwürdig in die Tat umgesetzt.

Im Laufe der Geschichten kommt man dabei in den Genuss diverser Gastauftritte. Bruce Wayne, Lex Luthor aber auch andere wichtige DC-Figuren werden gut eingebaut. Wobei natürlich die Story sich primär um Clark Kent dreht. Einen Clark, der im Laufe dieser Sieben Geschichten seinen Weg findet und auch, wie er zu Superman wird. Was natürlich nicht ohne Irrungen und Wirrungen auskommt.

Die ersten Geschichten zeichnen außerdem auch noch aus, dass zusätzliche Geschichten eingebaut werden. Doch diese sind nicht sehr umfangreich, nur etwa eine Seite lang. Doch das reicht aus, um die Entstehung von Parasite oder die Andeutung des Kommens von Doomsday anzuzeigen.

Und deshalb ist der Band ein "Klassiker", der den "Splashhit" verdient hat.



Fazit:

In "Superman: Alien" erzählt Max Landis die Geschichte, wie Superman zu dem wurde, was er heute ist. Begleitet werden die verschiedenen Geschichten mit einer Vielzahl an namenhaften Künstlern. Das Endergebnis ist ein großartiger Band, der nicht nur Fan des Mannes aus Stahl ans Herz gelegt wird.



Superman: American Alien - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Superman: American Alien

Autor der Besprechung:
Götz Piesbergen

Verlag:
Panini

Preis:
€ 19,99

ISBN 13:
978-3741600234

188 Seiten

Superman: American Alien bei Comic Combo Leipzig online bestellen
Positiv aufgefallen
  • Lebensgeschichte von Superman
  • Super Zeichnungen
  • Gastauftritte anderer DC-Charaktere
Negativ aufgefallen
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Rezension vom: 25.02.2017
Kategorie: Superman
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