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Comic-Besprechung - Batman Paperback 7: Todesspiel

Geschichten:
Batman Paperback 7: Todesspiel (Batman 35 - 40)
Autor: Scott Snyder, James Tynion IV, Zeichner: Greg Capullo, Kelley Jones, Sam Kieth, John McCrea, Dustin Nguyen, Graham Nolan, Inker: Derek Fridolfs, Kelley Jones, Sam Kieth, John McCrea, Danny Miki, Graham Nolan, Colorist: Fco Plascencia, Michelle Madsen, Dave McCaig, Ronda Pattison, Gregory Wright

Story:
Eines Tages erholt sich Batman gerade von seinen jüngsten Verletzungen als er plötzlich von seiner Verbündeten Wonder Woman angegriffen wird. Zu seinem Erschrecken muss er feststellen das ihn die Amazone tatsächlich töten will. Doch sie ist nicht alleine, denn Batman wird auch von den anderen Mitgliedern der Justice League attackiert. Allerdings sind sie nicht Herr ihrer Sinne, denn sie stehen unter dem Einfluß des Jokers der nun nach langen Jahren des Kampfes zum finalen Schlag gegen den Dunklen Ritter ausholt.


Meinung:
Der Joker ist wohl der wichtigste Feind von Batman. Was schon eine Leistung an sich ist, denn gerade Batman besitzt wohl die vielfältigste Schurkenriege aller Helden. Wenn man sich nur Charaktere wie Two-Face, Scarecrow, Bane, Poison Ivy usw. anschaut, dann kann man allein schon anhand der Charaktere und ihren Spleens endlos Geschichten erzählen. Zudem wurde und wird Batman immer wieder auch mit Science-Fiction Themen und Horror konfrontiert, so dass im Grunde alles mit der Figur möglich ist und man den Dunklen Ritter nahezu universell einsetzen kann. Und doch ragt der Joker immer raus.

Was nicht nur daran liegt, dass er zu den ältesten Gegnern zählt, sondern die zweite Seite der Münze von Batman darstellt. Sorry, Two-Face. Während Batman die Ordnung darstellt, die Ratio und das planvolle Vorgehen welches von Strategie geprägt wird und sich für alle Eventualitäten zu rüsten versucht, ist der Joker pures Chaos. Sein Wahnsinn macht ihn unberechenbar so das man keinen Plan bei ihm aufdecken kann, er will die Ordnung durch Anarchie stören, erkennt aber selber auch, dass er und Batman voneinander auf eine symbolhafte Art und Weise voneinander abhängig sind.

Im Laufe der Geschichte von Batman kam es oft zu legendären Storylines und manche der einschneidenden Geschehnisse für Batman gingen auf Jokers Konto. So in Lächeln bitte (The Killing Joke) der Schuss auf Batgirl Barbara Gordon die danach im Rollstuhl saß und die Ermordung von Robin Jason Todd in Ein Tod in der Familie. Manche dieser Ereignisse sind in dem neuen DC-Universum rückgängig gemacht worden, aber obwohl der Joker noch nicht so oft auftrat, hat er doch auch im neuen Universum deutliche Spuren hinterlassen. Wie etwa in Der Tod der Familie.

Dort wollte er Batmans Familie zerstören, um ihn ganz allein für sich zu haben und Batman aufzeigen, dass er sich zu sehr von anderen abhängig gemacht hat. Doch nun hat es der Joker satt und setzt daran, Batman zu töten. Für ihn ist das Spiel vorbei. So setzt er sein neues Lachgas gegen die Justice League ein, welche daraufhin ihren Mitstreiter attackiert. Gerade bei diesem Einstieg hätte man gerne mehr gelesen und das ist schneller vorbei als einem lieb ist. Da gibt es auch einige etwas merkwürdige Sprünge in der Handlung und man kann nur vermuten, dass manche Szenen in der Justice League Reihe oder in den Soloserien zu finden ist. Aber schon der fulminante Einstieg macht deutlich: diese Story darf kein Batmanfan verpassen.

Nicht nur reiht die sich sofort in die lange Reihe der legendären Geschichten mit dem Joker ein, sondern gehört wohl zu den ultimativen Jokergeschichten. Nicht nur was die Action und die Spannung angeht und die Konsequenzen, sondern auch was die Quintessenz und den Gegensatz der beiden Figuren betrifft, welche hier deutlich herausgestellt wird. Joker ist die Hassliebe zu Batman Leid und holt nun zum finalen Schlag gegen seinen Gegner aus. Freunde aber auch Feinde von dem Dunklen Ritter geraten ins Visier des mörderischen Clowns und Batman hat ausnahmsweise keinen Plan. Das hat man so selten gelesen. Da wird er von seinen Verbündeten gefragt wie sie vorgehen soll und Batman antwortet in der Tat „Ich habe keinen Plan“. Seine Ordnung bricht zusammen. Allein schon die Tatsache, dass er ungewöhnliche Verbündete suchen muss, ist wohl nicht nur für ihn selber ein Schock. Selbst wenn Batman und Joker diese Geschehnisse überleben sollten, so wird doch nichts mehr wie vorher sein. Schließlich gibt es hier einige Schocks die man ungläubig betrachtet und es ist dermaßen spannend, dass man öfters mal Luft holen muss. Hält einen die Geschichte schon so in Atem, sind auch die Zeichnungen ausnahmslos gelungen und ziehen einen in ihren Bann. Seit dem Relaunch vom DC-Universum hat es im Grunde keine wirklich schlechte Batmangeschichte gegeben. Und diese gehört sogar zu den besten überhaupt. Zugreifen.


Fazit:
Eine der besten Geschichten um Batman überhaupt. Gerade in seinem ewigen Zwist mit dem Joker gibt es hier erschütternde Wendungen. Ein Meilenstein den kein Fan verpassen darf.

Batman Paperback 7: Todesspiel - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Batman Paperback 7: Todesspiel

Autor der Besprechung:
Jons Marek Schiemann

Verlag:
Paninicomics

Preis:
€ 16,99

ISBN 10:
3957989698

ISBN 13:
978-3957989697

208 Seiten

Batman Paperback 7: Todesspiel bei Comic Combo Leipzig online bestellen
Positiv aufgefallen
  • erschütternde Wendungen
  • kraftvolle und dynamische Zeichnungen
  • spannende und actionreiche Story
  • Wendepunkt für die Charaktere
Negativ aufgefallen
  • holpriger Beginn
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Rezension vom: 10.03.2017
Kategorie: Batman
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