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Comic-Besprechung - New Avengers 2: Ohne Ausweg

Geschichten:
New Avengers 2 (Avengers (2015) 7, New Avengers (2015) 8-11)
Autor: Al Ewing, Zeichner: Joshua Cassara, Juanan Ramirez, Gerardo Sandoval, Marcus To, Colorist: Rachelle Rosenberg, Dono Sànchez Almara, Übersetzung: Michael Strittmaier

Story:

Die New Avengers werden zerrissen, als sie einen Hilferuf eines alten Verbündeten kriegen. Die einen beschließen ihm zu helfen, die anderen hingegen nicht. Und als ob das noch nicht schlimm genug wäre, werden sie auch noch vom US-Militär angegriffen.



Meinung:

Das "Standoff"-Crossover zieht weite Bahnen. Denn neben der Kern-"Avengers"-Reihe werden auch diverse andere Serien dieses Teils des Marvel Universums mit involviert. Wie eben auch die "New Avengers".

Hierbei handelt es sich um eine Art Outlaw-Gruppe. Das team wird von Roberto Da Costa, dem Mutanten Sunspot geleitet, der AIM, die terroristische Wissenschaftsgruppe, vor einiger Zeit übernommen und umgemoddelt hat. Dadurch ist das Team quasi zum Staatsfeind Nummer 1 geworden. Doch jetzt braucht Rick Jones, ein alter Verbündeter der Avengers, ihre Hilfe. Und die Frage, ob man ihm helfen sollte, entzweit die Gruppe. Zu einem äußerst ungünstigen Zeitpunkt, da ihre Feinde einen verheerenden Schlag gegen sie planen.

Es fällt schwer, in diesem großen "Avengers"-Kosmos den Überblick zu behalten, welches Team für was steht. Und natürlich ist es als Neueinsteiger nicht eben einfach, die nötigen Erkenntnisse aus einem zweiten Band einer fortlaufenden Reihe zu erhalten. Doch mit etwas Mühe kann man sich zumindest die grundsätzlichsten Sachen zusammenklamüsern.

Dabei hilft es auch, das Al Ewing, der Autor der Serie, die Story mit einem lockeren und lässigen Tonfall erzählt. Vor allem sein Sunspot ist es, der die Geschichte beisammen hält. Immer locker und seinen Gegnern immer einen, wenn nicht sogar zwei Schritte voraus.

Und das zieht sich durch die gesamte Geschichte. Wann immer Roberto Da Costa auftaucht oder involviert wird, kann man davon ausgehen, dass es komisch wird. Höhepunkt ist dabei der Kampf eines an Pacific Rim erinnernden Roboter gegen American Kaiju, einen US-patriotischen Godzilla, der natürlich die amerikanischen Farben trägt. Schon allein die Idee ist so herrlich abstrus und übertrieben, dass man sie nicht ernst nehmen kann.

Dabei gibt es durchaus ernste Momente, wie zum Beispiel die Geschichte, in der White Tiger ihre Kräfte verliert und der Maker, ein verrückter Reed Richards aus einem anderen Universum, ein Team von Superschurken gründet. Oder dass es in der Heldengruppe einen Verräter gibt. Leider wird nur aus den wenigsten Plots etwas.

Am interessantesten ist da noch die Geschichte um den Verräter, da dieser Plot interessant und abwechslungsreich erzählt wird. Man erfährt viel über die Motivation und Hintergründe, die zu diesem Verrat führten. Ebenso auch, was für Auswirkungen dieser hat, bzw. wie schwer sich der Charakter damit trägt.

Und das "Standoff"-Crossover? Der Einfluss, den es auf die Story hat, ist eher marginal. Der einzige Beitrag besteht aus dem Auftauchen von Rick Jones, der in zwei Abschnitten von S.H.I.E.L.D. gejagt werden darf und dann wieder verschwindet. Wodurch auch klar wird, dass man genauso gut auf die Teilnahme an diesem Crossover hätte verzichten können.

Ein weiterer Nachteil sind die unterschiedlichen Zeichner. Es haben insgesamt sage und schreibe vier verschiedene Künstler an diesem Band mitgewirkt. Und dadurch ist der Zeichenstil extrem unterschiedlich geworden. Man hat zum Beispiel den extrem cartoonigen Stil von Gerardo Sandoval, der zu den Stories von Al Ewing deutlich besser passt, als der solide realistische Stil eines Marcus To. Marvel hat sich damit keinen Gefallen getan, da dies den Band doch deutlich nach unten zieht.

Und so ist es am Ende auch nicht verwunderlich, dass die Endwertung nichts weitere als ein "Geht So" ist.



Fazit:

Einerseits bietet Al Ewing mit "New Avengers" #2 einen lustigen Band, bei dem es viele gelungene und komische Szenen gibt. Ebenso existieren auch ernstere Momente, wie zum Beispiel die Story über den Vertreter. Doch auf der anderen Seite sorgt die Vielzahl an Zeichnern dafür, dass der Gesamtlook leidet. Und der Beitrag zum "Standoff"-Crossover fällt marginal aus und vernachlässigbar aus.



New Avengers 2: Ohne Ausweg - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

New Avengers 2: Ohne Ausweg

Autor der Besprechung:
Götz Piesbergen

Verlag:
Panini

Preis:
€ 12,99

ISBN 13:
978-3957988430

116 Seiten

Positiv aufgefallen
  • Sunspot ist allen immer mindestens einen Schritt vorraus
  • Netter Humor
Negativ aufgefallen
  • Die meisten Plots treten auf der Stelle
  • Beitrag zum "Standoff"-Crossover eher marginal
  • Zu viele unterschiedliche Zeichner
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Rezension vom: 01.05.2017
Kategorie: Avengers
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