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Comic-Besprechung - Death Edge 3

Geschichten:
Death Edge 3
Autor / Zeichner: Kairi Shimotsuki


Story:
Miki wird nun von Kai und Li in die Zentrale von Death Edge in London gebracht. Doch der Weg ist nicht ungefährlich denn ein Vampir lauert auf Miki. Doch können sie ihm gerade noch entkommen. Charlotte bleibt in Tokyo, wird aber mit dem modernen Alltagsleben konfrontiert, was sie zunehmend verunsichert.

Meinung:
Manchmal kann man an Autoren verzweifeln. Wenn sie schon selber zugeben, dass die Handlung bislang nicht konsequent verfolgt worden ist und nun aber an Fahrt aufnehmen wird, so will man ihnen zurufen: „Warum nicht gleich so?“. Woran liegt es denn, dass der Autor seinen dramaturgischen Weg nicht konsequent verfolgt? Es ist ja in einem Skript nicht gerade so wie bei einer mündlichen Erzählung das die gedanklichen Assoziationen einen immer weiter weg und auf andere Pfade führen können. Selbstverständlich kommt dann noch die zeichnerische Umsetzung hinzu, welche zeitraubend und aufwendig ist. Da bräuchte ein Autor schon eine gute Entschuldigung. Wie etwa das er keine Ahnung hat wie es weitergehen soll und den Fortgang bis zur nächsten Idee hinauszögert.

Es ist gerade dieser Verdacht der sich hier einem aufdrängt, denn von einem rasanten Fortschreiten der Handlung kann nämlich gar nicht die Rede sein. Vielmehr werden nun mehr Hintergründe zur Organisation Death Edge geliefert wobei das nicht gerade überraschend ist. Im Grunde wird nur das was vorher schon erwähnt worden ist noch einmal prägnant zusammengefasst. Die Engel sind böse und wenn sie sich langweilen nehmen sie von einem menschlichen Körper Besitz und lassen ihn seine negativen Empfindungen ausleben. Dieses psychologische Küchengeschwätz wird durch halbgares esoterisches Geschwurbel aufgerüscht, wirkt aber wie ein Baiser was schnell zusammenfällt. In der Organisation Death Edge haben sich dann die vermeintlichen Monster zusammengefunden um die Engel zu bekämpfen. Wenn sie das nicht tun trinken die Gestaltwandler, Werwölfe und Vampire gemeinsam Tee. Man fühlt sich hinter das Licht geführt, weil man nichts Neues erfährt. Vieles von den hier zu lesenden Elementen ist auch nicht wirklich neu und man kennt dieses schon aus vielen anderen Fantasyserien.

Da sich hier vieles auf Dialoge beschränkt und die Organisation sogar ein PR-Faltblatt für die Monstertypen besitzt welches erst noch gelesen werden muss,  hält sich die Action hier auch in Grenzen. Vielmehr stehen die persönlichen Schicksale im Zentrum und alles entbehrt nicht einer gewissen unfreiwilligen Komik.

Der Aussage des Autors, dass hier nun die Handlung Fahrt aufnimmt, wird dann noch in einer Nebenhandlung Hohn gesprochen, wenn der attraktive weibliche Vampir Charlotte mit der modernen Popkultur konfrontiert wird. Dabei gibt es etwas Humor angesichts des Culture Clash, wobei unklar ist wohin das führen soll und ob das nicht eine Spielerei ist - ähnlich wie der Ausflug in die Traumwelt eines Buches im letzten Band. Immerhin werden die Weichen für das künftige Geschehen gestellt. Doch ob das den meisten Lesern noch reicht, um die Abenteuer weiter zu verfolgen? Schließlich sind auch die Zeichnungen teilweise immer noch recht unübersichtlich geraten und verstärken so noch den Eindruck der Ziellosigkeit.


Fazit:
Hier herrscht eine Ziellosigkeit vor und die Handlung stagniert. Man verliert sich viel zu sehr in Nebenhandlungen und Wiederholungen als das wirklich Spannung aufkommen will.

Death Edge 3 - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Death Edge 3

Autor der Besprechung:
Jons Marek Schiemann

Verlag:
Egmont Manga

Preis:
€ 7,50

ISBN 10:
3770493338

ISBN 13:
978-3770493333

196 Seiten

Death Edge 3 bei Comic Combo Leipzig online bestellen
Positiv aufgefallen
  • Witz und Charme
Negativ aufgefallen
  • Wiederholungen
  • Handlung stagniert
  • überladene und unübersichtliche Zeichnungen
  • man verliert sich in Nebenhandlungen
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Rezension vom: 18.05.2017
Kategorie: Mangas
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