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Comic-Besprechung - Hellboy 15: Die Todeskarte

Geschichten:
Hellboy 15: Die Todeskarte (Hellboy in Hell 2: The Death Card)
Autor / Zeichner: Mike Mignola, Colorist: Dave Stewart


Story:
Hellboy ist tot und in der Hölle. Nachdem er den Konflikt mit seinem Onkel ausgestanden hat, wartet allerdings seine Bestimmung auf ihn, der nächste Herrscher der Hölle zu werden. Doch Hellboy hatte schon immer etwas gegen sein Schicksal einzuwenden und wehrt sich mit seinen Fäusten. Zudem bekommt er es mit weiteren Familienmitgliedern zu tun.


Meinung:
Ursprünglich war das Sequel zu der eigentlichen Saga um Hellboy, Hellboy in Hell, länger angedacht gewesen. Zur Erinnerung: Hellboy ist tot. Aber wie es sich für einen richtigen Teufelsjungen gehört, kann es ihn nicht davon abhalten, in der Hölle alles auf den Kopf zu stellen. So begann eine neue Storyline welche eben die Erlebnisse von Hellboy nach seinem Tode schildert. Aber wie Mike Mignola im Nachwort angibt hat sich die Geschichte verselbstständigt. Normalerweise werden in einem solchen Fall die Epen länger, da man immer mehr Einfälle bekommt, sich Figuren unerwartet entwickeln, Nebenstränge eingeführt würden, etc. Hier ist das aber mal nicht der Fall und die Serie wurde nicht länger, sondern stattdessen wurde sie kürzer. Mit dem vorliegenden Band endet dann auch die Saga.

Somit ist hier eigentlich Schluss mit Hellboy. Aus und vorbei. Aber es besteht immer noch die Möglichkeit von One-Shots und Mini-Serien welche zeitlich irgendwo in der Kontinuität angesiedelt werden können. So gab es ja letztlich auch wieder ein neues Abenteuer von Hellboy zusammen mit seinen Kollegen von der B.U.A.P. die sich in der eigentlichen Serie schon lange voneinander getrennt hatten. Das tröstet natürlich.

Aber nun hat man ja erstmal noch den fünfzehnten Band von Hellboy vor sich. Der vorliegende Abschluss bietet aber keine gängige lineare Dramaturgie, sondern hat eher einen assoziativen Charakter was durch die Zeichnungen unterstützt wird, denn auch hier hat Mignola immer wieder mal kleine Panel eingefügt welche einen ornamentalen Charakter besitzen und nichts zur Geschichte beitragen. Aber enorm zur Atmosphäre. So verstärken kleine Bilder von Skeletten oder Monstern die Stimmung des Bedrohlichen, während Ornamente, Blumen oder architektonische Details einen Hauch von romantischem Gothic Horror einstreuen.

Insofern wird es durchaus surreal wobei hier auch einige Fäden zusammengefügt werden deren Beginn in vergangenen Bänden angeknüpft worden waren. Hier werden sie dann aufgelöst und es gibt ein Wiedersehen mit alten Bekannten. So bekommt es Hellboy mit dem Vampir von Prag zu tun, den er selber schon zur Hölle geschickt hatte, hilft einigen Personen, die es wirklich gegeben hat und bekommt wie schon im letzten Band einiges mit seiner Familie zu tun. So etwa mit seiner Schwester und auch seine Ex-Frau kommt mal vor. Wer die Serie kennt, weiß, dass diese Familientreffen im Hause Hellboy selten gut ausgehen. Aber gerade diese Wiedersehen greifen immer wieder Handlungselemente auf, welche für Neueinsteiger oder Gelegenheitsleser schwer verständlich sein dürften. Wie immer ist das von Mignola toll gezeichnet und er wird wieder einmal kongenial von einem der besten Coloristen, natürlich Dave Stewart, unterstützt. Für Fans ist der Band unverzichtbar, während Neueinsteiger etwas überfordert sein dürften. Aber es lohnt sich auf jeden Fall.


Fazit:
Der Abschluss der Saga um Hellboy ist für Fans unverzichtbar, während Neueinsteiger und Gelegenheitsleser ihre Schwierigkeiten haben dürften. Viele Handlungsfäden werden abgeschlossen und die surrealen Zeichnungen ziehen einen in ihren Bann.

Hellboy 15: Die Todeskarte - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Hellboy 15: Die Todeskarte

Autor der Besprechung:
Jons Marek Schiemann

Verlag:
Cross Cult

Preis:
€ 22

ISBN 10:
3864253985

ISBN 13:
978-3864253980

144 Seiten

Hellboy 15: Die Todeskarte bei Comic Combo Leipzig online bestellen
Positiv aufgefallen
  • Handlungsfäden werden zusammengeführt
  • surreale Zeichnungen
  • assoziatives Erzählen
  • überraschende Elemente
Negativ aufgefallen
  • für Gelegenheitsleser ungeeignet
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Rezension vom: 03.07.2017
Kategorie: Hellboy
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