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Comic-Besprechung - The Case Study Of Vanitas 1

Geschichten:
The Case Study Of Vanitas 1
Autor und Zeichner:
Jun Mochizuki

Story:
Im Ausgehenden 19. Jahrhundert hat die industrielle Revolution auch die Hauptstädte der Welt erfasst, und so kommt der Vampir Noe in ein Paris, das es in Sachen Dampftechnik mit dem Vorreiter London aufnehmen kann. Aber das ist nicht seine größte Sorge beobachtet er doch den Amoklauf eines Artgenossen.

Das ist in der tat sehr seltsam, denn Vampire und Menschen haben es eigentlich geschafft, in Frieden zusammen zu leben, seit erstere nicht mehr nach Blut dürsten und die Sterblichen bedrohen. Aber da ist immer noch eine gefährliche Krankheit, auch „Der Fluch des blauen Mondes“ genannt, der einen Blutrausch wie den gesehen auslöst.

Noe versucht der Sache nachzugehen und trifft dabei auf einen Arzt, der behauptet, genau diese Krankheit mit den Formeln aus einem Buch heilen zu können. Der Mensch nennt sich selbst allerdings auch Vanitas, nach einem Vampir, der genau diesen Fluch über die anderen Unsterblichen brachte. Kann man ihm deshalb trauen?



Meinung:
Die Geschichte ist gleich in mehrfacher Hinsicht phantastisch, verbindet Jun Mochizuki, die Autorin und Künstlerin von „Pandora Hearts“ noch nun zwei Trends der letzten Jahre miteinander – bei ihr spielen Vampire die Hauptrolle in einem Steampunk-Setting, auch wenn letzteres nur wie Staffage wirkt.

Im Mittelpunkt steht wirklich der Fluch, der den Vampiren nun zu schaffen macht und Noe bisher gar nicht bekannt war. Deshalb ist er auch die Figur, die zwischen Lesern und Geschichte vermittelt, durch die man hinter die ganze Mythologie kommen kann.

Spannung entsteht durch viele in den Raum geworfene Andeutungen, dass nicht alles so ist wie es scheint und man niemandem wirklich trauen sollte. Die Geschichte um „Vanitas“ ist in erster Linie Mythologie, aber es besteht auch die Ahnung, dass vermutlich weitaus mehr dahinter steckt.

Wäre das ganze nicht so hektisch und oberflächlich erzählt, würden die Ideen viel besser zur Geltung kommen und in den Bann schlagen, so erweist sich die Geschichte zwar aus actionreich und nett erzählt, hat aber nicht die Tiefe, die sie bräuchte um im Gedächtnis zu bleiben.



Fazit:
The Case Study Of Vanitas hat einen fesselnden Ansatz und entwirft ein interessantes Szenario, die Künstlerin schafft es aber nicht, das adäquat umzusetzen, weil sie zu sehr auf oberflächliche Action und dramatisch überkandidelte Momente setzt, darüber aber Setting und Figuren vergisst.

The Case Study Of Vanitas 1 - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

The Case Study Of Vanitas 1

Autor der Besprechung:
Christel Scheja

Verlag:
Carlsen

Preis:
€ 7.99

ISBN 13:
978-3551721877

242 Seiten

Positiv aufgefallen
  • Fesselnde Ideen und ein interessantes Szenario
Negativ aufgefallen
  • Viel zu hektisch und oberflächlich erzählt
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Rezension vom: 18.08.2017
Kategorie: The Case Study of Vanitas
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