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Comic-Besprechung - Das Blut der Feiglinge 3: Die Verschwörung

Geschichten:
Das Blut der Feiglinge 3: Die Verschwörung
Autor / Zeichner / Colorist:  Jean-Yves Delitte


Story:
Major Arthur J. Joyce Byron Pike kommt gerade rechtzeitig, um eine Gräfin vor Straßenräubern zu retten. Aus Dankbarkeit lädt sie ihn an den Hof in London ein, wo der  Major nicht nur den König trifft, sondern auch den Auftrag erhält, einem grausamen Mord nachzugehen. Der Ermittler ahnt nicht, dass er sich bald in einer Intrige verstrickt werden sieht, die das Leben des Königs in Gefahr bringt.


Meinung:
Das Ende des ersten Zyklus von Das Blut der Feiglinge vermochte zu überraschen. Auf die Gefahr hin, dass hier ein großer Spoiler kommt: der Mörder entpuppte sich als der Held, der einen Rachefeldzug unternahm und quasi gegen sich selbst ermittelte. Auch wenn jetzt viele enttäuscht sein mögen die überraschende Wendung auf diesem Weg erfahren zu haben, ist der Hinweis dennoch wichtig. Schließlich fällt der Beginn des zweiten Zyklus nach dem schockierenden Ende des zweiten Bandes erstaunlich zahm aus. Die vorher geschilderten Ereignisse und vor allem das Ende mit all seiner Konsequenz werden hier überhaupt nicht thematisiert. Was schon verwundert und dem neuen Inhalt eine gewisse Brisant gegeben hätte.

Stattdessen wird hier eine neue Intrige aufgebaut, die durchaus den bekannten Mustern des Mantel-und-Degen-Genres folgt. Eine Gruppe von mächtigen Adligen und Kaufleuten wollen den König stürzen und einen neuen einsetzen der ihre Geschäftsinteressen besser zu schätzen weiß. Aber wie sie dabei genau vorgehen wollen ist hier noch nicht klar, da der plan erst geschmiedet wird und die Umsetzung noch nicht erfolgt. Gleichzeitig macht ein geheimnisvoller Mörder die Straßen Londons unsicher. In dieses Szenario stolpert nun der Held, von dem die Leser der ersten zwei Bände wissen, dass er keiner ist, und soll Ermittlungen durchführen. Ken Wunder das er den Intriganten in die Quere kommt. Da der Leser beständig mehr weiß als der Held, stellt sich auf der Ebene des Inhalts hauptsächlich die Frage ob der Held die Verstrickungen, in die er sich zu begeben droht, rechtzeitig erkennt. Von Nachteil wirkt sich dabei aus, dass man durch den Vorgängerband keine Sympathie ihm gegenüber empfindet und so bleibt man immer auf Distanz.

Aber das historische Setting ist interessant und die fantastischen detailreichen Zeichnungen von Yves Delitte reißen einen hinein. Zwar bekommt der offizielle Maler der französischen Marine hier nicht oft die Gelegenheit, Schiffe zu zeichnen, aber wenn nutzt er das für wuchtige Panoramabilder aus, die sich dann auf zwei Seiten erstrecken. Ansonsten sind auch die Hintergründe und die Bauten sehr detailreich gestaltet und entfalten ihre Faszination. Wobei Delitte leider immer noch Probleme hat unterscheidbare Gesichter zu zeichnen. Alle sehen gleich aus und so weiß sich der Maler nur so zu behelfen, indem er sich meist bei Änderungen von der Gestaltung von Bärten und Frisuren beschränkt.  Ein Manko welches auch in anderen Serien von ihm, wie Black Crow, festzustellen ist.

Das macht die Intrige noch unübersichtlicher, da man meist damit beschäftigt ist, die Charaktere identifizieren zu wollen als wirklich nachzuvollziehen wer nun was gerade genau plant. So bleibt am Ende ein etwas zwiespältiger Eindruck, aber da man dennoch wissen will was der Kriminalfall mit der Intrige zu tun hat, wartet man doch auf den vierten Band.


Fazit:
Eine komplexe Story bei der vor allem das Setting zu überzeugen weiß, wohingegen einem die Charaktere fern  bleiben.


Das Blut der Feiglinge 3: Die Verschwörung - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Das Blut der Feiglinge 3: Die Verschwörung

Autor der Besprechung:
Jons Marek Schiemann

Verlag:
Paninicomics

Preis:
€ 14,99

ISBN 10:
3741604577

ISBN 13:
978-3741604577

48 Seiten

Positiv aufgefallen
  • komplexe Story
  • Setting und Atmosphäre
  • Hintergrundzeichnungen
Negativ aufgefallen
  • Charaktere bleiben einem fern
  • Gesichter sehen alle gleich aus
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Rezension vom: 16.12.2017
Kategorie: Alben
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