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Comic-Besprechung - The little Book of Spider-Man

Geschichten:
The little Book of Spider-Man
Autor: Roy Thomas, Zeichner / Inker / Colorist: diverse


Story:
Anfang der 1960er Jahre erschien ein ungewöhnlicher Held auf den Seiten eines Comic-Heftes. Nicht nur war er einer Spinne nachempfunden, sondern ein Teenager der mit den typischen Sorgen eines Heranwachsenden ebenso zu kämpfen hatte wie mit Superschuken. Eine Erfolgsgeschichte war geboren, welcher dieser Band detailliert nachgeht.


Meinung:
Wie schon bei DC für Superman, Batman und Wonder Woman gibt der Taschen Verlag auch für die großen Helden von Marvel kleine handliche Bücher heraus. Diese stellen einen einzelnen Helden, oder eine Gruppierung, etwas näher vor. Dies geschieht weniger durch einen umfangreichen Text, sondern in der Verbindung von Bildern und deren Legenden anhand derer man die Höhepunkte in der Geschichte und die Entwicklung nachvollziehen kann.

Leider sind diese kleinen Bücher teilweise inhaltlich und von den Abbildungen her deckungsgleich mit dem zeitnah erschienen Marvel Age of Comics 1961-1978. Das Vorwort ist neu und weicht von dem großen Kompendium ab. Aber die Bildlegenden sind, sofern die Abbildungen auch in dem großen schweren Buch vorhanden sind, genau dieselben. Nur das in dem Marvel Age eine deutsche Übersetzung vorliegt und in den kleinen Büchern das englische Original beibehalten worden ist. Das Vorwort ist aber in drei Sprachen, neben englisch und französisch eben auch auf Deutsch, zu lesen. Bei den Texten wundert die Wiederholung nicht da sowohl das große Kompendium als auch die Mini-Ausgaben die sich auf einen Charakter konzentrieren, beide von Roy Thomas geschrieben worden sind. Roy Thomas dürften vielen Fans ein Begriff sein, da er nicht nur lange Jahre als Comic-Texter gearbeitet hat, sondern als Nachfolger von  Stan Lee als Redakteur guten Einblick in die Strukturen und Entwicklungen des Verlages und seiner Publikationen hatte.

Wer sich also schon das Marvel Age of Comics 1961-1978 zugelegt hat, wird bei den Little Books etwas enttäuscht sein. So gibt hier bei dem The little Book of Spider-Man einiges doppelt. Vor allem weil der Schwerpunkt auf den ersten zwanzig Jahren des Charakters liegt. Gut, die Entstehung war wichtig, da Spider-Man einer der ersten ungewöhnlichen Helden ist und gerade in ersten beiden Jahrzehnten gab es viele Stationen und Ereignisse welche schon längst zu Klassikern wurden. Nicht nur was die Einführung von Schurken Doc Ock, dem Geier und dem Grünen Kobold betrifft, sondern auch Mary Jane Watson. Auch die Ereignisse wie der Tod von Gwen Stacy und dem ersten Herauswachsen des Charakters aus einer persönlichen Situation, der Schule, fanden in diesen zwanzig Jahren statt. Dennoch ergibt das eine ungleiche Gewichtung. Aber alle wichtigen Stationen sind vorhanden und werden zumindest kurz einmal angerissen. Ja, es werden sogar kurz die Kinofilme angesprochen. Mehr neueres zu erfahren und nicht nur das, was der interessierte Fan schon weiß, wäre schön gewesen, aber den Fan interessieren wohl hauptsächlich die Ursprünge welche auch deutlich machen welchen Stellenwert der Charakter hat und was ihn gegenüber anderen auszeichnet. Gerade dieses machte Spider-Man so bedeutungsvoll und hinterließ nicht nur auf den Comicseiten schon früh seine Spuren in der Pop-Kultur. Aber es gibt auch einige skurrile Seltenheiten zu bestaunen und auch die stilistischen Eigenheiten der jeweiligen Zeichner werden deutlich herausgearbeitet. Es wird nicht nur gezeigt, sondern eben auch geschildert was sie so besonders macht und was damals daran so innovativ war. Fans werden hier also gut bedient.


Fazit:
Hier liegt der Schwerpunkt auf den ersten zwanzig Jahren des Charakters während der Rest etwas stiefmütterlich behandelt wird. Was schade ist, aber alle legendären Stationen werden thematisiert.


The little Book of Spider-Man - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

The little Book of Spider-Man

Autor der Besprechung:
Jons Marek Schiemann

Verlag:
Taschen

Preis:
€ 7,99

ISBN 10:
3836567814

ISBN 13:
978-3836567817

192 Seiten

Positiv aufgefallen
  • das Besondere des Charakters wird herausgestellt
  • wichtige Stationen thematisiert
Negativ aufgefallen
  • Schwerpunkt auf den ersten zwanzig Jahren
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Rezension vom: 18.12.2017
Kategorie: Spider-Man
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