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Comic-Besprechung - Die Stadt der besonderen Kinder

Geschichten:
Die Stadt der besonderen Kinder
Autor: Ransom Riggs, Zeichner: Cassandra Jean


Story:
Jacob konnte mit den anderen Kindern von der Insel fliehen. Doch die Hüterin Miss Pelegrine steckt in der Form eines Vogels fest. Um sicherzustellen das sie wieder eine menschliche Form annehmen kann, müssen sie eine andere Zeitblase mitten in London aufsuchen. Doch die Monster sind ihnen dicht auf den Fersen.

Meinung:
Bei Die Stadt der besonderen Kinder handelt es sich um die Adaption des zweiten Romans von Ransom Riggs um die Kinder mit den besonderen Fähigkeiten und körperlichen Eigenschaften. Viele dürften die Verfilmung von Tim Burton, Die Insel der besonderen Kinder, gesehen haben welche der erste Teil der Buchreihe zugrunde lag. Im Zuge der Verfilmung und der damit neu entfachten Aufmerksamkeit gab es auch eine Adaption als Comic von der nun also der zweite Teil vorliegt.

Cassandra Jean benutzt dafür einen recht typischen Mangastil und hält sich in der Struktur und groben Handlungselementen an die Buchreihe. So ergibt es sich, dass hier ein typisches Mittelstück vorliegt. Also quasi ein zweiter Akt. Im ersten Akt, also Buch, wird die Welt vorgestellt, die Personen und die Konflikte, bis etwas geschieht was den Status Quo verändert. Der zweite Akt schildert dann meist die Folgen davon, ordnet die Figuren neu und bereitet den dritten Akt vor, der meist der Höhepunkt oder dann auch das Finale ist. Im Grunde genommen kann man also sagen, dass in einem zweiten Akt, oder einem Mittelstück einer Trilogie, einzig der Weg das Ziel ist und einen nie so richtig befriedigen kann.

Die Stadt der besonderen Kinder reiht sich da ein. Nichts wird wirklich beendet. Man sieht zu Beginn wie die Kinder von ihrer Insel fliehen und nun eine bestimmte Frau suchen, die ihre Hüterin heilen kann. Natürlich werden sie dann von den Hohlhungerern gejagt, befinden sich in einer neuen Zeitblase und müssen nun ihre jeweiligen Kräfte nutzen, um zu überleben. Es atmet dann auch den Hauch von den X-Men wenn einer über Bienen befehligt, ein Mädchen sehr stark ist, eine andere wie eine menschliche Fackel Feuer kontrollieren kann und so weiter. Im ersten Band in der Einheit von Raum war es exzentrisch, jetzt, wo Action und Bewegung dominiert, wirkt es wie ein Abklatsch von Superhelden die sich mit Harry Potter verbunden haben. Das hier trotz hohen Tempos eigentlich nichts passiert und nur das folgende vorbereitet wird, ist eine zusätzliche Enttäuschung. Weshalb alles etwas in der Luft hängt und letztlich alle Anstrengungen der Protagonisten vergeblich erscheinen lassen. Da gewinnt man als Leser das Gefühl, dass die Relevanz des Erzählten fehlt. Der spannende Aspekt besteht einzig darin, dass man mehr über die Charaktere und ihre fantastische Welt erfährt, was aber ebenso der schönen Atmosphäre des ersten Teils entbehrt, aber die Zeichnungen sind dafür sehr karg ausgefallen und beschränken sich meist nur auf die Figuren weswegen man diese Welt nicht vor seinen Augen auferstehen lassen kann. Was für eine Geschichte die eine Fantasywelt erstehen lassen will, fatal ist. Letztlich ist das also sehr unbefriedigend und hinterlässt den Eindruck einer auf Gewinn kalkulierten lieblosen Auftragsarbeit.


Fazit:
Hier ist der Weg das Ziel und letztlich unbefriedigend. Auch vermögen es die Zeichnungen nicht eine Welt auferstehen zu lassen. Fade.


Die Stadt der besonderen Kinder - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Die Stadt der besonderen Kinder

Autor der Besprechung:
Jons Marek Schiemann

Verlag:
Carlsen

Preis:
€ 14,90

ISBN 10:
3551728275

ISBN 13:
978-3551728272

272 Seiten

Positiv aufgefallen
  • Charaktere werden näher vorgestellt
  • Action und Dynamik
Negativ aufgefallen
  • Geschichte führt zu nichts
  • rudimentäre Zeichnungen können Welt nicht erstehen lassen
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Rezension vom: 27.12.2017
Kategorie: Mangas
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