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Comic-Besprechung - Justice League 5

Geschichten:
Justice League 5 (Justice League 9, 10)
Autor: Bryan Hitch, Zeichner: Neil Edwards, Inker: Daniel Henriques, Colorist: Tony Avina, Übersetzung: Christian Heiss

Story:

Die Justice League wird von einem Virus angegriffen. Verzweifelt versuchen sie, das Programm zu stoppen. Und stoßen auf eine große Überraschung.



Meinung:

Die Justice League gegen das Virus geht in die nächste Runde. Geschrieben wird es erneut von Bryan Hitch. Gezeichnet wird es von Neal Edwards.

Der Computervirus hat Cyborg und Green Lanterns Ring übernommen. Verzweifelt versucht die restliche Justice League, ihre Kollegen zu retten. Gleichzeitig versuchen sie auch dem Ursprung des Virus auf die Spur zu kommen. Und stoßen auf eine große Überraschung.

Sieht man mal von dem unglaubwürdigen Ausgangsszenario ab, bietet der erste Teil dieser "Justice League"-Ausgabe durchaus sehr gute Action. Der Kampf gegen Cyborg und Green Lanterns Ring ist abwechslungsreich geschildert und voller gute Momente. Für einen Moment hat man das Gefühl, das Bryan Hitch endlich sich in die Serie eingefunden hat. Jedenfalls, so lange man nicht allzu lange über die Handlung nachdenkt.

Das Grundproblem ist, die Art und Weise, wie der Virus dargestellt wird und wie er beschrieben wird. Denn das Programm agiert intelligent, gefährlich und unberechenbar. Es macht Spaß zu sehen, wie es der Justice League immer wieder ein Schnippchen schlägt, sie dazu bringt, ständig zu reagieren.

Und dann erfährt man, dass das Programm nicht intelligent ist, sondern nur anhand einer Reihe von Vorgaben agiert. Nur wirkt das nicht logisch. Es hinkt, da das Programm ja eindeutig adaptiv reagiert. So weit im Voraus können die potentiellen Szenarien nicht geplant sein, dass es für jede Aktion eine entsprechende Gegenaktion hat.

Immerhin versucht Bryan Hitch diesem Programm einen Ursprung zu geben, mit dem man nicht gerechnet hat. Hier merkt man ausnahmsweise mal, dass der Autor sich Gedanken gemacht hat. Mit der endgültigen Auflösung wird man nicht gerechnet haben dürfen.

Nur leider wirkt die Auflösung nicht nachvollziehbar. Bryan Hitch versucht hier, dem Leser weis zu machen, dass der Virus eher zufällig in die frei Welt entlassen wurde. Wie auch seine Entstehung zufällig war. Doch diese ganzen Zufälle wirken unglaubwürdig, nicht nachvollziehbar. Erneut zeigt sich, das Bryan Hitch seinen Plot anscheinend nicht vollständig durchdenkt, sondern nur auf einzelne Ereignisse setzt und diese dann notdürftig miteinander verbindet.

Wie auch zuvor orientiert sich Neil Edwards in seinen Zeichnungen an dem Stil von Bryan Hitch. Und leider zeigen sich dieses Mal noch mehr als zuvor die Nachteile dieser Nachahmung. Vor allem im ersten Teil wirken sehr viele Emotionen wie falsch und übertrieben wirken. Sie wirken nicht nachvollziehbar, was einfach nur Schade ist, da er ansonsten ein solider Künstler ist.

Und erneut muss man leider sagen, dass diese Ausgabe wieder nur ein "Gähn" wert ist.



Fazit:

Die fünfte "Justice League"-Ausgabe bietet viel Action, aber dafür ebenfalls einen fragwürdigen Plot. Die Darstellung des Virus beißt sich mit seinen Aktionen und die endgültige Auflösung seines Ursprungs hakt! Die Zeichnungen von Neil Edwards ahmen Bryan Hitch nach und versagen bei der Darstellung der Emotionen.



Justice League 5 - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Justice League 5

Autor der Besprechung:
Götz Piesbergen

Verlag:
Panini

Preis:
€ 4,99

52 Seiten

Positiv aufgefallen
  • Actionreich
Negativ aufgefallen
  • Unglaubwürdiger Plot
  • Darstellung des Virus beißt sich mit seiner angeblichen Programmierung
  • Ursprung ist unglaubwürdig
  • Schlechte Zeichnungen
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Rezension vom: 25.12.2017
Kategorie: JLA
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