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Comic-Besprechung - Zack 222

Geschichten:
Zack 222
Comics

Jack Cool: Jesus-Grau - Teil 1
Der Krieg der Liebenden: Berlin Gelb - Teil 4
Parker und Badger: Der Bauchredner 1 und 2
Kokidos Abenteuer: Kokido und die Perspektive, Die Macht der Gedanken
Klinge und Kreuz: Das blutige Kreuz - Teil 3
Die Flügel des Herrn Plomb: Neu-Neu - Teil 2
Vater der Sterne

Service
Film Noir im Comic: Jessica Blandy
Das Erika-Fuchs-Haus
Novitäten
News
Spotlights



Story:
Jack Cool ist ein Privatdetektiv in den 1960ern der beauftragt wird, einen Mann wiederzufinden, der ausgestiegen ist und sich den Hippies angeschlossen hat. Im Deutschland des Jahres 1945 nähern sich Walter und Natalia unwissentlich immer näher an, während sie die von den Nazis geraubten Kunstschätze sicherstellen wollen. Alberto Cruz hingegen hat während des 30jährigen Krieges nun Cecile auf das Schloß des Barons von Karensfurth gebracht, wo ihn eine Überraschung erwartet. Herr Plomb hingegen wird in einem abgelegenen Bahnhof von feindlichen Agenten überrascht.


Meinung:
In der aktuellen Ausgabe von Zack mit der schönen runden Nummer 222 befinden sich gleich mehrere Serien nun auf der Zielgeraden. Das dürfte für Neueinsteiger etwas schwierig sein, sich hier zurechtzufinden, da aber gerade sehr interessante Serien laufen, wird die Ausgabe definitiv ihr Publikum finden.

Klinge und Kreuz wartet zwar mit einem typischen Klischee des Mantel- und-Degen-Genres auf, wenn eine Figur etwas über seine Vergangenheit herausfindet und ihn so zu einem Erben macht, beindruckt aber mit einer sehr geschickten Parallelmontage.  Es fängt an zu tauen und zwei Pärchen an zwei verschiedenen Orten nehmen, teilweise voneinander, Abschied und die Verbindung zwischen den  Figuren und Orten ist sehr geschickt gemacht. Nicht nur das inhaltlich dasselbe geschieht, sondern auch die Körperhaltungen ähneln sich, so dass man manchmal etwas genauer hinsehen  muss, wer gerade im Panel gezeigt wird. Die Handlung nimmt also ihren Gang und man gespannt sein, ob sich die Figuren in ihren eigenen Ränken verstricken.

Ebenso kann Der Krieg der Liebenden mit einer geschickten Parallelmontage aufwarten,  was hier maßgeblich die Spannung schürt. Man fragt sich schon die ganze Zeit wie das Wiedersehen der Liebenden ausfallen wird. Sie sind sich selber unschlüssig und sehnen sich einander und fürchten sich zugleich. Die Montagen der Szenen machen das deutlich, indem ein beruflicher Wettstreit erbarmungslos geführt wird. Ob die beiden sich nun im nächsten Heft  endlich wieder treffen  werden? Man kann auch hier eine Fortsetzung kaum erwarten.

Dem gegenüber stehen immer noch Die Flügel des Herrn Plomb. Eines kann man der Serie wirklich nicht vorwerfen. Und das wäre mangelnde Konsequenz. Sie ist schlicht und ergreifend konsequent verwirrend. Die Einordnung der Ereignisse und der Figuren und was sie gerade für Pläne haben, fällt zunehmend schwerer und so tendiert man doch dazu, die Seiten erstmal zu überblättern und darauf zu warten, dass die Geschichte komplett vorliegt, um sie dann am Stück lesen zu können. Vielleicht erschließt sich einem ja dann die Handlung.

Immerhin kann man bei den humoristischen Auflockerungen wie bei Kokidos Abenteuer, Parker und Badger und Vater der Sterne etwas Luft holen. Und die Serie die man allzu schnell als Lückenfüller  abtun kann, weil die ursprünglich geplante Serie doch nicht zur Verfügung stand,  ist durchaus vielversprechend. Dabei ist Jack Cool gerade jetzt zu Beginn noch schwer einzuordnen da man absolut nicht sagen kann, wohin die Reise gehen wird. Aber das Setting mit den 1960er Jahren und der Hippiebewegung hat seinen Reiz. Man kann gespannt sein  welchen inhaltlichen Weg man nehmen wird.

Die Reportagen sind gut gewählt, wobei eine gewisse Tagesaktualität nicht gerade zu finden ist. Es gibt einen Bericht über das Erika Fuchs Museum, verbunden mit einem Interview mit der Museumsleiterin, welcher gelungen ist und einen guten Blick in das Konzept erlaubt. Dann gibt es noch einen Artikel über die Serie Jessica Blandy. Die Gesamtausgabe ist allerdings schon länger abgeschlossen und auch das Erscheinen des Spin-Off liegt schon einige Wochen zurück. Die Hintergrundinformationen zu der Geschichte der Serie sind zwar interessant, aber was den Inhalt und den Subtext von Jessica Blandy betrifft ist der Artikel viel zu oberflächlich.


Fazit:
Für Neueinsteiger ist das Heft nicht gerade geeignet, da hier gleich mehrere Serien auf die Zielgerade gehen. Aber die sind spannend und geschickt erzählt, weswegen auch diese Ausgabe ein Vergnügen ist.


Zack 222 - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Zack 222

Autor der Besprechung:
Jons Marek Schiemann

Verlag:
Mosaik Steinchen für Steinchen

Preis:
€ 7,90

ISBN 13:
4195000907902

84 Seiten

Positiv aufgefallen
  • geschickte Struktur der Serien
  • Spannung und Dramatik
  • abwechslungsreich
Negativ aufgefallen
  • verwirrende Story
  • einer der Sachartikel ist zu oberflächlich
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Rezension vom: 13.12.2017
Kategorie: ZACK
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