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Comic-Besprechung - Captain Marvel: Sie fürchtet weder Tod noch Teufel Band 1

Geschichten:
Captain Marvel: Sie fürchtet weder Tod noch Teufel Band 1 (Captain Marvel (2012) #1-11)
Autor: Kelly Sue DeConnick, Christopher Sebella
Zeichner: Filipe Andrade, Al Barrionuevo, Richard Elson, Karl Kesel, Emma Rios, Dexter Soy
Inker: Filipe Andrade, Al Barrionuevo, Richard Elson, Karl Kesel, Alvaro Lopez, Emma Rios, Dexter Soy
Colorist: Jordie Bellaire, Veronica Gandini, Wil Quintana, Javier Rodriguez, Dexter Soy
Übersetzung: Gerlinde Althoff

Story:

Carol Danvers war lange Zeit als Ms. Marvel bekannt. Zeit für einen Imagewechsel. Zeit für eine neue Captain Marvel!



Dieser Comic wurde mit dem Splash-Hit ausgezeichnet Meinung:

Der Name Captain Marvel hat im Marvel Universum sehr viele Besitzer gehabt. Die erste Person war der Kree Mar-Vell, der den Namen hielt, ehe er an Krebs starb. Danach übernahm ihn Monica Rambeu, die ihn nach einigen Jahren allerdings an den Sohn des ersten Captain Marvels überreichte. Als er starb, wurde schließlich seine Schwester Phyla-Vell Trägerin des Namens. Doch auch sie starb und ein Skrull, der die Identität des ersten Captain Marvels annahm, war eine Zeitlang der Inhaber, ehe dann der ehemalige Marvel Boy Noh-Varr als der neuste Captain Marvel auftrat. Jetzt übernimmt also Carol Danvers, die lange Zeit als Ms. Marvel unterwegs war, den Titel und erhielt gleichzeitig eine entsprechend titulierte Reihe. Geschrieben wurde die Serie von Kelly Sue DeConnick, derweil Zeichner wie Filipe Andrade, Karl Kesel oder Dexter Soy den Zeichenstift schwangen.

Seit einiger Zeit ist Carol Danvers nicht mehr Warbird. Vielmehr hat sie beschlossen, von jetzt an als Captain Marvel unterwegs zu sein. Sie jetzt eine Vollzeitsuperheldin und versucht ihr Privatleben gleichzeitig damit in Übereinstimmung zu bringen. Was nicht gerade einfach ist, wenn sie durch die Zeit reist oder einen Riesenroboter bekämpft. Doch trotz allem versucht sie für ihre Freunde da zu sein.

Es ist ein wenig verwirrend. Denn mit dieser Sammlung der ersten Carol Danvers "Captain Marvel"-Reihe in zwei Bänden erscheinen parallel zwei Serien, die denselben Namen tragen. Doch dessen abgesehen ist es interessant, beide Reihen miteinander zu vergleichen, schon allein um zu sehen, wie sehr sich die Figur, die ja im "Civil War II"-Crossover eine tragende Rolle hatte, gewachsen ist.

Dabei zeigt schon allein das Cover der ersten Ausgabe, was einen erwarten könnte. Gezeichnet von Ed McGuinnes sieht man eine Carol Danvers, die stolz und selbstbewusst anscheinend in die Zukunft blickt. Ihr Kostüm ist ebenfalls neu und unterscheidet sich stark von dem schwarzen Einteiler, den sie zuvor hatte. Es ist auch deutlich bunter, aber nicht zu bunt. Man fühlt sich ein wenig an eine Fantasie-Fliegeruniform aus der Zeit des Golden Ages der Comicstrips erinnert. Es ist stylisch. Und passend!

Der Inhalt des Bandes steht dem Cover in nichts nach. Auch hier wird Carol Danvers selbstbewusst charakterisiert. Eine Frau, die weiß, was sie will und sich durch nichts aufhalten lässt. Kleinere Rückschritte, wie ihre momentan nicht vorhandene Fähigkeit, im All fliegen und atmen zu können, demotivieren sie nicht, sondern treiben sie noch mehr als sonst, dazu an, sich zu verbessern.

Diese Charakterisierung könnte auf Dauer etwas eintönig werden. Wohl auch aus diesem Grund baut Kelly Sue DeConnick auch auf das Privatleben ihrer Heldin. Denn das bietet das perfekte Kontrastprogramm und sorgt auch für das notwendige Drama. Die Autorin umgibt Carol Danvers mit einem großartigen Ensemble an Figuren, wie zum Beispiel der krebskranken Tracy Burke, deren beißender Sarkasmus den perfekten Gegenpart zu dem Optimismus von Carol Danvers bildet.

Und auch sonst lässt sich die Autorin einiges einfallen, um die Handlung abwechslungsreich zu gestalten. Mal schickt sie die Titelheldin durch eine Reise durch Raum und Zeit. Ein anderes Mal lässt sie sie mit Monica Rambeu treffen, die sich alles andere als amüsiert darüber zeigt, dass Carol Danvers den Titel Captain Marvel angenommen hat. Es sind diese Plots, die eben dafür sorgen, dass einem beim Lesen dieser Serie nicht langweilig wird.

Auf dem Ersten Blick gewöhnungsbedürftig sind die Zeichnungen der Hauptkünstler. Sowohl Emma Rios als auch Filipe Andrade zeichnen in einem Stil, der sehr dynamisch ist. Die Figuren recken und strecken sich teilweise enorm. Realistisch sind die Zeichnungen selten. Doch es passt zu den Geschichten, die eben actiongeladen sind.

Deshalb ist dieser Sammelband ein "Klassiker" und ein "Splashhit".



Fazit:

Mit dem ersten Sammelband der ersten Carol Danvers "Captain Marvel"-Reihe kann man nichts falsch machen. Die Stories präsentieren eine selbstbewusste Carol Danvers, der der die Autorin Kelly Sue DeConnick ein wunderbares Privatleben auf den Leib schneidert, das wiederrum verhindert, dass die Charakterisierung eventuell zu eintönig sein könnte. Die Handlung ist abwechslungsreich und die Illustrationen von Emma Rios und Filipe Andrade unterstützen dies perfekt!



Captain Marvel: Sie fürchtet weder Tod noch Teufel Band 1 - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Captain Marvel: Sie fürchtet weder Tod noch Teufel Band 1

Autor der Besprechung:
Götz Piesbergen

Verlag:
Panini

Preis:
€ 24,99

ISBN 13:
978-3741601705

260 Seiten

Positiv aufgefallen
  • Sehr gute Charakterisierungen
  • Abwechslungsreiche Geschichten
  • Sehr gute Zeichnungen
Negativ aufgefallen
Die Bewertung unserer Leser für diesen Comic
Bewertung:
1
(4 Stimmen)
Bewertung
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Rezension vom: 18.01.2018
Kategorie: Captain Marvel
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