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Comic-Besprechung - Schatten der Shinobi

Geschichten:
Schatten der Shinobi
Autor:
Sylvain Runberg
Zeichner und Farbe: Xu Zhifeng
Übersetzung: Swante Baumgart

Story:
Das feudale Japan steht kurz vor einem Bürgerkrieg, denn die Fürsten begehren gegen ihre unrechtmäßige Herrscherin auf. Hiroyo regiert das Land mit eiserner Faust und lässt keinen Widerstand zu, versucht nun auch den einzigen der Daimyo auszuschalten, der ihr gefährlich werden könnte. Aus diesem Grund rekrutiert sie ganz besondere Attentäter, die auch die Ninja übertrumpfen können.

Die Shinobi sind Assassinen halb Mensch, halb Dämon, die Menschen erst unter ihre Kontrolle bringen, bis sie sie so weit ausgesaugt haben, dass sie sie töten müssen. Genau diese Wesen versuchen sich jetzt an den Fürsten heran zu machen, erleben aber eine Überraschung, denn es gibt auch noch jemanden, der in der Lage ist, sie aufzuhalten, weil er ihre Geheimnisse kennt – und die der Kaiserin: Hideyoshi und sein Shinobi-Clan.



Meinung:
Auch wenn man normalerweise keine Magnas mag, Begegnungen mit der japanischen Kultur bleiben in den letzten Jahren nicht aus, denn gerade die Franzosen haben das fernöstliche Land als Schauplatz für noch phantastischere Settings als das europäische oder arabische Mittelalter entdeckt.

Natürlich ist auch dieser Zweiteiler mehr Fantasy als Historie, spielt er doch in einer nicht näher bezeichneten, mittelalterlich wirkenden Epoche und spielt eher mit den Mythen als irgendwelchen Fakten. Ein paar bekannte Namen mögen für den Kenner auftauchen, aber sie stehen in keinem Zusammenhang zur wahren Geschichte Japans.

Erzählt wird eine recht eingängige Geschichte. Das Land wird von einer Frau regiert, die ihre Untertanen mit Gewalt und dunkler Magie kontrolliert. Gegen sie stehen einige wenige Helden, ein Daimyo, der das ganze auch nur aus Machtinteressen tut und ein paar geheimnisvolle Gestalten.

Das ganze wirkt anfangs etwas chaotisch und hat zunächst scheinbar nichts mit dem Klappentext zu tun, da erst einmal das Setting und die Figuren vorgestellt werden, dann ziehen aber mit der Zeit die Geschehnisse an, die offenen Fäden werden geschickt miteinander verknüpft.

Das ganze ist eingebettet in eine überschaubare und geradlinig erzählte Geschichte, die durch klare Zeichnungen und satte Farben punkten kann.



Fazit:
Alles in allem ist Schatten der Shinobi ein gut zu lesendes und in sich geschlossenes Splitter Double, das vor allem diejenigen ansprechen dürfte, die fernöstliche Settings und Mythologie mögen, aber mit den eigentlichen Comics von dort nicht viel am Hut haben – hier aber finden sie vertraute westliche Zeichnungen und eine exotische Handlung angenehm miteinander vereint.



Schatten der Shinobi - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Schatten der Shinobi

Autor der Besprechung:
Christel Scheja

Verlag:
Splitter

Preis:
€ 22.80

ISBN 13:
978-3958393943

112 Seiten

Positiv aufgefallen
  • Klare und geradlinige, in sich geschlossene Geschichte
  • Das exotische Setting wird in ansprechenden Zeichnungen und Farben präsentiert
Negativ aufgefallen
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Rezension vom: 22.02.2018
Kategorie: One Shots
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