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Comic-Besprechung - Zack 224

Geschichten:
Zack 224
Comics

Michel Vaillant: Rebellion - Teil 1
Der hohe Norden: Der Falschspieler - Teil 2
Kokidos Abenteuer: Knapp daneben
Klinge und Kreuz: Das blutige Kreuz - Teil 5
Parker und Badger: Hund oder Dachs
Jack Cool: Jesus-Grau - Teil 3
Die Flügel des Herrn Plomb: Neu-Neu - Teil 4
Vater der Sterne

Service
Kai Falke
Novitäten
Nachruf Lona Rietschel
News, Spotlights
Der Stade-Krimi: Stephan Hagenow


Story:
Nach dem Tod seines Bruders müssen Michel Vaillant und seine Angehörigen sich selber und die Firma neu sortieren. Im hohen Norden hingegen läuft es auf eine Konfrontation zwischen dem Mörder und seinem Helfer hinaus. Im 30-jährigen Krieg erfährt Cruz nun das Geheimnis über seine Vergangenheit. Jack Cool wird in den 1960ern engagiert, um die davongelaufene Tochter der Schauspielerin Jayne Mansfield zu suchen, dabei sucht er doch schon den Mann den alle nunmehr als Jesus-Grau kennen. Herr Plomb hingegen kann vorerst seinen Jägern entkommen. Doch stattdessen überwachen sie seinen besten Freund.


Meinung:
Leser der letzten Ausgaben des Magazins Zack kommen um die Nummer 224 nicht herum. Denn manche Serien welche schon angefangen waren, bekommen hier einen ersten Höhepunkt beziehungsweise enden. So werden Die Flügel des Herrn Plomb eingefahren und er muss sich noch ein Weilchen gedulden bis die komplexe Geschichte zu Ende geführt werden wird. Eigentlich enttäuschend, denn so langsam fing man an, bei den ganzen Wirren durchzusteigen und prompt endet das. Das ist ein Album gewesen welches sich weniger zur Veröffentlichung im Magazinformat geeignet hat, da es doch zu komplex ist als dass man monatliche Pausen hinnehmen möchte. Aber nun kann man anhand der letzten Ausgaben das ja alles am Stück lesen. Aber auch die Zeichnungen sind da etwas gewöhnungsbedürftig.

Ganz anders Klinge und Kreuz welches auf den hier abgedruckten Seiten einerseits ein typisches Klischee des Mantel und Degen Genres bedient, aber andererseits bei der Entwicklung einer Figur und ihr Schicksal doch ziemlich überrascht. Wie deswegen die Konsequenzen aussehen mögen, wird man bis zum nächsten Heft abwarten müssen.

Der hohe Norden entpuppt sich hingegen als eine Kurzgeschichte die in zwei Hälften gesplittet worden ist. Offenbar ist der Titel nur ein Überbegriff für verschiedene Erzählungen. Jedenfalls endet hier die erste und ist dabei ziemlich ungewöhnlich. So werden einige Fragen offen bleiben, da sich ein Charakter den Leserinnen und Lesern nur schwer erschließt. Die Motivation ist klar, aber die Umsetzung überrascht und die Begründung ist nicht nachvollziehbar.

Jack Cool ist der Titelheld einer Serie der bislang so gut wie gar nicht in seinen Seiten aufgetaucht ist. Oder jedenfalls einmal so kurz, dass es kaum in Gewicht fiel und hier nimmt er doch noch an der Handlung teil und könnte nun ein verbindendes Glied der einzelnen Handlungsstränge werden. Das ist eine geschickte Art und Weise und das Setting ist schon spannend genug mit seinen interessanten Charakteren und der Mischung zwischen Fakt und Fiktion. Schließlich hat es manche Protagonisten wirklich gegeben.

Zudem startet das neue Abenteuer von Michel Vaillant, welcher auf diesen Seiten von Zack immer ein gern gesehener Gast ist. Es beginnt tragisch, denn schließlich ist Michels Bruder tot und sein Verlust löst nicht nur Trauer aus, sondern bei manchen auch der Wunsch nach Rache. Die Familie muss sich neu finden und wie das geschehen soll, kann noch spannend werden.

Kokidos Abenteuer enden leider mit dieser Ausgabe und geben auf zwei Seiten noch einmal zum Besten wie man Philosophie mit Witz verbinden kann. Parker und Badger und Vater der Sterne laden ebenfalls zum Schmunzeln zwischendurch ein.

Weniger zum Schmunzeln, sondern eher zum Trauern, ist der Nachruf auf Lona Rietschel die hier gewürdigt wird. Kein Wunder, denn schließlich hat sie für denselben Verlag gearbeitet und ist bekannt geworden durch ihre Schöpfung der Abrafaxe. Zudem gibt es ein interessantes Interview mit Stephan Hagenow und einen Artikel über die Fußballer-Serie Kai Falke, der aber etwas zu oberflächlich geraten ist. Aber das kennt man ja schon, da zwei Seiten oft nicht ausreichen, um in die Tiefe einer Serie hineinzusteigen, aber immerhin wird man neugierig genug gemacht, um sich näher damit beschäftigen zu wollen.


Fazit:
Mehrere Serien können wieder mit Höhepunkten aufwarten oder enden. Aber allein schon die Tarsache, dass Michel Vaillant mit einem neuen Abenteuer startet, ist Grund genug für einen Kauf. 

Zack 224 - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Zack 224

Autor der Besprechung:
Jons Marek Schiemann

Verlag:
Mosaik Steinchen für Steinchen

Preis:
€ 7,90

ISBN 13:
4195000907902

84 Seiten

Positiv aufgefallen
  • Serienvielfalt
  • Michel Vaillant startet wieder
Negativ aufgefallen
  • Kokidos Abenteuer enden
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Rezension vom: 16.02.2018
Kategorie: ZACK
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