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Comic-Besprechung - Sara Lone 3: Sniper Lady

Geschichten:
Sara Lone 3: Sniper Lady
Autor: Erik Arnoux, Zeichner / Colorist: David Morancho


Story:
Sara wird nun als Geheimagentin ausgebildet und vor allem ihre Schießkünste beeindrucken ihre Ausbilder. Ihr Mentor und Führungsoffizier wird zur Beihilfe an einem ungenehmigten und äußerst perfiden Plan gebeten, für den er auch Sara braucht. Die ist mittlerweile nach Hause zurückgekehrt und die anhaltenden Spannungen zwischen den USA und Kuba führen zu ihrem ersten Auftrag der blutig enden wird.


Meinung:
Die Serie Sara Lone wird im dritten, und vorletzten, Band typisch weitergeführt. Sowohl im positiven als auch in negativen Sinne. Erstaunlich ist es, das die Reihe mal einen Preis für das Skript gewonnen hat wo es doch gerade dieses ist welche hier die hauptsächlichen Schwierigkeiten bereitet und die größten Schwächen aufweist. Vor allem in diesem dritten Band wird das wieder mehr als deutlich. So wird erst ein Handlungsstrang ausführlich aufgebaut und das Tableau dafür entworfen und die Spannung geschaffen…und dann? Wird es einfach fallen gelassen. In wenigen Panels und hauptsächlich im Off-Kommentar wird alles über Bord geworfen. Und damit schnell abgehakt. Alles geschilderte führt zu nichts außer einer Angabe das sich der Autor mit der Zeitgeschichte beschäftigt hat und ein kleines aber düsteres Kapitel der Spionagewelt ausgegraben hat. Aber da es zu nichts führt ist es im Grunde überflüssig und etabliert nur weiterhin das Zeitkolorit was man schon längst seit zwei Bänden kennt.

Die zweite Hälfte der Ausgabe ist deutlich besser und erzählt die eigentliche Geschichte, der dann der Raum fehlt welcher den ersten Handlungsstrang eingenommen hat. Die spannende Figurendynamik hätte mehr Raum gebraucht und so es wäre besser gewesen die Figuren näher zu beleuchten, denn so bleiben die Motivationen, Reaktionen und Absichten doch sehr unklar und lassen einen mit großen Fragezeichen zurück. Vor allem die Entscheidung der Titelheldin am Ende ist kaum nachvollziehbar und die Begründung mehr als dürftig. Immerhin gibt es da ein bisschen Action aber auch die hätte ausführlicher sein können und ist viel zu schnell vorbei als das sie ihr dramatisches Potential hätte voll entfalten können. Im Grunde hat man zwei verschiedene Abenteuer zu einem eingedampft und heraus kommen nur zwei Hälften anstatt etwas Ganzes.

Positiv gesehen sind die ansehnlichen Zeichnungen weitergeführt worden, die sich zwar nicht aufdrängen aber gut in das Setting entführen, aber auch wie das Skript in manchen Szenen zu nichts führen. So wird eine ganze Seite darauf verschwendet wie ein Geheimdienstler an ein Tor kommt und dort wartet, was nichts bringt und besser gefüllt hätte werden können. Es fehlt die Stringenz und man bekommt den Eindruck, dass der Zeichner und der Autor sich nicht genügend absprechen und man hin und her mäandert. Anhand der Story ist die Serie durchaus interessant und anhand des Settings auch, aber bislang ist jeder Teil für sich stehen geblieben und konnte die einzelnen Abschnitte nur lose miteinander verbinden. Insofern scheint die Planlosigkeit zum Plan zu gehören und wenn man damit deutlich machen wollte wie schludrig die Geheimdienste in den 1960er Jahren waren, wäre das genial. Zu befürchten ist aber, dass man selber keinen Plan hat.


Fazit:
Probleme mit dem Skript und eine fehlende Stringenz schmälern das Vergnügen an der spannenden Story. Hier hätte man sich auf ein Thema konzentrieren sollen, da viel Potential ungenutzt bleibt.


Sara Lone 3: Sniper Lady - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Sara Lone 3: Sniper Lady

Autor der Besprechung:
Jons Marek Schiemann

Verlag:
All Verlag

Preis:
€ 15,80

ISBN 10:
3926970928

ISBN 13:
978-3926970923

48 Seiten

Positiv aufgefallen
  • Zeichnungen
  • Figurendynamik
  • Zeitkolorit
  • spannende Action
Negativ aufgefallen
  • erster Handlungsstrang sang- und klanglos fallen gelassen
  • es wird dem dramatischen Potential kein Raum gegeben
  • unklare Motivation der Figuren
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Rezension vom: 10.04.2018
Kategorie: Alben
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