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Comic-Besprechung - Zack 226

Geschichten:
Zack 226
Comics

Rhonda: Route 66 - Teil 1
Parker und Badger: Sozius, Der neue Job, Graffiti
Der hohe Norden: Dort wo sich unsere Wege trennen 2: Teil 4
Kokidos Abenteuer: Die Spiegelstadiumtheorie, Der Meister der Umgebung
Michel Vaillant: Rebellion - Teil 3
Der Vater der Sterne: Der dunkle Imperator, Pilzkunde
Solo: Kannibalenwelt - Teil 2

Service
Wunderschönes Monster: Monstress von Marjorie Liu und Sana Takeda
Novitäten, News, Spotlights
Klassisches Science-Fiction-Abenteuer: Rückkehr nach Belzagor


Story:
Rhonda ist aus dem brennenden Haus entkommen, muss sich nun aber vor Reportern verstecken, was es hier nicht gerade erleichtert ihr verlorenes Gedächtnis wieder zu erlangen. Im hohen Norden will ein Trapper eine junge Indianerin retten welche geopfert werden soll. Michel Vaillant und sein Team bereiten sich gerade auf das 24 Stunden Rennen vor, als ein Familienmitglied überraschend das Team verlässt. Solo hingegen ist immer noch auf der Suche nach seiner Familie.

Meinung:
Es war eigentlich nur eine Frage der Zeit: nach durchgehend starken Ausgaben des Zack-Magazins liegt hier nun eine der schwächeren vor. Aber auch wenn dieses Heft insgesamt eher durchwachsen ausgefallen ist, so bietet es doch eine kurzweilige Lektüre.

Zum einen liegt das auch an der Serie Rhonda deren neues Abenteuer hier startet. Zwar ist der Zeichenstil durchaus ansehnlich und sehr dynamisch in seinem Strich und die Perspektiven sind gekonnt eingesetzt, sowie bestechen die Zeichnungen durch einen Detailreichtum bei dem in jedem Panel etwas zu entdecken ist. Doch ist die Story nicht nur verschachtelt und komplex, sondern vollkommen konfus. Manchmal ist eine Dramaturgie nicht nur verstrickt, sondern schlicht und ergreifend chaotisch. Und hier liegt das Paradebeispiel vor: es gibt viel Action wenn Rhonda vor Reportern fliehen will, aber es kaschiert trotz hervorragend gestalteter Actionsequenzen doch nur mühselig, dass im Grunde auf einer Handlungsebene nichts passiert. So startet man mit einem eher faden Auftakt.

Der hohe Norden ist bekanntlich kein abgeschlossenes Abenteuer, sondern vereinigt einige Kurzgeschichten wovon diese hier noch in Zweiteiler aufgeteilt worden sind. Hier liegt nun das Finale eines kleinen Zweiteilers vor bei dem man wieder einmal die zeichnerischen Kopierkünste des ehemaligen Assistenten von Hugo Pratt bewundern kann. Aber vor allem überrascht hier das ungewöhnliche Ende welches sich Klischees verweigert und in der Hinsicht schon bemerkenswert ist.

Erfreulicherweise ist Kokido wieder da und das Küken kann wieder den Lesern die Philosophie auf witzige Art und Weise näher bringen. Zuletzt wurde hier bemängelt, dass der Humor weniger geworden ist und zum Glück hat sich das geändert, da nicht nur das intellektuelle Küken wieder da ist, sondern auch Parker und Badger, mit drei Seiten, sowie der Vater der Sterne, mit zwei Seiten, mehr Raum bekommen haben und so den dramatischen Gehalt der anderen Serien etwas aufwiegen.

Das ist angenehm abwechslungsreich gerade wenn man Solo betrachtet der in seinem Finalband eine düstere und brutale Actiongeschichte darstellt. Solo sucht weiterhin nach seiner entführten Frau und Kind und tötet alles und jeden auf seinem Weg bis er nun endlich eine Spur findet. Die Story ist gradlinig und kaum der Rede wert, wenn das Tempo und die Zeichnungen nicht so mitreißend wären.

Aber am besten ist der Klassiker Michel Vaillant der vom Gesamteindruck her das Heft dominiert. Schon zu der letzten Ausgabe wurde auf eine Entwicklung hingedeutet welches vieles auf den Kopf stellen könnte. Hier zieht nun der Sturm langsam auf und die Spannung verdichtet sich auch abseits der Rennstrecke und man kann schon das nächste Heft kaum noch abwarten.

Oft wurde an dieser Stelle bemängelt, dass die vorhandenen Sachartikel zu kurz und oberflächlich ausfallen. Diesmal ist es anders, da man sich nicht einem Oberthema oder einem Zeichner annimmt, sondern zwei Comicveröffentlichungen präsentiert welche nicht nur kritisiert werden, sondern wirklich informative Hintergründe bieten. Da ist der Raum diesmal gut genutzt und man hat nicht das Gefühl, dass man auf vieles verzichten müsste. Allerdings kommt es hier öfters zu Wiederholungen was nicht sonderlich elegant ist.


Fazit:
Eher durchwachsen. Bei manchen Serie passiert trotz einiger Action nicht gerade viel, aber dafür prägen sich andere doch deutlich ein. Eine kurzweilige Lektüre, aber nicht herausragend.

Zack 226 - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Zack 226

Autor der Besprechung:
Jons Marek Schiemann

Verlag:
Mosaik Steinchen für Steinchen

Preis:
€ 7,90

ISBN 13:
4195000907902

84 Seiten

Positiv aufgefallen
  • Action
  • wieder mehr Humor
  • gute Zeichnungen
  • gute Sachartikel
Negativ aufgefallen
  • bei manchen Serien kaschiert die Action nur die schwache Story
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Rezension vom: 30.04.2018
Kategorie: ZACK
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