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Comic-Besprechung - Tomoe 1: Göttin des Wassers

Geschichten:
Tomoe 1: Göttin des Wassers
Autor:
Jack Manini
Zeichnungen: Tieko
Farbe: Dominique Osuch
Übersetzung: Julika Herzog



Story:
Der herrschende Shogun denkt in der Mitte des 15. Jahrhunderts darüber nach, sein Amt und die Macht in andere, fähigere Hände zu legen, weil er des Regierens müde ist. Allerdings hat er noch keinen Sohn und bittet seinen Bruder, der Mönch geworden ist, das Amt zu übernehmen. Doch dann werden die Karten neu gemischt, als seine Frau doch noch einen Jungen zur Welt bringt. Die Höflinge wetzen ihre Messer.

Etwa zur gleichen Zeit lässt der brutale Piratenfürst Yoshinaga ein Fischerdorf niedermetzeln und lässt nur die junge Tetsu am Leben, da das Mädchen die direkte Nachfahrin der legendären Tomoe Gozen. Damit erhofft er sich einen gewissen Anspruch auf den Thron Japans zu erringen. Doch erst muss Tetsu selbst zu einer Legende wie Tomoe werden und ihren Wert beweisen.



Meinung:
Das Album gleicht auf den ersten Blick natürlich wieder den vielen anderen, die japanische Geschichte aus recht westlicher Sicht erzählen wollen. Aber bei genauerem Hinsehen merkt man doch, dass der Autor und der Künstler sehr genau recherchiert haben, nicht nur was das Design von Räumen und Kleidung, sondern auch die Geschichte des Landes zu der Zeit angeht. Der Lokal und Zeitkolorit sind jedenfalls getroffen und spiegeln sich nicht nur in den Zeichnungen, sondern auch im Inhalt wieder.

In einem historischen Anhang erfährt man deshalb auch mehr über die politischen Verhältnisse im 15. Jahrhundert, in der Japan zwar vordergründig vom Kaiser und seinem Hof regiert wurde, die Militärmacht des Shogun dahinter aber trotzdem nicht so viel Gewalt über die Fürsten hat wie man denkt. Nach wie vor sind Intrigen das, was die Kraft des Landes erschüttert und in den abgelegeneren Regionen auch Piraten ermöglicht, sich wie Fürsten aufzuspielen.

Ansonsten werden einige Klischees erfüllt, die man irgendwie erwartet. Yoshinaga manipuliert zwar Tetsu, kann aber dennoch nicht verhindern, dass das Mädchen seinen eigenen freien Willen bewahrt und auch ihrem Herzen folgt, als es um Liebe und Bestimmung geht.

Die Geschichte bietet eine gute Mischung aus Action und Drama, phantastische Elemente bleiben eher im Hintergrund. Die Handlung selbst nimmt sich Zeit, in das Szenario einzuführen und die ersten Weichen zu stellen – deshalb wird es interessant sein, mitzuerleben, wie sich nach und nach die beiden noch unabhängigen Handlungsstränge miteinander verbinden werden.



Fazit:
Tomoe 1: Göttin des Wassers ist der vielversprechende Auftakt einer Serie, die die Welt des mittelalterlichen Japan auf sehr epische Weise wieder zum Leben erweckt und dabei auch einmal eine der wenigen weiblichen Kriegerinnen des Landes in den Mittelpunkt stellt. Vor allem die Zeichnungen wissen zu punkten, die Handlung hält sich momentan noch zu sehr an Klischees.



Tomoe 1: Göttin des Wassers - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Tomoe 1: Göttin des Wassers

Autor der Besprechung:
Christel Scheja

Verlag:
Paninicomics

Preis:
€ 15.00

ISBN 13:
978-3741606724

56 Seiten

Positiv aufgefallen
  • Der Hintergrund wurde gut recherchiert
  • Stimmungsvolle Zeichnungen vertiefen den Eindruck
Negativ aufgefallen
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Rezension vom: 21.05.2018
Kategorie: Alben
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