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Comic-Besprechung - Iron Man 3: Ein dunkles Geheimnis

Geschichten:
Iron Man 3: Ein dunkles Geheimnis (International  Iron Man 1-7)
Autor: Brian Michael Bendis, Zeichner / Inker: Alex Maleev, Colorist: Paul Mounts


Story:
Nachdem Tony Stark erfahren hatte, das er adoptiert worden war, macht er sich nun auf die Suche nach seinen leiblichen Eltern. Als ihn eine Spur nach Bulgarien führt, trifft er dort unerwartet auf eine Frau in der er sich als Student verliebt hatte und die schwierige Beziehung führte zu psychischen Narben. Denen drohen nun körperlich zu folgen, denn die Frau ist eine mächtige Waffenhändlerin geworden.


Meinung:
Die derzeitigen Veröffentlichungen von Iron Man sind etwas verwirrend. Was zum einen daran liegt, dass es neben der regulären Serie des Eisernen noch einige Mini-Serien gibt. Das ist zwar nichts neues, da oft in solchen Miniserien einige Aspekte, vor allem der Vergangenheit, des jeweiligen Helden beleuchtet werden. Hier ist das jedenfalls teilweise nicht der Fall, sondern diese eigentlich in sich abgeschlossenen Erzählstränge gehören eindeutig zu der regulären Serie und haben dort ihren Niederschlag. Aber es werden durchaus einige Aspekte der Vergangenheit aufgegriffen. Zum anderen ist das verwirrend, dass diese Mini-Serien in Paperbacks lanciert werden die nicht gesondert bezeichnet sind, was dazu führt, dass es zeitgleich zwei Paperbacks mit der Seriennummerierung drei gibt.

Hier führt das dazu, dass in der gesonderten Erzählung Ereignisse erzählt werden welche in der regulären Veröffentlichung schon längst ihren Niederschlag gefunden haben. Als Tony Stark erfahren hat, dass er adoptiert worden war, macht er sich hier nun auf die Suche nach seinen leiblichen Eltern. Damit wird er nicht nur mit seiner eigenen Vergangenheit konfrontiert indem er eine alte Liebe trifft, sondern auch die Geschichte seiner leiblichen Eltern wird erzählt. Für Stammleser wird einiges nicht sonderlich überraschend sein, da dort Amanda Taylor, Tonys Mutter, schon zum neuen Stammpersonal zählt. Somit verpufft die emotionale Wucht der Suche etwas, da man das Ergebnis schon kennt. Dennoch steht hier die Dramatik deutlich mehr im Fokus als die Action und es ist mehr eine Charakterstudie da man den jungen Helden als Studenten an der Uni kennenlernt und er sich dort verliebt. Es ist also ein tiefer Rückgriff in die Vergangenheit der hier vorgenommen wird und die Action bekommt in den seltenen Fällen in denen sie relevant ist eine größere Tragweite da sie mit Tonys Liebe zu tun hat die später auf der falschen Seite des Gesetzes steht was immerhin eine große Dynamik entstehen lässt.

Leider gibt es hier große Storylöcher. So bleibt es völlig unklar, warum Iron Man bei der Suche nach seiner Mutter auf die Verflossene und nun Kriminelle trifft. Welche Spur er verfolgt hat, wie es dazu kam, dass er zu Beginn geschlagen auf dem Boden liegt? Das alles wird hier nicht erklärt und so startet die Mini-Serie schon arg zerfahren. Zudem leiden die Dialoge etwas. Brian Michael Bendis ist zwar zu Recht ein Star des amerikanischen Comics und kann spannende Geschichten erzählen die immer auch die Charaktere gut psychologisch ausloten. Zudem versteht er sich durchaus auf Dialoge. Aber leider hat er dort einen Hang zu kurzen und knappen Einsprengseln. Da heißt es dann oft im Telegrammstil „Meinst du?“, „Ja“, „Gut“. Das stört immer wieder den Lesefluss und wirkt abgehackt und nicht flüssig und damit artifiziell und stört nach gewisser Zeit. Vor allem da man weiß das es Bendis besser kann. So wirkt es hölzern. Ebenso ergeht es hier Maleevs Bildern die wieder wunderschön sind und eine diffuse spannungsgeladene Atmosphäre erschaffen, aber auch hier geraten manche Bewegungen und Gesten immer wieder hölzern und der Fluss wird gestört was durch die Dialoge noch verstärkt wird. So kann man hier zwar eine spannende und dramatische Geschichte lesen, bei der man aber immer wieder vermeidbar aus dem Erzählfluss gerissen wird.


Fazit:
Eine spannende Geschichte in denen die Charaktere stärker im Vordergrund stehen als die Action. Leider wird das durch manchmal steife Bilder und abgehackte Dialoge gestört.


Iron Man 3: Ein dunkles Geheimnis - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Iron Man 3: Ein dunkles Geheimnis

Autor der Besprechung:
Jons Marek Schiemann

Verlag:
Paninicomics

Preis:
€ 15,99

ISBN 10:
3741606464

ISBN 13:
978-3741606465

168 Seiten

Positiv aufgefallen
  • Charaktere im Vordergrund
  • emotionale Action
  • gute Zeichnungen
Negativ aufgefallen
  • Dialoge oft im Telegrammstil
  • manche Actionszenen zu hölzern
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Rezension vom: 01.09.2018
Kategorie: Iron Man
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