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Comic-Besprechung - Zack 231

Geschichten:
Zack 231
Comics

Dantès: Fälschung - Teil 1
Harmony: Memento - Teil 2
Rick Master: Wie begeht man einen Mord? - Teil 4
Parker & Badger: Walk the Dog, Gut gehalten
Solo: Kannibalenwelt - Teil 7
Mic Mac Adam: Der fünfte Spiegel - Teil 1
Vater der Sterne

Service
Dit is Berlin, Wa!: Spirou in Berlin von Flix
Novitäten, News, Spotlights, Das Allerletzte
Knallharter Krimi: Happy!


Story:
Während Dantes seinen lang verschollenen Vater wiedertrifft und Harmony sich immer mehr ihrer selbst bewusst wird, ermitteln Rick Master und seine Freundin Nadine weiter in dem Verlagswesen. Auch Mic Mac Adam ermittelt denn seiner neuen Freundin scheint nach dem Leben getrachtet zu werden. Und Solo muss lange unterdrückte Gefühle zulassen.


Meinung:
Wenn man nach dem Vorwort geht, müssen einige Fans jetzt ganz stark sein, denn hier fangen zwei albenlange Abenteuer an die leider dann auch die Enden der jeweiligen Serien einläuten. Auch wenn schon direkt Lust auf neue gemacht wird, so werden doch einige langjährige Fans des Magazins Zack etwas enttäuscht aufseufzen. Doch zunächst kann man ja die neuen Abenteuer genießen.

Obwohl: so neu ist zumindest eines der Abenteuer nicht. Mic Mac Adam startet in das letzte Abenteuer. Inhaltlich wird zwar die Vorgeschichte der anderen Abenteuer erzählt und entstand bereits 1987 in der letzten Zusammenarbeit des Autors Stephen Desberg und dem Zeichner André Benn, aber es handelt sich hier um eine deutsche Erstveröffentlichung. Wer bislang mit dem schottischen Detektivs nichts anfangen konnte, weil die Mischung aus obskuren Fantasyschnipseln und Realhistorie nicht jedermanns Sache ist, so ist man hier doch durchaus fasziniert, weil es wie ein klassischer Krimi in dem klischeehaft nebligen London angegangen wird. Der Detektiv ist von einer jungen Frau angetan nach deren Leben offensichtlich getrachtet wird. Hier atmet man, bislang jedenfalls, die Atmosphäre eines Edgar Wallace und das hat etwas.

Auch Dantes startet in den letzten Zyklus der Serie. Dabei hat der Auftakt eine ganz eigene Dynamik, denn der lange verschollene Vater von Dantes taucht wieder auf und verstrickt seinen Sohn in einen Kriminalfall. Das Wiedersehen ist alles andere als herzlich und der Vater des Helden entpuppt sich als ein äußerst unsympathischer Charakter den man schon als Leser zu hassen lernt. So ist das Vater-Sohn-Verhältnis in diesem Auftakt durchaus spannend.

Harmony verwunderte noch im letzten Heft, macht jetzt aber mit den neuen Seiten deutlich mehr Spaß, da ganz dezent und mit einer langsamen Entwicklung immer mehr Merkwürdigkeiten um die Titelheldin aufgebaut werden und man genauso wenig wie die Heldin weiß was hier eigentlich vorgeht. Auch sind die Manga-Einflüsse weniger deutlich und nur etwas im Gesicht der Heldin zu sehen. Vor allem überzeugen die Perspektivauswahlen und die Farbgebung. Da ist man neugierig auf mehr.

Was einem bei Rick Master auch so geht. Hier geht es mit den Ermittlungen zügig voran und es ist eine schöne ironische Referenz wenn das Verlagswesen auf das Korn genommen wird und Anspielungen auf französische Bücher und Comics der 1960er Jahre vorgenommen werden. Für deutsche Leser dürfte sich da das meiste nicht erschließen. Aber den Autor von Bob Morane dürfte man wohl deutlich erkennen, auch wenn er hier demontiert wird. Abseits davon ist der Krimi packend, da es zu viele Verdächtige gibt und man so noch im Dunkeln tappt und auf jeden Fall mehr lesen will.

Solo entdeckt hingegen mehr als ihm lieb ist. Nachdem er sich mit dem vermeintlichen Tod seiner Familie mehr oder weniger arrangiert hat, auch wenn man ihm immer noch nicht abnimmt das er die Suche schon seit Monaten nicht mehr weiter verfolgt, so muss er sich eingestehen das er zärtliche Gefühle für den Hundewelpen hegt den er groß gezogen hat. Das gibt der Story neben der Action noch eine angenehme Dynamik und sorgt sogar für einen leisen Humor.

Abgerundet werden die durchgehend überzeugenden Comicseiten noch durch ein Interview mit Flix über seinen Spirou Band der in Berlin spielt und welches ungewohnt einsilbig ist, sowie ein Bericht über die TV-Serie Happy die auf dem gleichnamigen Comic von Grant Morrison basiert. Natürlich gibt es mit Parker und Badger und dem Vater der Sterne noch einige humoristische Auflockerungen in einem thematisch vielseitigen Magazin welches wohl jedem etwas bieten dürfte.


Fazit:
Das thematisch vielseitige Magazin dürfte wohl jedem etwas bieten und langjährige Fans und Freunde sollten zugreifen da hier der letzte Zyklus von Dantes beginnt sowie in deutscher Erstveröffentlichung ein Abenteuer von Mic Mac Adam.


Zack 231 - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Zack 231

Autor der Besprechung:
Jons Marek Schiemann

Verlag:
Mosaik Steinchen für Steinchen

Preis:
€ 7,90

ISBN 13:
4195100101907902

84 Seiten

Positiv aufgefallen
  • thematisch vielseitig
  • jede Serie für sich faszinierend
  • gute Sachbeiträge
Negativ aufgefallen
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Bewertung:
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Rezension vom: 13.09.2018
Kategorie: ZACK
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