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Comic-Besprechung - Die Treibjäger 1: Die vergessene Waffe der Götter

Geschichten:
Die Treibjäger 1: Die vergessene Waffe der Götter
Autor: David Munoz, Tirso, Zeichner: Tirso, Colorist: Felideus


Story:
Im Jahre 1664 befindet sich England kurz vor einem erneuten Krieg mit den Niederlanden. Da einige Jahre zuvor auf der Halbinsel Yucatan ein mythisches Monster entdeckt worden sein soll, entsendet der englische König ein Schiff, um dieses Tier zu fangen und als Waffe nutzen zu können. Doch auch italienische Söldner machen sich auf den Weg.


Meinung:
Von der Dramaturgie her gesehen ist der erste Band der neuen Serie Die Treibjäger eine klassische Abenteuergeschichte. Ein junger Mann, Jonas, geht zusammen mit seinem Onkel, einem zwielichtigen Kapitän und dessen schöner Frau auf eine Reise die auch seinem eigenen inneren Wachstum dienen wird, was wohl auch noch viele Archetypen auf den Plan rufen wird. Es gehört auch zu einem Klischee das sich der Held in die exotische Schönheit verliebt was hier immerhin die Figurendynamik erhöht da diese schließlich die Ehefrau des dubiosen Kapitäns ist und so einiges an Konfliktstoff hergestellt wird.

Doch nicht nur in dieser Hinsicht muss sich die Hauptperson bewähren, sondern auch Feinde abwehren, was nicht ohne physischen Kampf abgehen wird. Denn erst spät erfährt der unbedarfte Jüngling, dass es keine Forschungsreise ist auf der er sich befindet, sondern stattdessen ein mythisches Monster gefangen und als Waffe eingesetzt werden soll. Das wollen die Feinde der englischen Krone natürlich verhindern und schicken ebenfalls ein Schiff nach Südamerika. Wobei es hier in dem Auftakt noch nicht zum Kampf kommt, da vielmehr das Tableau bereitet wird. Zudem bestehen Konflikte innerhalb der Reisegruppe. Abgesehen von der verbotenen Liebesbeziehung entpuppen sich auch einige Gewissheiten als falsch und Lebenslügen werden aufgedeckt.  Letztendlich muss man sich auch durch eine feindliche Umwelt kämpfen. Die Feinde lauern also nicht nur innerhalb der Gruppe und durch Söldner, sondern auch durch den Dschungel und wilde Tiere. Dabei bekommen sie das gejagte Monster noch nicht einmal zu Gesicht.

Spannung wird dabei schon durch den Prolog geschürt der klar macht das hier eine große Gefahr droht und gibt dem ganzen Geschehen auch noch einen Hauch von Fantasy auf den Weg der hier sogar durchaus glaubwürdig ist. Alles läuft auf eine Jagd hinaus, kaum verwunderlich bei dem Titel der Serie, die durch innere Zwistigkeiten gestört wird. So weit ist es nichts Neues und in der Tat kann dem Genre auch nichts Neues abgewonnen werden, aber die Genrefans bekommen immerhin eine sehr solide Kost.
Was nun aber die Lektüre äußerst angenehm macht sind die hervorragenden Zeichnungen. In den Actionszenen macht der mangamäßige Gebrauch von Speedlines zwar die Panels manchmal etwas unübersichtlich und die Gesichter sind stellenweise, auch wenn sie keinen Missmut ausdrücken wollen, arg in die Länge gezogen, aber das Setting, die Atmosphäre und vor allem auch die Farbgebung sind fantastisch. Sie sind mit viel Liebe zum Detail gearbeitet und lassen nicht nur die historische Epoche wieder auferstehen, sondern versetzen die Leser auch in den Dschungel und können gute Akzente setzen. So lässt man sich gerne in dieses Abenteuer fallen. Zumindest wenn man der Optik den Vortritt vor der Geschichte lassen kann.


Fazit:
Inhaltlich wird dem Genre nichts Neues abgewonnen, wenngleich der Fantasyaspekt in diesem Abenteuer sogar logisch erscheint. Vor allem von den Zeichnungen her kann dieser Auftakt bestehen und es macht einfach Freude die zu betrachten.

Die Treibjäger 1: Die vergessene Waffe der Götter - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Die Treibjäger 1: Die vergessene Waffe der Götter

Autor der Besprechung:
Jons Marek Schiemann

Verlag:
Splitter Verlag

Preis:
€ 15,80

ISBN 10:
3962192271

ISBN 13:
978-3962192273

56 Seiten

Positiv aufgefallen
  • Zeichnungen
  • Fantasyaspekt gliedert sich in Abenteuergeschichte ein
  • Setting und Atmosphäre
Negativ aufgefallen
  • einige Klischees und Archetypen des Abenteuergenres
  • einige Disharmonien in den Zeichnungen
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Rezension vom: 15.01.2019
Kategorie: Alben
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