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Comic-Besprechung - Thor 1: Rückkehr des Donnerers

Geschichten:
Thor 1: Rückkehr des Donnerers (Thor 1-4)
Autor: Jason Aaron, Zeichner / Inker: Mike Del Mundo, Christian Ward, Colorist: Marco D`Alfonso, Mike Dell Mundo, Christian Ward


Story:
Der wahre Donnergott ist wieder zurück. Auch wenn Thor Odinsohn nun wieder würdig ist, den mythischen Hammer zu heben, so ist Mjolnir doch zerstört. Und während sich die Zwerge bemühen einen Ersatz zu schaffen, muss Thor sich mit weniger starken Waffen zufriedengeben, was ihn immer wieder in Gefahr bringt. Ausgerechnet in dieser Situation entfesselt Malekith einen Krieg gegen alle Welten. In seiner eingeschränkten Macht muss Thor in die Hölle reisen, um die dortige Invasion aufzuhalten.

Meinung:
Marvel tut sich keinen Gefallen mit dem neuen Werbeslogan. Zunächst einmal gibt es ja schon wieder einen Neustart des Marvel-Universums, was nach dem Marvel Now und Legacy Banner nun schon der dritte in gefühlt einer Woche ist. Für die Neustarts seiner Serien verkündet man nun vollmundig, dass „die echten Helden“ zurück sind. Im Umkehrschluss bedeutet dass, das die Leserschaft über Monate betrogen worden ist, da sie dort nur die Abenteuer der falschen Helden, also minderwertiges Zeug, gelesen habe. Neben der permanenten Erschaffung von Events, welche einen zunehmend ermüden, schießt man nun schon wieder ein Eigentor.

Dabei sollte es lieber heißen, dass die ursprünglichen Helden wieder zurück sind. Steve Rogers ist wieder Captain America und vor allem schwingt wieder Thor seinen Hammer und nicht mehr Jane Foster. Insofern ist es völlig berechtigt, dass nun Thor wieder mit einer neuen Nummer eins startet. Vor allem weil sich der Status Quo ordentlich geändert hat.

Es fängt also alles neu an, wobei die bisherigen Ereignisse nicht ignoriert werden. Jane ist nicht mehr Thor, hatte aber bei ihrem letzten großen Kampf  gegen Mangog nicht nur den Gegner, sondern auch den Hammer Mjolnir in die Sonne befördert. Zwar ist nun Thor Odinsohn wieder würdig, hat aber keinen Hammer den er tragen kann. Das ist an sich schon spannend und die Zwerge erschaffen eine ganze Menge der Werkzeuge, ähnlich wie Tony Stark mehrere Rüstungen als Iron Man hat, aber keiner besitzt die Macht des Ursprünglichen, was die Kämpfe um einiges spannender macht da nun Thor nicht immer eine mächtige Waffe besitzt, sondern auch deutlich einstecken muss. Zudem ist Asgard zerstört und befindet sich im Wiederaufbau was dazu führt, dass Thor auf einem Hausboot lebt. Zusammen mit einem Hund aus der Hölle, der permanent vorwitzige Kommentare abgibt, und einer Ziege. Ziege? Genau. Mancher mag verwirrt sein deswegen, aber in der nordischen Mythologie wurde der Wagen Thors nicht von Pferden, sondern von einer Ziege gezogen. Jason Aaron kennt sich also in der Mythologie aus.

Was insofern auch gut ist, da hier manches auf den Kopf gestellt wird. Die Welten befinden sich im Krieg weil Malekith der Dunkelelf alle erobern will und gerade jetzt liegt Asgard in Trümmern und Thor ist in seiner Macht eingeschränkt.

Der Krieg ist dabei nur das Oberthema, denn dieses erste Paperback beschränkt sich auf den Krieg in der nordischen Hölle. Was gerade den Zeichnern viele gute Steilvorlagen für absurde Ideen gibt, wenn man dort die Gefallenen zeichnen kann und die verschiedenen Orte der nordischen Hölle, welche erstaunlich an die Höllenkreise aus Dantes Die göttliche Komödie erinnern. Teilweise ist der Band trotz vieler Action recht geschwätzig ausgefallen. Dabei erschöpft man sich aber nicht in Wiederholungen und auch als Leser hätte man Mühe den Dialog beim stummen Lesen zu kürzen, denn alles ist notwendig. Und zudem manchmal auch äußerst witzig. Trotz der Thematik, Kampf um die Hölle, der Tragik des neuen Status Quo und all der Action hat man wohl selten einen so witzigen Band von Thor gelesen wie hier. Zwar sind die Zeichnungen manchmal etwas konfus und anstrengend, da die verblassten Farben etwas Trennschärfe vermissen lassen und somit die Umrisse etwas unklar sind, aber der ganze Band lädt zu einer Entdeckung ein und kein Thor-Fan sollte ihn verpassen.


Fazit:
Ein hervorragender Neustart. Der Status Quo ist vielversprechend, die Zeichnungen fantasievoll und es gibt viel Action und Spannung. Zudem ist das wohl der witzigste Band den es bei Thor bislang gegeben hat. Zugreifen.

Thor 1: Rückkehr des Donnerers - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Thor 1: Rückkehr des Donnerers

Autor der Besprechung:
Jons Marek Schiemann

Verlag:
Paninicomics

Preis:
€ 13,99

ISBN 10:
3741611298

ISBN 13:
978-3741611292

116 Seiten

Positiv aufgefallen
  • spannende Ausgangslage
  • Witz
  • Spiel mit nordischer Mythologie
  • fantasievolle Zeichnungen
Negativ aufgefallen
  • Konturen in den Zeichnungen verwaschen
  • manchmal geschwätzig
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Rezension vom: 24.02.2019
Kategorie: Thor
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