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Comic-Besprechung - Nicki und der Qwertz

Geschichten:
Text und Zeichnungen Fraquin
Farben: Yves Chaland und Isabelle Beaumenay


Story:
Weihnachten in Rummeldorf. Durch die verschneiten Straßen streunt der kleine Nicki auf der Suche nach etwas festlicher Stimmung. Er trifft auf einen Wissenschaftler, der ihm einen Kasten nebst Fernsteuerung in die Hand drückt: der Qwertz. Nicki darf den Apparat bis zum nächsten Morgen behalten. Aber schon gleich zu Beginn verschwindet die Fernbedienung im Innern des Qwertz, der nun ein spannendes Eigenleben entwickelt.



Dieser Comic wurde mit dem Splash-Hit ausgezeichnet Meinung:
Schön, dass es auch von Großmeister Franquin immer wieder Perlen zu entdecken gibt. Denn leider ist die erste Veröffentlichung von „Nicki und der Qwertz“, seinerzeit als „Nicki und der Elaoin“ im Boiselle & Löhmann Verlag erschienen, an mir vorbei gegangen. Und antiquarisch wurden und werden da teilweise Fantasiepreise für aufgerufen. Da kommt mir die liebevolle Neuausgabe im Carlsen Verlag gerade recht. 
Nicki wurde 1957 von André Franquin in der Spirou-Zeitung Nr. 1027 mit eben dieser Weihnachtsgeschichte ins Leben gerufen. 1978 erschien der Band bei Yann Rudler und wurde 1982 bei Bédérama neu herausgegeben. Die Version von 1982 ist deshalb besonders reizvoll, weil in dieser Version Yves Chaland und Isabelle Beaumenay die Farben beisteuerten. Sehr schön, dass Carlsen sich für diese Ausgabe entschieden hat. Der Chaland-Style tut der Geschichte gut. Das schafft Atmosphäre.
Neben einigen Franquin-Jüngern oder Comic-Nerds, die die Geschichte um den Qwertz (warum hat Carlsen eigentlich den Apparat umbenannt?) bisher noch nicht im Regal stehen hatten, ist „Nicki und der Qwertz“ vor allem ein Kindercomic. Also habe ich den Band der Hauptzielgruppe in die Hand gedrückt (alle zwischen zwölf und neune Jahre alt).
Zunächst einmal erschien niemandem die Geschichte angestaubt. Die Ideen wirkten frisch und witzig. Vor allem die Szene mit der verschluckten Fernbedienung erfreute sich großer Beliebtheit. Alle Leser genossen die heimliche Atmosphäre innerhalb der Geschichte und sie weckte weihnachtliche Vorfreude in Ihnen. 



Fazit:
„Nicki und der Qwertz“ ist ein drolliges Kindercomic und gleichzeitig ein verkanntes Schmuckstück von Franquin. Fans und Zielgruppe können sich über den liebevoll gestalteten Band freuen. Als musikalische Untermalung empfehle ich Weihnachtslieder vom Rat Pack.



Nicki und der Qwertz - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Nicki und der Qwertz

Autor der Besprechung:
Bernd Hinrichs

Verlag:
Carlsen

Preis:
€ 13

ISBN 13:
978-3-551-76050-0

56 Seiten

Positiv aufgefallen
  • Endlich wieder zu haben
  • Dichte Atmosphäre
Negativ aufgefallen
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Rezension vom: 10.11.2019
Kategorie: Alben
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