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Comic-Besprechung - Capricorn – Gesamtausgabe 7

Geschichten:
Zarkan 
Endstation 
Der Meister
Text: Andreas
Zeichnungen: Andreas
Farben: Isa Cochet


Story:
Eine schwere goldfarbene Limosine fährt durch eine Landschaft. Am Steuer sitzt Capricorne. Sein Beifahrer ist Astor. Die beiden sind auf dem Weg die letzten Rätsel ihres Universums zu lösen. Auch der abschließende siebte Band der Capricorne-Gesamtausgabe enthält wieder drei albenlange Geschichten. Im Original erschienen die Bände zwischen 2014 und 2016. 



Dieser Comic wurde mit dem Splash-Hit ausgezeichnet Meinung:
Mit Band sieben endet die Gesamtausgabe der Serie „Capricorne“. Nun liegen alle 20 Bände vor. Zwar hat der deutsche Zeichner Andreas in einem Interview durchblicken lassen, dass er durchaus noch Interesse an der Figur hat und er sich weitere Teile vorstellen könne, allerdings wartet die Fangemeinde darauf bisher vergebens.
Der letzte Band der Gesamtausgabe nimmt noch einmal alle Fäden auf und führt sie zu einem fulminaten Ende zusammen. Wer sich mit Andreas und seinen Helden auf den Weg macht, der sollte ganz von vorne anfangen. Denn die Kenntnis der vorherigen Abenteuer ist absolute Pflichtlektüre zum Verständnis. Denn bei Andreas bildet nicht jeder Band ein neues Abenteuer, sondern hier greift eine Geschichte in die nächste.
Für die abschließenden drei Bände hat der deutsche Künstler noch einmal das ganze Personal seiner Saga bemüht. So trifft der Leser neben Capricorne auf den Bibliothekar Astor, dessen Bibliothek niederbrannte. Auf die Abenteurerin Ash Grey, die nicht zögert sich in Gefahr zu begeben, um die Missionen zu erfüllen, die ihr übertragen werden können. Sie ist jedoch bereit, jedem zu folgen, der seinen Wunsch nach Abenteuer erfüllen kann. Oder den Mann mit den tätowierten Händen, der sich als Personifizierung des Guten präsentiert. So wie Dahmaloch, der als Inkarnation des Bösen dargestellt wird. Mit einem starken Sinn für Ehre und einem eigenen Moralkodex blieben seine wahren Ziele unbekannt. 
Und natürlich all die anderen: Die weltumfassende politisch-militärische Geheimorganisation mit dem Namen Concept, deren Zweck die Machtergreifung auf planetarischer Ebene und die Beseitigung der Esoterik ist. Der Passagier, der als ehemaliger Akademiker während einer Expedition in einem außerirdischen Schiff, das in der Arktis abstürzte, eine Reihe von wissenschaftlichen Geräten beschlagnahmte. Er benutzt sie für seine eigenen Zwecke, ohne moralische oder ethische Überlegungen. Und schließlich die Mentor-Sekte, die Menschen zusammenbringt, die das Schicksal bekämpfen wollen, angeblich um Individuen aus ihrem Joch zu befreien, in Wirklichkeit um es zu kontrollieren. Erkennbar an ihrem Fisch-Tattoo auf den Armen, tragen sie ein seltsames Gerät in sich, das sie tötet, wenn sie erwischt oder zu genau befragt werden. Sie alle haben ein Stelldichein in den letzten drei Bänden und werfen so Licht in das Dunkel.
Wie immer ist die Seitenarchitektur und das gesamte Artwork bei Andreas konkurrenzlos genial. Ich habe beim ersten Lesen aufgrund fehlenden Wissens aus den vorherigen Bänden, zunächst kaum etwas verstanden und konnte mich ganz den Zeichnungen hingeben. Auch eine Art die Arbeit von Andreas zu genießen. Erst nachdem ich noch ein paar vorherigen Bände gelesen hatte, konnte ich auch in die komplexe Geschichte von Andreas einsteigen. Es lohnt sich!
Ganz zum Schluss noch ein Dank an den Verlag Schreiber & Leser. Den Mut zu dieser Gesamtausgabe zu haben ist eine Sache. Diese dann aber innerhalb von drei Jahren durchzuziehen ist mehr als beachtlich. Danke!



Fazit:
Ein würdiger Abschluss einer hochkomplexen und faszinierenden Geschichte. Eingefangen in dem einzigartigen Artwork von Andreas. Ich empfehle dazu Musik von David Bowie.



Capricorn – Gesamtausgabe 7 - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Capricorn – Gesamtausgabe 7

Autor der Besprechung:
Bernd Hinrichs

Verlag:
Schreiber und Leser

Preis:
€ 29,80

ISBN 13:
978-3-946337-86-7

144 Seiten

Positiv aufgefallen
  • Seitenarchitektur
  • Abschlussband
  • Komplexe Handlung
Negativ aufgefallen
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Rezension vom: 09.12.2019
Kategorie: Alben
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