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Comic-Besprechung - Shamo 17

Geschichten:
Kap. 165 -177
Autor: Izou Hashimoto, Zeichner: Akio Tanaka, Tusche: Akio Tanaka


Story:
Dem begnadeten Tänzer Toma Takahara liegt die ganze Welt zu Füßen. Als er plötzlich mit dem Ballett aufhören will, ist jeder geschockt, vor allem sein Halbbruder Jin. Er versteht nicht, was Toma an dem Karate-Kämpfer Ryo Narushima so faszinierend findet, dass er eine glänzende Kariere aufgeben will, um sich einem anderen Sport zu widmen.
Natürlich kennen die beiden Ryos Geschichte, sind ihm aber nie persönlich begegnet. Trotz seiner Vorbehalte kommt Jin Tomas Bitte nach und stellt Nachforschungen an. Erschreckenderweise werden die beiden von allen davor gewarnt, sich mit Ryo einzulassen, denn jeder, der mit ihm zu tun hatte, wurde praktisch zerstört - auch Naoto Sugawara.
Toma fängt dennoch an, Karate zu erlernen, und je näher die Suche ihn seinem Ziel bringt, umso gefährlicher wird es für ihn…


Meinung:
In Bd. 17 beginnt ein neuer Abschnitt der Serie "Shamo". Ein weiterer Charakter, Toma Takahara, wird eingeführt. Er ist gewissermaßen das Spiegelbild von Ryo, denn im Gegensatz zu diesem verlebte er eine glückliche Kindheit, wurde ein gefeierter Star, er ist gebildet, ruhig und zurückhaltend, will niemanden verletzen und verzeiht selbst seinem Bruder Handlungen, die dieser einst aus Eifersucht beging. Etwas zieht Toma zu Ryo hin; was es genau ist, wird jedoch nicht verraten.
Toma beginnt Karate zu lernen, wobei ihm seine perfekte Körperbeherrschung zugute kommt. Er trifft mit den Personen zusammen, die Ryo formten, Anteil hatten an seinem Aufstieg und Fall. Tomas Einsichten in die Psyche verblüffen und erschüttern diese Menschen. Er findet mutige Helfer und Freunde, die ihn bei seiner Suche unterstützen und beschützen, was sich schon bald als notwendig erweist, denn noch immer unterhält Ryo Beziehungen zum kriminellen Milieu und ist Gewalttaten nicht abgeneigt.
Welche Auswirkungen der neue Protagonist und ein Zusammentreffen dieser beiden so verschiedenen Charaktere auf die Serie haben werden, ist im Moment nicht vorhersehbar. Nach Ryos Kampf gegen Seiten Taisei, aus dem er viele Lehren für sich zog, ist es nicht leicht, einen neuen Gegner aufzubauen, der ihm in Punkto Gewalt, Kraft und Können etwas entgegenzusetzen hat. In Folge darf man gespannt sein, was das kreative Team für Ryo geplant hat.
Die Handlung konzentriert sich ganz auf Toma. Es gibt ein Wiedersehen mit verschiedenen Figuren aus früheren Bänden, und Ryo selbst bekleidet nur eine Nebenrolle. Für Quereinsteiger wird das bisherige Geschehen auf das Wesentliche reduziert zusammengefasst.
Die Serie greift keinen gängigen, leicht verdaulichen Stoff auf, bietet auch keine Sympathieträger zur Identifikation an, sondern wartet mit realistischen Charakteren auf, denen kein Happy End vergönnt ist. Der Leser wird in eine finstere, brutale Welt entführt, in der nur die Starken und Skrupellosen überleben, zeitweilig. Damit wendet sich "Shamo" an das erwachsene Publikum, das anspruchsvolle Themen wünscht.


Fazit:
Wer die früheren Bände von "Shamo" nicht kennt und sie sich - aus welchen Gründen auch immer - nicht kaufen möchte, hat nun eine gute Chance, in diese interessante Serie einzusteigen, denn ein neues Kapitel beginnt. Die wichtigsten Stationen im Leben der Hauptfigur Ryo Narushima werden kurz umrissen, und ein neuer potentieller Gegner wird eingeführt. Weshalb dieser von Ryo fasziniert ist, darüber kann man im Augenblick nur spekulieren. In etwa verhält sich Toma Takahara wie der Leser selbst: Er bringt Ryo und seinem Milieu wenig Sympathie entgegen, und doch zieht die Serie ihn in den Bann.


Shamo 17 - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Shamo 17

Autor der Besprechung:
Irene Salzmann

Verlag:
Egmont Manga

Preis:
€ 6,50

ISBN 10:
3-7704-6475-3

ISBN 13:
978-3-7704-6475-3

240 Seiten

Positiv aufgefallen
  • düstere, drastische Zeichnungen
  • interessante Charaktere
Negativ aufgefallen
Die Bewertung unserer Leser für diesen Comic
Bewertung:
1
(2 Stimmen)
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Rezension vom: 17.06.2006
Kategorie: Shamo
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