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Comic-Besprechung - Spawn 73

Geschichten:
Spawn 141
Autor: Todd McFarlane, Brian Holguin, Zeichner: Nat Jones, Tusche: Nat Jones, Farben: Jay Fotos

Spawn 142
Autor: Todd McFarlane, Brian Holguin, Zeichner: Angel Medina, Tusche: Danny Miki, Victor Olabaza, Allen Martinez, Crime Lab Studios, Farben: Brian Haberlin

Spawn 143

Autor: Todd McFarlane, Brian Holguin, Zeichner: Angel Medina, Tusche: Danny Miki, Victor Olabaza, Allen Martinez, Crime Lab Studios, Farben: Brian Haberlin

Story:
Nyx befindet sich in der Hölle und wird dort unter anderem von ihrem Vater abgelenkt. Doch schlussendlich findet die ihre Freundin, wegen der sie den Weg in die Hölle auf sich genommen hat. Doch die will nicht wieder zu den Lebenden zurückkehren und bittet Nyx ihre Seele zu zerstören. Nyx kommt der Bitte nach und befreit den Redeemer aus der Hölle – denn sie hatte ja freies Geleit für eine Seele.

Meinung:
Ein wenig dramatisch ist der Weg von Spawn ja schon, wenn man sich als Comicfan die vergangenen Monate so ansieht. Spawn war die erste Speerspitze von Infinity, einem kleinen Verlag aus Rastatt, später Schwetzingen. Zum Beginn des Heftchenbooms wagten sie sich an eine Serie, die in den USA für Furore gesorgt hatte, insbesondere weil sie von Todd McFarlane geschaffen und gezeichnet wurde, einem Superstar des damaligen Superheldenbooms. Spawn war und ist ein Antiheld, für die damalige Zeit eine Revolution. Und so war Infinitys Erstveröffentlichung ebenfalls eine Revolution in Deutschland. Zuletzt war die Veröffentlichung von Spawn allerdings mit einigen Problemen behaftet, um es vorsichtig auszudrücken und die Lizenz wurde Infinity entzogen. Einige Fans prophezeiten daraufhin das Ende des Schwetzinger Verlags, das sich allerdings dann doch noch bis zum 1.3.2007 hinauszögerte. Dann musste Infinity doch noch Insolvenz anmelden, wenn auch der Hauptgrund sicher nicht der Wegfall der Spawn-Lizenz war, sondern eher der Niedergang des Heftchenmarktes in Deutschland.

Nun ist Spawn also bei Paninicomics gelandet und einiges muss man schon einmal vorweg nehmen: Dem Leser wird hier mehr fürs Geld geboten, als einst bei Infinity. Denn anstatt einem US-Heft für 3,30 €, sind nun drei Hefte für 5,95 € enthalten. Das ist sehr positiv. Und auch sehr positiv ist, dass Paninicomics diesmal nicht mit einer umfeierten Nummer Eins gestartet ist – wie das schon oft der Fall war – sondern die Nummerierung von Infinity mit der Nummer 73 weiterführt. Das ist für Fans mit Sicherheit eine Erleichterung.

Was Panini freilich nicht fertig gebracht hat, ist die Geschichte besser zu machen, die nun fortgesetzt wird. Während die Reise von Nyx noch ganz nett ist und einige Dinge der Hölle zeigt, die noch nicht in Spawn zu sehen waren, ist das zweite und dritte US-Heft in dieser Ausgabe doch wirklich nichts Besonderes. Da wird Spawn mal wieder richtig stark und muss sich mal wieder mit dem Redeemer herum schlagen. Und dieser stupide Kampf wird dann über viele großformatige Seiten ausgetragen, die mit nur wenig Text angefüllt sind, der wiederum nur die üblichen Klischees bedient. Eigentlich wurde mit der vorliegenden Geschichte wieder einmal versprochen, dass Spawn auf neue Wege gebracht wird, aber davon ist nichts zu spüren und das ist das große Galama, das nun schon seit etlichen US-Ausgaben sich durch die Geschichten zieht. Eigentlich wäre es ganz gut, wenn Spawn endgültig zu einem Abschluss gebracht würde, wenn die Geschichte mit einem großen Knall enden würde. Stattdessen wird die Serie endlos weiter geführt und das mit den immer gleichen Mitteln. Da ist es inzwischen sehr schwierig – selbst als Fan – weiter bei der Stange zu bleiben.

Grafisch gesehen ist Spawn freilich weiterhin Top Of The Pops. Auch wenn die Zeichnungen von Nat Jones, der die Höllensequenzen kreiert hat, nicht von allen Fans goutiert wurden, sie sind doch sehr passend für diese Szenen. Und Angel Medina steht in einer Tradition mit McFarlane und Greg Capullo, was Inszenierung, Szenendarstellung und Zeichnungen an sich anbelangen. Hier wird also auf hohem Niveau gearbeitet. Wenn – ja wenn – die Geschichte da auch mithalten könnte, wäre Spawn weiterhin eine der besten Serien der USA.

Fazit:
Spawn bei Paninicomics bringt positive Entwicklungen in Bezug auf Umfang und Preis mit sich. Aber die Geschichte kann auch Panini nicht verbessern. Diese kann mit den guten Zeichnungen bei weitem nicht mithalten.

Spawn 73 - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Spawn 73

Autor der Besprechung:
Bernd Glasstetter

Verlag:
Paninicomics

Preis:
€ 5,95

52 Seiten

Positiv aufgefallen
  • Mehr Comic für weniger Geld als bei Infinity
  • Sehr schöne Zeichnungen
Negativ aufgefallen
  • Leider kann die Geschichte nicht wirklich überzeugen
Die Bewertung unserer Leser für diesen Comic
Bewertung:
1
(1 Stimme)
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Rezension vom: 23.03.2007
Kategorie: Spawn
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