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Comic-Besprechung - Spider-Man 36

Geschichten:
Amazing Spider-Man 533
Autor: J. Michael Straczinsky, Zeichner: Ron Garney, Farben: Matt Milla

Sensational Spider-Man 28
Autor: Roberto Asuirre-Sacasa, Zeichner: Clayton Crain

Story:
Es ist soweit: Peter Parker beugt sich dem Registrierungsgesetz für Superhelden und demaskiert sich vor der versammelten Weltpresse. Doch deren Reaktion, insbesondere die von J. Jonah Jameson sind ganz anders als erwartet. Anstatt dass ihm ungeteilte Zuneigung entgegen springt, sieht sich Peter noch größeren Problemen gegenüber.

In der zweiten Geschichte muss sich ein Schüler damit auseinander setzen, dass sein Lehrer Peter Parker nun auch als Spider-Man allgemein bekannt ist.

Meinung:
Vielleicht mag es einige Menschen geben, die diese Geschichte als einen Meilenstein in Peter Parkers Leben bezeichnen werden. Genauso, wie es einmal der Tod von Tante May war oder der Tod von Gwen Stacy. Doch der eingefleischte Fan wird sich verwundert die Augen reiben. Wie konnte sich Marvel eigentlich das mit seinem Vorzeigehelden heraus nehmen? Wie konnte man essentielle Werte von Spider-Man verraten? Schlimm genug, dass man Spider-Man in ein absolut hässliches Kostüm gesteckt hatte. Schlimm genug, dass Peter Parker, der Einzelgänger, inzwischen Teil der Rächer ist und nicht mehr alleine durch die Straßenschluchten schwingt. Jetzt wird auch noch die letzte Bastion dessen eingerissen, was diesen Helden definierte: Seine Fähigkeit seine Geheimidentität immer wieder zu verteidigen.

Ja sicher: Helden sollten nicht feststecken in ihren Geschichten und das tut Spider-Man ja nun eigentlich schon seit über 40 Jahren. J. Michael Straczinsky hatte es dann auch fertig bekommen neue Dinge in die Serie einzubringen, neue Ideen zu verwirklichen und das war bis zu einem bestimmten Punkt sehr gut. Nur sollten manche Konstanten gewahrt werden, Konstanten, die ja auch die Essenz der Kinofilme ausmachen. Zuschauer von Spider-Man 3 werden ihren Helden in den aktuellen Heften nicht wieder erkennen und das trägt dann freilich auch nicht dazu bei, eine Leserbindung zu erreichen.

Nun lässt sich das Ganze ja auch nicht wieder rückgängig machen, es sei denn es gäbe eine General-Amnesie der ganzen Marvel-Welt. Aber wer weiß, es gab ja auch schon einmal die überaus unglaubliche Wohltat Tante May aus dem Grab zurückzuholen. Irgendeine kranke Wendung werden sich die Amerikaner vielleicht doch noch einfallen lassen. Bis dahin haben sie aber die Seele ihres Flaggschiffes verraten.

Darüber hinaus sind die Geschichten wenigstens gut erzählt und im Falle der zweiten Geschichte vor allem hervorragend bebildert. Aber das wiegt freilich den Hauptkritikpunkt an dieser Ausgabe nicht im Geringsten auf.

Fazit:
Spider-Mans Seele wird verraten. Wie kann man da diese Ausgabe gut finden? Das einfach nur das Schlimmste, was jedem Spider-Man Fan passieren konnte: Peter demaskiert sich. Das ist noch Schlimmer als die Rückkehr von Tante May und damit haben sich die amerikanischen Comicautoren endgültig disqualifiziert.

Spider-Man 36 - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Spider-Man 36

Autor der Besprechung:
Bernd Glasstetter

Verlag:
Paninicomics

Preis:
€ 3,95

52 Seiten

Positiv aufgefallen
  • Gut erzählt
  • Schön gezeichnet
Negativ aufgefallen
  • Warum muss man unbedingt Spider-Mans Seele verraten?
  • Absolute Disqualifizierung der amerikanischen Comic-Autoren
Die Bewertung unserer Leser für diesen Comic
Bewertung:
2
(2 Stimmen)
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Rezension vom: 24.04.2007
Kategorie: Spider-Man
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