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Comic-Besprechung - Yaru 1

Geschichten:
Die geheimnisvolle Tür zur Geisterwelt, Kap. 1 - 7
Autor: Lime, Zeichner: Lime, Tusche: Lime

Story:
Rae, die als Halb-Ägypterin eine Außenseiterin an ihrer Schule ist, hat sich unsterblich in Billy verliebt. Der Star des Footballteams steht jedoch unter dem Pantoffel einer hübschen und allseits beliebten Cheerleaderin. Um ihre Chancen aufzubessern, sucht Rae Rat bei der Hexe Ophelia, die ihr ein ägyptisches Geisterbrett überlässt.
Raes Experimente mit dem magischen Artefakt rufen drei Geister herbei, die nur sie sehen kann. Beezer, Ohm und Victoria-Rose, die lange in dem Brett eingesperrt waren, sind glücklich, ihrem Gefängnis entronnen zu sein, denn Rae versäumte es, einige notwendige Worte zu sprechen. Von nun an begleiten die Drei das Mädchen auf Schritt und Tritt und versuchen mehr schlecht als recht zu helfen, Billy auf Rae aufmerksam zu machen.
Ein Chaos ist die Folge. Rae bekommt eine Menge Ärger in der Schule - aber Billy lädt sie zum Ball ein. Allerdings hat Rae nicht mit ihrer gerissenen Rivalin gerechnet, die wie eine Klette an Billy klebt. So kommt es, dass Rae doch allein zum Tanz gehen muss. Plötzlich taucht ein Unbekannter auf, der großes Interesse an ihr und mehr noch an dem Objekt zeigt, das Rae den Geistern abgenommen hat…


Meinung:
Der erste Band von "Evergrey" ließ die Manga-Fans voller Spannung auf die weiteren Werke von Lime (Mary Hildebrandt & David Boller) warten. Eine ansprechende, romantische Story und Zeichnungen, die an den Jugendstil erinnern, sorgten für eine recht hohe Erwartungshaltung. "Yaru" ist ebenfalls im Bereich Horror/Fantasy anzusiedeln. Allerdings stehen hier die Comedy-Elemente im Vordergrund.
Die einfache Handlung ist schnell zusammengefasst: Rae und ihre Freunde sind hippe Teenies, aber auch Außenseiter. Die Hauptfigur träumt davon, dass der beliebte Billy ihr Boyfriend wird. Natürlich ist der Junge ein Spitzensportler, und je besser die Noten in diesem Fach, umso mehr schätzen einen die Kameraden. Also muss sich auch Rae - mit Hilfe ihrer Geister - zu einer Sportskanone mausern. Prompt lässt Billy seine bisherige Freundin fallen. Bei dieser handelt es sich um eine gut aussehende und hohlköpfige Cheerleaderin, die ihren Billy nicht aus ihren langen, lackierten Krallen entlassen will. Enttäuscht landet Rae in den Armen eines attraktiven, mysteriösen Unbekannten, der seine eigenen Pläne verfolgt.
Was genau der Fremde will, warum der Stein an Raes Kette für die Geister so wichtig ist und welche Ziele sie verfolgen, wird in diesen Kapiteln nicht näher ausgeführt. Die Handlung konzentriert sich auf Raes Wünsche und den Geister-Klamauk. Dabei parodiert Lime mit der Klischee beladenen Handlung bewusst typische Charaktere und Motive des amerikanischen Alltags - ernst nehmen darf man die Story nicht. Unterstützt wird der Humor durch cartoonhafte Zeichnungen, die nicht annähernd so aufwändig und Detail verliebt sind wie in "Evergrey".
Wer einen ähnlichen Manga erwartet hat, dürfte nun etwas enttäuscht sein, denn der Inhalt und die Illustrationen von "Yaru" gehen in eine ganz andere Richtung, die man mögen muss, um Spaß an der Serie zu haben.


Fazit:
"Yaru", die neue Reihe von Lime, ist eine vergnügliche Comedy mit einigen Horror- und Fantasy-Elementen, die typische amerikanische Charaktere und Verhaltensmuster parodiert. Man sollte den Titel besser nicht mit "Evergrey" vergleichen und sich ihm unvoreingenommen nähern, anderenfalls dürfte mit einer Enttäuschung zu rechnen sein. Die Geschichte und die Illustrationen von "Yaru" sind sehr viel einfacher und wenden sich auch an ein etwas anderes Publikum, das Themen wie First Love in witziger Aufbereitung schätzt.


Yaru 1 - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Yaru 1

Autor der Besprechung:
Irene Salzmann

Verlag:
Tokyopop GmbH

Preis:
€ 6,50

ISBN 13:
978-3-86719-013-8

200 Seiten

Positiv aufgefallen
  • parodiert die typischen Amerikaner
Negativ aufgefallen
Die Bewertung unserer Leser für diesen Comic
Bewertung:
1.33
(3 Stimmen)
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Rezension vom: 17.05.2007
Kategorie: Yaru
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