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Comic-Besprechung - Yagyu Ninpo Cho 1

Geschichten:
Kap. 1 - 6
Autor: Futaro Yamada, Zeichner: Masaki Segawa, Tusche: Masaki Segawa

Story:
Der Hori-Clan rebelliert gegen den grausamen Landesfürsten. Obwohl die mutigen Krieger die Sympathien des Shoguns genießen, kann er sich nicht über das bestehende Recht hinweg setzen und die Gefangenen begnadigen. Somit sind sie der Willkür Akinari Katos ausgeliefert, der sie von seinen Männern, den sieben Speeren von Aizu, abschlachten lässt.
Die sieben Speere haben nicht einmal Respekt vor den Klostermauern, hinter die sich die Angehörigen der Gefangenen geflüchtet haben. Brutal ermorden sie die Wehrlosen und machen nicht einmal vor den Nonnen halt. In letzter Sekunde kann Prinzessin Tenjuin sieben junge Frauen retten.
Prinzessin Tenjuin ist nicht gewillt, das Massaker und die Beleidigungen ungesühnt zu lassen. Allerdings betrachtet sie es in Hinblick auf die politische Situation als reine Frauen-Angelegenheit, in diesem Fall Rache zu üben. Sie lässt den Ninja-Meister Yagyu Mitsuyoshi kommen, der die Frauen in allen Künsten unterweisen soll, die notwendig sind, dass sie es mit den sieben Speeren aufnehmen können.


Meinung:
Wer die Serie "Basilisk" kennt, die ebenfalls von Futaro Yamada geschrieben und von Masaki Segawa zeichnerisch umgesetzt wurde, weiß was ihn erwartet: spannende Samurai- bzw. Ninja-Fantasy, voller drastischer Bilder, die auch Gewalt und Hässliches zeigen. Humor und Erotik lockern nur selten die ernste Handlung auf. Auf superdeformierte Abbildungen wird dankenswerterweise verzichtet, doch sind viele der Protagonisten selbst mehr Karikaturen als idealistisch-realistische Personen, so dass dies ohnehin überflüssig ist. Die Art und Weise, wie eine Figur dargestellt wird, gibt bereits wichtige Auskünfte über ihren Charakter und ihre Fähigkeiten.
Die Bösen sind überaus grausam und liefern dadurch den Grund, dass auch die Rächerinnen zu drastischen Maßnahmen greifen dürfen. Allerdings sind die sieben Frauen weit davon entfernt, ihr Vorhaben realisieren zu können, denn der Feind ist übermächtig. Yagyu Mitsuyoshi schlüpft daher in die Rolle des Deus ex Machina, der - aus Interesse an dem Anliegen - das Unmögliche möglich machen und die Frauen trainieren will. Ob ihm das gelingen wird, verrät die Fortsetzung.
Man darf vermuten, dass es weitere tragische Opfer geben wird. Schon in "Basilisk" gab es kein Happy End. Von daher wendet sich die Serie an ein reiferes Publikum, das den Tod von Sympathieträgern und auch die schockierenden Sterbeszenen verkraften kann.


Fazit:
"Yagyu Ninpo Cho" spielt im Japan der Edo-Zeit. Wie schon ins "Basilisk" greifen Futaro Yamada und Masaki Segawa den Ninja-Mythos auf und schmücken ihn kräftig mit Fantasy-Elementen aus. Die Handlung ist spannend, dramatisch und vor allem tragisch. Thematisiert werden die Grausamkeit und Willkür der herrschenden Oberschicht, die das Recht auf ihrer Seite hat, das gemeine Volk und Aufständische nach Belieben abzuschlachten. In Folge sind die Bösen wahrlich böse, sadistisch und pervers, was auch optisch zum Ausdruck gebracht wird. Die Zeichnungen sind detailreich und dynamisch. Zielgruppe sind die erwachsenen Leserinnen und Leser, die harte Samurai- und Ninja-Mangas mögen und auch mit dem hohen Gewaltanteil zurechtkommen.


Yagyu Ninpo Cho 1 - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Yagyu Ninpo Cho 1

Autor der Besprechung:
Irene Salzmann

Verlag:
Heyne

Preis:
€ 6,50

ISBN 13:
978-3-453-59594-1

218 Seiten

Positiv aufgefallen
  • spannend-dramatische Story
  • ansprechende Zeichnungen
Negativ aufgefallen
  • sehr viel Gewalt
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Rezension vom: 19.08.2007
Kategorie: Yagyu Ninpo Cho
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