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Comic-Besprechung - Marvel Exklusiv 70: Der Tod eines Traums

Geschichten:
Civil War: Front Line 11 – Embedded, Part Eleven
Autor: Paul Jenkins, Zeichner: Ramon Bachs, Tusche. John Lukas, Farben: Larry Molinar

Captain America 25
Autor: Ed Brubaker, Zeichner: Steve Epting, Farben: Frank D’Armata

Civil War: The Initiative 1

Autor: Brian Michael Bendis, Zeichner: Marc Silvestri, Michael Broussard

Civil War: The Confession 1 – The Confession (I)
Autor: Brian Michael Bendis, Zeichner: Eric Basaldua, Alex Maleev, Farben: Alex Maleev

Civil War: The Confession 1 – The Confession (II)
Autor: Brian Michael Bendis, Zeichner: Eric Basaldua, Alex Maleev, Farben: Alex Maleev

Civil War: Front Line 7
Autor: Paul Jenkins, Zeichner: Eduardo Barreto, Farben: A. Crossley

Civil War: Front Line 8
Autor: Paul Jenkins, Zeichner: Frazer Irving, Farben: A. Crossley

Civil War: Front Line 9
Autor: Paul Jenkins, Zeichner: Frazer Irving, Farben: A. Crossley

Story:
Captain America ist 85 Jahre alt und doch sieht er so aus, wie einst, als er als Supersoldat geschaffen wurde. Er hat sich lange Zeit gegen das Gesetz zur Registrierung gewehrt, sah es als unamerikanisch an und doch hat er sich letztendlich ergeben und soll nun vor Gericht gebracht werden. Doch auf den Stufen des Gerichts wird er hinterrücks erschossen und nun müssen die Menschen damit zurecht kommen, insbesondere aber Iron Man, der am Sterbebett von Captain America ein Geständnis abgeben muss…

Meinung:
Selten gibt es Ereignisse in der Comicwelt, über die weltweit in Standardzeitungen berichtet wird. 1992, als Superman im Comic starb, nahm man sich dieser Geschichte an und 2007 sollte es erneut geschehen. Genauso wie Superman ein Symbol für die Allmacht der USA ist, so ist es auch Captain America, nur eben in verschiedenen Universen. Und nun starb also Captain America, doch nicht etwa heroisch im Kampf, wie einst Superman, sondern hinterrücks erschossen. Es war ein feiger Mord und das war es wohl, was vor allem die Amerikaner aufwühlte. Ihr Symbol wurde ermordet, ähnlich feige, wie dies zum damaligen Zeitpunkt und auch heute noch bei Selbstmordattentaten auf amerikanische Soldaten im Irak geschieht. Und einmal mehr wurde Captain America für Politik instrumentalisiert. Und das obwohl er sich zuvor vehement gegen ein Gesetz stemmte, was symbolisch für die zunehmenden Probleme in den USA stehen könnte. Denn dort werden die Rechte auf Meinungsfreiheit und Privatsphäre immer mehr eingeschränkt, ohne dass es große Proteste zu geben scheint. Und somit ist es schade, dass Captain Americas Kampf schlussendlich genau in die falsche Richtung geleitet würde. Und daran ändert auch das Geständnis, das Iron Man in diesem Band abgibt, nichts.

Sicherlich ist es auch letztendlich lächerlich, dass überhaupt ein Held stirbt, denn bisher kam jeder irgendwie zurück und Captain America wird mit hoher Wahrscheinlichkeit keine Ausnahme machen. Die Frage ist nur wann und wie er zurückkehrt. Und somit ist die ganze Aufregung um seinen Tod eher Makulatur zu nennen. Paninicomics hat nun alle Geschichten, die irgendwie etwas mit dem Tod von Captain America zu tun haben, in einem Band zusammengefasst. Das macht zum Großteil Sinn, aber eine der Geschichten, nämlich die aus Civil War: The Initiative 1, wirkt deplaziert und hätte weggelassen werden können, ja müssen. Darüber hinaus ist der Band insgesamt sehr inhomogen, denn es gibt keinen einheitlichen Zeichner und keinen einheitlichen Autoren. Daher ist es auch schwierig eine Gesamtbewertung zu bilden. Allerdings kann man zumindest eines sagen: Alle Geschichten befinden sich auf einem hohen erzählerischen Niveau und sind gut gezeichnet worden.

Die besten Geschichten sind die beiden Geständnisse. Hier beweist einmal mehr Brian Michael Bendis, dass er zur Creme de la Creme der amerikanischen Autoren gehört. Schade ist nur, dass die beiden Geschichten chronologisch falsch angeordnet sind. Das mag zwar auch im Original so gewesen sein, aber man hätte das in der deutschen Veröffentlichung durchaus korrigieren können, ja müssen.

Fazit:
Marvel Exklusiv 70 muss man wohl einfach gelesen haben, um beim Tod von Captain America mitgelesen zu haben. Schade nur, dass der Band insgesamt inhomogen wirkt und eine Geschichte darin vollkommen überflüssig ist.

Marvel Exklusiv 70: Der Tod eines Traums - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Marvel Exklusiv 70: Der Tod eines Traums

Autor der Besprechung:
Bernd Glasstetter

Verlag:
Paninicomics

Preis:
€ 14,95

132 Seiten

Positiv aufgefallen
  • Sicher ein Meilenstein, durch die Ermordung von Captain America
  • Gute Zeichner
  • Die Geständnisse sind der beste Teil
Negativ aufgefallen
  • Zu inhomogenes Gesamtbild
  • Civil War: The Initiative 1 ist das schwächste Glied in diesem Album
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Rezension vom: 11.01.2008
Kategorie: Marvel Exklusiv
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