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Comic-Besprechung - The Prince of Tennis 21

Geschichten:
Genius 177 - 185
Autor, Zeichner, Tusche: Takeshi Konomi

Story:
Die Tennis-Spieler der Seigaku Junior High haben es geschafft, unter die letzten Vier bei den Stadtmeisterschaften zu kommen. Der Preis, den sie dafür zahlen mussten, ist jedoch hoch: Tezuka ist verletzt und kann nicht mehr spielen. Der nächste Gegner ist die Rokkaku Junior High, und obwohl zwei Doppel gegen diese Mannschaft bereits gewonnen werden konnten, ist nun wieder alles offen.
In der aktuellen Begegnung treffen Fuji und Kikumaru auf zwei Kontrahenten, die nicht nur gut aufeinander abgestimmt sind, sondern Kikumaru ausmanövrieren konnten. Fuji übernimmt, bis sich sein Kamerad von dem Schock erholt hat und mit einer neuen Taktik aufwartet, die das Spiel noch einmal herumreißt.
Nach den beiden ist Kaido an der Reihe. Er bekommt es mit einem Spieler zu tun, der erst unter Druck zu Bestleistungen fähig ist. Darum lässt er Kaido die ersten Ballwechsel gewinnen und dreht dann plötzlich auf. Doch Kaido ist vom Wesen her genau derselbe Kämpfertyp und setzt seine enorme Ausdauer ein.
Derweil wird Ryoma Zeuge, wie die Rikkai Junior High - der nächste Gegner der Seigaku - die Fudomine binnen kürzester Zeit vom Platz fegt…


Meinung:
Takeshi Konomi folgt seinem bewährten Muster auch in diesem Band. Die Spieler der Seigaku Junior High treffen auf Gegner, die sich auf sie eingestellt haben und zu kontern, die Begegnung sogar zu dominieren wissen. Das ausgefeilte Training der Seigaku-Mannschaft, mehr noch Durchhaltevermögen und Teamgeist bewirken jedoch immer, dass ein Strategiewechsel neue Vorteile verschafft und die Spieler - selbst wenn sie am Schluss verlieren - gut aussehen.
Die Gegner sind stark, mitunter sogar besser, und wenn sie trotzdem verlieren, dann weil sie die Steigerungsfähigkeiten der Seigaku unterschätzt und die eigenen Kräfte nicht richtig eingeteilt haben. Manche von ihnen kämpfen aber auch mit unfairen Mitteln. Als das Seigaku-Team ein Video von Rikkai-Matches zu sehen bekommt, ist jeder schockiert, denn nicht nur sollen sie gegen Sportler antreten, die ausnahmslos eine Klasse über ihnen spielen, sondern obendrein die Bälle gezielt auf Körperpartien ihrer Gegner schießen, um diese zu verletzten und dadurch auszuschalten.
Wie so oft endet der Band mit einem kleinen Cliffhanger und einer Vorschau, die neugierig auf das machen, was als nächstes passiert.
Erneut konzentriert sich die Handlung auf die Geschehnisse auf dem Tennis-Platz. Ein Schul- bzw. Privat-Leben haben die Protagonisten nicht. Es ist schade, dass dieser Aspekt, der die Charaktere auch wieder aus einem anderen Blickwinkel beleuchten könnte, ausgeklammert wird. Es zählt allein der Sport, wie sich die Teams verhalten und während der Spiele über sich hinauswachsen. Das ist typisch für die meisten Shonen-Serien: Action und eine spannende Handlung stehen im Vordergrund, die Figuren richten sich nach den Geschehnissen, ihre Charaktere werden kaum weiter entwickelt und nur auf das Notwendige festgelegt.
Trotzdem ist die Serie fesselnd, da die Dialoge kurz sind, die dynamischen Szenen schnell wechseln und so die Geschwindigkeit und die Dramatik spürbar herüber gebracht werden.


Fazit:
"The Prince of Tennis" wendet sich in erster Linie an Sport begeisterte Jungen ab 10 Jahren. Für Leserinnen ist der Titel nur bedingt interessant, da das Thema zu einseitig angegangen wird. Obwohl es viele Bishonen gibt, sind sie wegen des Zeichenstils Geschmackssache - in den Doujinshi schauen die Figuren i. d. R. besser aus und werden mit interessanteren Problemen konfrontiert.
Bei Bd. 21 einzusteigen, ist zwar nicht unmöglich, da die Charaktere stets eingangs vorgestellt werden und das Bisherige kurz zusammengefasst wird, aber viele Details, insbesondere die Hintergründe von Rivalitäten, bleiben unklar. Man hat mehr Spaß, startet man mit Bd. 1.


The Prince of Tennis 21 - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

The Prince of Tennis 21

Autor der Besprechung:
Irene Salzmann

Verlag:
Tokyopop GmbH

Preis:
€ 6,50

ISBN 13:
978-3-86719-241-5

182 Seiten

Positiv aufgefallen
  • spannende Story
  • interessante Charaktere
Negativ aufgefallen
  • zu einseitige Handlung
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Rezension vom: 13.09.2008
Kategorie: The Prince of Tennis
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