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Comic-Besprechung - The Prince of Tennis 25

Geschichten:
Genius 211 - 219
Autor, Zeichner, Tusche: Takeshi Konomi

Story:
Es scheint, als habe die Seigaku Junior High im Finale der Stadtmeisterschaften ihren Meister gefunden. Die beiden Doppel gingen mehr oder minder knapp verloren, und nun müssen die drei Einzel um jeden Preis gewonnen werden. Tatsächlich hat die Auswahl der Rikkai Junior High Nationalspielerniveau, und doch sind sie sich nicht zu schade für schmutzige Tricks.
Inui steht einem alten Bekannten gegenüber, mit dem er schon immer seine Kräfte messen wollte. Ihr letztes Spiel liegt bereits Jahre zurück und wurde nie beendet. Es gelingt Inui, den damaligen Spielstand herzustellen - und erst jetzt beginnt das eigentliche Match für ihn. Beide arbeiten mit denselben Mitteln: Sie analysieren ihre Gegner bis ins letzte Detail und wenden dieses Wissen an. Aber kann das reichen, vor allem da Inui gewissermaßen seinen Lehrer überflügeln will? Und was halten Inuis Team-Gefährten davon, wenn für ihn offenbar ein privates Duell wichtiger ist als das Finale?
Und dann ist da auch noch Fuji, der die Spiele bislang nie ganz ernst nahm und nur so viel Einsatz zeigte, wie notwendig war. Er gilt als Genie, und nun muss er beweisen, was er wirklich drauf hat. Als ein Ball ihn am Kopf trifft, ist er plötzlich blind - und spielt dennoch weiter…


Meinung:
Die Hauptfiguren der Serie sind die Tennisspieler der Seigaku Junior High, allen voran Ryoma, auch wenn er nicht in jedem Band im Mittelpunkt steht. Den Schülern gemein ist ihre Liebe zum Sport, Kampf- und Team-Geist, Lernbereitschaft, Durchhaltevermögen und Fairness. Auf diese Weise sichern sie sich die Sympathien der Leser, denn die Gegner sind oft skrupellos und wenden schmutzige Tricks an.
Die Geschehnisse spielen sich fast ausschließlich auf dem Tennisplatz ab; das Schul- und Privatleben ist selten ein Thema. Natürlich ist das recht einseitig, und so konzentriert sich Takeshi Konomi auf hoch dramatische Matches. Jedes Spiel wartet mit einem noch stärkeren Kontrahenten auf. Die Spieler der Seigaku Junior High scheinen stets im Nachteil zu sein, doch durch ihren Einsatz können sie das Blatt immer wenden, selbst wenn sie letztlich knapp verlieren. Auch das gehört dazu: Die Sympathieträger gewinnen nicht immer.
In Folge wird es nun für die Seigaku Junior High im Finale der Stadtmeisterschaften eng. Ihre Gegner sind haushoch überlegen, spielen unfair und haben schon die beiden Doppel gewonnen. Nun hat es Inui in der Hand, seine Mannschaft vor dem Desaster zu bewahren, doch stattdessen verknüpft er mit dem über Wohl oder Wehe seiner Kameraden entscheidenden Match einen persönlichen Konflikt. Das steht eigentlich im Widerspruch zu den üblichen Verhaltensweisen, doch kommt dadurch zusätzliche Spannung auf, man sieht etwas mehr von der privaten Seite des Protagonisten, und er zeigt, was er wirklich kann. Da sein riskantes Spiel aufgeht, gibt es auch keine anschließenden Vorhaltungen.
Dasselbe wiederholt sich auf ähnliche Weise bei Fuji, über den bislang nur wenig verraten wurde. Es scheint, dass er seine Einstellung zum Spiel überdenken muss, um gegen den brutalen Akaya bestehen zu können. Dass sich hinter Fujis sanftem Lächeln ein harter Kern verbirgt, wird schnell deutlich. Akaya bekommt seine eigene Medizin zu schmecken, denn Fuji schlägt die Bälle auf die Kniescheibe seines Gegners - so wie dieser es bei Ryoma machte. Trotzdem ist schon bald Fuji derjenige mit einem Handicap, denn er steht blind auf dem Platz, und Akaya weiß es. Mit diesem Cliffhanger endet der Band, und man darf spekulieren, wie das Match wohl ausgehen mag.
Takeshi Konomi bleibt seiner Linie auch in "The Prince of Tennis 25" treu, indem er auf dramatische Spiele setzt, in die private Konflikte mit einfließen und die einen Verlauf nehmen, bei dem bis zum Schluss alles offen bleibt. Damit schafft er genug Spannung, um die Leser zu fesseln, selbst wenn keine anderen Themen zugelassen werden. Wer damit zufrieden ist, wird bestens unterhalten.


Fazit:
"The Prince of Tennis" ist ein dramatischer Sport-Manga, der sich in erster Linie an männliche Leser ab 10 Jahren wendet, die sich für Tennis oder andere Sportarten interessieren. Das ist auch notwendig, um der Story etwas abgewinnen zu können, denn sonstige Themen, die die Charaktere näher beleuchten würden, fehlen. Die Protagonisten sind sympathisch und die Episoden spannend, doch der Künstler verschenkt viele Möglichkeiten durch die Beschränkung auf die Spiele.


The Prince of Tennis 25 - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

The Prince of Tennis 25

Autor der Besprechung:
Irene Salzmann

Verlag:
Tokyopop GmbH

Preis:
€ 6,50

ISBN 13:
978-3-86719-245-3

192 Seiten

Positiv aufgefallen
  • packende Story
  • interessante, sympathische Charaktere
Negativ aufgefallen
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Bewertung:
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Rezension vom: 21.12.2008
Kategorie: The Prince of Tennis
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