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Comic-Besprechung - Sinkha 1: Hyleyn

Geschichten:
Sinkha – Hyleyn
Marco Patrito

Story:
Hyleyn ist ein Mensch, doch sie wird von einem Khahaek ihres Körpers beraubt, doch mit Hilfe der unsterblichen Sinkha kann ihr Kopf überleben. Denn die Sinkha geben ihr einen neuen Körper aus eben dem Material, aus dem auch sie bestehen. Zusammen mit ihren Rettern begibt sich Hyleyn auf eine Reise, auf der sie sich auch ihrem schlimmsten Albtraum, ihrem Mörder, stellen muss.

Meinung:
Was macht man mit einem Comic, der so sehr an eine andere Serie erinnert und doch einige Fehler mit sich bringt? Es ist mit Sicherheit nicht einfach diese neue Serie zu bewerten, da sie Erinnerungen weckt und dennoch etwas Eigenständiges sein will. Sinkha hat einige Elemente von den Meta-Baronen übernommen, die in diesen Tagen bei Splitter neu erscheinen. Da wäre die Verstümmelung der Hauptfigur, da ist die Erzählung einer Geschichte, über die Weitergabe an eine andere Person im Comic und natürlich auch die Science Fiction-Umgebung. Aber reichen die Versatzstücke aus, um an den Erfolg der Meta-Barone heran zu kommen? Man ist versucht Nein zu sagen.

Vielleicht liegt diese Ablehnung an den Zeichnungen. Doch halt, Zeichnungen sind dies nicht, denn alles, aber auch alles, bis hin zu den Charakteren selbst, ist am Computer entstanden. Dabei hat sich Marco Patrito in jedem Fall sehr viel Mühe gegeben, denn die Bilder sind weit davon entfernt schlecht zu wirken. Unglaublich viele Details sind hinein gepackt worden, die Kleidung ist bis auf den letzten Faltenschlag dargestellt und die Wesen und Menschen sehen äußerst realistisch aus. Man kann förmlich Hyleyns Haare zählen, so exakt sind sie gerendert worden. Man kann die Bild dadurch durchaus auch bewundern, denn Perfektionismus hat schon etwas für sich. Andererseits leben Zeichnungen oft auch davon, dass sie nicht ganz perfekt sind, dass manchmal Fehlerchen auftauchen. Und genau diesen Fehlern wurde hier der Raum genommen. Sie existieren fast nicht. Einzig ein paar wenige Szenen sehen so aus, als wären die Figuren ein wenig unmotiviert hingestellt worden. Der Rest: Perfekt.

Dafür wirkt die Geschichte nicht perfekt genug. Sie wirkt ganz im Gegenteil recht hölzern. Viel zu viel wird vorausgesetzt, viel zu wenig wird eingeführt in die Charaktere und deren Vorgeschichte. Der Leser wird mitten in die Geschichte von Hyleyn hinein geworfen, erfährt nur durch Erzählungen von ihrem Tod und ihrer Auferstehung. Das ist einfach zu wenig. Viel zu sehr stehen die Bilder im Vordergrund, die Geschichte im Hintergrund. Das ist insgesamt sehr schade, denn mit mehr Perfektion in der Geschichte, weniger in den Bildern, hätte Shinka durchaus das Zeug zu einem modernen Klassiker.

Sicher ist es nicht verkehrt der Serie eine Chance zu geben. Sie könnte sich noch entwickeln, wenn Patrito den einen oder anderen Rat annimmt.

Fazit:
Eine überbordende und perfekte Grafik kann nicht über Schwächen in der Geschichte hinweg täuschen. Aber die Serie hat Potenzial.

Sinkha 1: Hyleyn - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Sinkha 1: Hyleyn

Autor der Besprechung:
Bernd Glasstetter

Verlag:
Epsilon Verlag Mark O. Fischer

Preis:
€ 12,50

ISBN 13:
978-3-937898-36-0

48 Seiten

Positiv aufgefallen
  • Perfekte Grafik
  • Geschichte mit Potenzial
Negativ aufgefallen
  • Potenzial wird nicht voll ausgespielt
  • Grafik ist zu perfekt
Die Bewertung unserer Leser für diesen Comic
Bewertung:
6
(1 Stimme)
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Rezension vom: 15.01.2009
Kategorie: Sinkha
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