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Comix & Beer
Hier klicken, um das Cover von Comix & Beer zu vergrößern Comic-Stammtisch Leipzig
100 ganz legale Comicrightverletzungen

Auf 500 Exemplare limitiert


Dieser Titel ist bereits erschienen und im Handel erhältlich!
Erscheinungsdatum: 01.09.2009
Preis Deutschland: 4,00 €
Seiten: 60
Kategorie: Independent
Hits: 1559
Hersteller: © 2009 Eigenverlag
Rezension zum Produkt: Rezension zu Comix & Beer
Weiterführende Links:
100 Stammtische führen zu einem Magazin
Leseprobe
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Das sagen unsere Leser
Die Rezensionen unserer Leser
Unser Leser ali@thowi schreibt dazu:Note: 1
Comix & Beer – Mehr braucht es nicht.
Man kann es unter Umständen wirklich kaum glauben, aber es gibt sie tatsächlich noch: unabhängige Comicproduktionen fern jeglichen Kommerzes, die trotzdem mit Professionalität und vor allem mit Liebe auf die Beine gestellt wurden. Um eine solche handelt es sich bei „Comix & Beer“, einer Veröffentlichung, die der Comic-Stammtisch Leipzig in Zusammenarbeit mit dem MOSAIK-Fanclub Alex anlässlich seines 100. Jubiläums zum 2. Leipziger Comicfest (27.-29.08.2009) auf den Markt brachte. Der Spiritus Rector des Ganzen, Thomas Wilde, Lehrer aus Leipzig, hat es geschafft, über 30 Künstler zwischen Cover und Rückseite unter einen Hut zu bringen. Dabei handelt es sich um Leute, die in dieser Art und Weise wohl nie und nimmer zusammengekommen wären. Viele haben zum Teil mehrseitige Comics beigesteuert, andere Cartoons geschaffen und wieder andere schickten einfach einen Glückwunsch oder Grüße zu den Jubilaren. Da ist unter anderem Oliver Naatz vom deutschen MAD-Magazine zu nennen, der sich in mehr als nur metaphorisch verschlüsselter Manier über die Entstehung des Comic-Stammtischs auslässt. Da gibt es das Dresdner Comic-Studio Beatcomix, deren Mitglieder Mamei und Wehrheim in Form der Bildfabel über ein nicht nur bei MOSAIK-Insidern bekanntes Ärgernis in der Szene berichten. Der Berliner Grafiker und Designer Jan Suski schildert den spacigen Verlauf eines Stammtischs im besten Knautschgesicht-und-Riesenzinken-Stil. Ulf S. Graupner, ehemaliger MOSAIK-Zeichner, klärt den Leser über die wahre Bedeutung der Namen der MOSAIK-Helden auf. Mit Steffen Jähde, Simon Schwarz und Sascha Wüstefeld geben sich noch drei weitere ehemalige MOSAIK-Künstler ein Stelldichein. Ein Berliner Allrounder mit dem Pseudonym Pteroman stellt den allgemeinen Wahnsinn der Comics an sich dar. Nicht nur in seinem Beitrag treten Figuren auf, die man aus anderen Veröffentlichungen kennt. Auch Hagen Flemming hat ein Crossover mit seinem Remory-Universum geschaffen. Die holde Weiblichkeit unter den Künstlern in Person von Nadia Enis, ALI, Franziska Junior, Olivia Vieweg oder Arkascha behauptet sich neben Namen wie Pits, Schwarwel, Flix oder den Laska-Comix. Und das sind noch lange nicht alle Künstler! Sie kommen aus Leipzig, Dresden, Berlin, Hamburg, München, Münster, Slumville (Kalifornien), Stirbschnellingen (Ruhr), Bad Gandersheim, Wismar, Wolfen, Jena, Greiz, Föritz und keine Ahnung woher noch. In ihren Beiträgen geht es um Superhelden, Michael Jackson, Hitler, Spongebob, Gespenster, fliegende Schweine, die Puhdys, Comicliebhaber und –hasser, Comicstammtischler und –schöpfer, Thowi, Schweinevögel, Löwen, Monster, Zahnfetischisten, den Kopf von Bono, Pilger, Virtonauten, Thowi, Bratwurstesser, anthropomorphe Tiere, durchgeknallte Professoren, Außerirdische, Thowi, Tim und Struppi, doofes Eisen, sprechenden Schlamm, Thowi, die DDR, Pickel und natürlich Thowi und die Digedags und die Abrafaxe von MOSAIK. Darum trägt das Werk zudem den Untertitel „100 ganz legale Comicrightverletzungen“, denn es lebt auch von der Menge der Copyrightvermerke. International wird die Anthologie dann noch durch den US-Amerikaner David Castro abgerundet. Alles in allem besticht „Comix & Beer“ durch die Vielzahl und Differenziertheit der beteiligten Künstler, seien es nun Profis oder Laien mit Fancomics oder Fanart, befreundete Zeichner und Autoren oder Newcomer, welche alle von Thomas Wilde dazu überredet werden konnten, ohne Honorar zu arbeiten. Dass das Werk in Schwarz-Weiß erschienen ist, verstärkt mehr seinen Ausdruck als dass es störend wirkt. Der (Selbstkosten-)Preis von EUR 4,50 für ganze 60 Seiten Kurzweil mit Tiefgang gestaltet sich mehr als moderat. Ein Jahr Vorbereitungszeit und Beiträge sammeln haben sich ausgezahlt. Würden Thomas Wilde and friends mit ihrer Arbeit in Zukunft auf den kommerziellen Markt drängen, gäbe es definitiv gewichtige Verschiebungen in der Comic-Szene. Bestellen kann man diesen Meilenstein deutscher Comic-Editionen aus dem Independent-Bereich unter:
ali_thowi@gmx.net.

Siggi Wicklein, Comicliebhaber


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