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Comic-Besprechung - Lucky Luke 86: Das Elixier von Doc Doxey

Geschichten:

Das Elixier von Doc Doxey (Originaltitel: "L’elixir du docteur Doxey")

enthält die Geschichten:

  • Lucky Luke und Doc Doxey (Originaltitel: "Lucky Luke contre le Docteur Doxey")
  • Menschenjagd (Originaltitel: "Chasse à l’homme")

Autor: Morris; Zeichner: Morris

Bonus-Material:
Das Elixier von Doc Doxey: Vorwort von Horst Berner



Story:

Zwei Mal hat es der Mann, der schneller zieht als sein Schatten, mit dem perfiden Doktor Doxey zu tun. In Lucky Luke und Doc Doxey betätigt sich der Quacksalber als Wunderheiler und lockt den gutgläubigen Bewohnern kleiner Westernstädtchen das Geld aus der Tasche. Auch Lucky Luke bleibt von seinen bösen Machenschaften nicht verschont.

Menschenjagd erzählt eine weitere Episode mit Doc Doxey, der aus dem Gefängnis ausbricht und zeigt, dass er nichts dazugelernt hat. Als Doc Oxyde treibt er erneut sein Unwesen.



Meinung:

Bei Ehapa erscheinen auch 2010 regelmäßig neue Alben der Serie Lucky Luke als Softcover (Presse-Grosso) oder als Hardcover (Ehapa Comic Collection). Da Achdé, der aktuelle Zeichner der Serie, kein Fließbandzeichner ist und die wichtigen Abenteuer alle bereits veröffentlicht wurden, füllt man die übrige Zeit mit Bänden, die vergessene ältere Geschichten präsentieren.

Für den vorliegenden 86. Band griff man bei Ehapa ganz tief in die Klassiker-Kiste. Das Album präsentiert zwei Kurzgeschichten vom guten alten Morris, die in den Jahren 1952 und 1953 in Spirou erstveröffentlicht wurden. Dargaud brachte die Geschichten 1955 erstmals als Album auf den Markt.

In den 1950er Jahren sah Lucky Luke noch etwas anders aus. Der typische Zeichenstil von Morris, den er zu seinen Hochzeiten erreichte, ist hier nur in Ansätzen vorhanden. Die Panelaufteilung ist höchst klassisch mit zehn bis zwölf viereckigen Panels pro Seite. Grafisch wie inhaltlich sind beide Doc Doxey-Abenteuer eher durchschnittlich und weder besonders lustig, noch spannend. Man merkt deutlich, dass Morris kein besonders guter Autor war. Seine Glanzzeit erlebte die Serie erst, als René Goscinny 1956 als Szenarist die Gags und die Handlung ausdachte.

In Deutschland erschienen diese Geschichten erstmals in den 1960er Jahren beim Semrau Verlag in der Serie Der heitere Fridolin und wurden viele Jahre später im Rahmen der Lucky Luke Classics Reihe von Ehapa wieder aufgelegt. Es ist durchaus lobenswert, dass diese alten Morris-Klassiker nun auch in großer Auflage dem Lucky-Luke-Gelegenheitsleser zugänglich gemacht werden.



Fazit:

Das Elixier von Doc Doxey bietet Lesestoff aus den 50ern, ist also „Old-Style-Morris“ mit durchschnittlichen Geschichten und leidlich lustigen Gags und damit nichts, was auch nur annähernd an die schlechtesten Episoden aus der Goscinny-Phase heranreicht.

Band 86 ist besonders für Lucky Luke-Fans und –Komplettisten oder Freunde der nostalgisch verbrämten Funny-Schule von Interesse.



Lucky Luke 86: Das Elixier von Doc Doxey - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Lucky Luke 86: Das Elixier von Doc Doxey

Autor der Besprechung:
Matthias Hofmann

Verlag:
Egmont Comic Collection

Preis:
€ 10.00

ISBN 13:
978-3-7704-3382-7

48 Seiten

Positiv aufgefallen
  • seltene Geschichten
  • Handlettering
Negativ aufgefallen
  • mäßig lustig
Die Bewertung unserer Leser für diesen Comic
Bewertung:
1
(1 Stimme)
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Rezension vom: 27.11.2010
Kategorie: Lucky Luke
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