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Comic-Besprechung - Yakuza Girl 1

Geschichten:

Yakuza Girl Volume 1

Autor: Masaki Motonaga
Zeichner: Yugo Okuma


Story:

Es war der letzte Wunsch seiner Großmutter, dass Senguu Fumihiro schnellstmöglichst eine Braut für sich fände. Bei der Auswahl seiner neuen Schule, von der nur erstklassige Schüler und vor allem Schülerinnen graduieren, hätte der kleine Lüstling jedoch einmal sein Gehirn einschalten sollen. Kaum beim ersten Test dabei, veranstalten die Schüler ein Massaker unter sich, denn nur wer für seine Gruppe die meisten Klassenkameraden tötet, besteht den Test. Und die Tätowierungen, die er bei allen sieht, haben auch noch ihre ganz eigene Bedeutung, die Senguu bald zu spüren bekommt.

Zumindest geht ihm ein Wunsch sofort in Erfüllung. Viele heiße Mädels, die in den Kämpfen sehr schnell ihre Klamotten verlieren und fast gar nicht anders können, als ständig ihre Höschen unter dem Rock hervorlugen zu lassen. Wenn er sich nur nicht gleich in Akari Semimaru verliebt hätte. Hat wohl nicht geschadet, dass sie gerade fast nackt in einem See badete.



Meinung:

Braucht so eine Geschichte wirklich noch einen Autor? Allzu ernst kann man die Geschichte von Senguu Fumihiro, der in einer Elitekampfschule landet, jedenfalls nicht nehmen. Das mit dem „Kampf“ hat ihm wohl keiner erzählt und so ist er mehr als erstaunt, als der erste Schultest darin besteht so viele andere Mitschüler wie möglich zu töten. Was folgt sind viel Blut, viel Splatter und einiges an nackten Brüsten und eindeutig/zweideutigen Posen. Abgetrennte Köpfe landen auf Senguus Pult und Gehirnmasse spritzt aus geplatzten Schädeln. Und dabei wollte er doch eigentlich nur eine Braut finden, um damit dem Wunsch seiner Großmutter zu entsprechen, bevor sie stirbt. Wenn Senguu nicht aufpasst, wird er ihr darin wohl zuvorkommen.

Zumindest ein Problem hat sich relativ schnell erledigt. Die Braut (Akari Semimaru) ist gefunden. Oder vielleicht war es auch nur die erste Schockreaktion, als er die Angebetete bei einem halbnackten Bad in einem See trifft. Zu diesem Zeitpunkt noch etwas flachbrüstig, bekommt sie einiges an Oberweite hinzu, sobald es zu einem Zweikampf kommt. Viele Fragen stellt man aber nicht mehr, wenn ihr der erste große Gegner mit einem Strohhalm die Brust aussaugen will, wie einen Milchshake oder wenn Senguu später auch in den Genuss der besonderen Ninkyou-Kraft kommt, indem er an den Brüsten der Chefin der Schülergruppe nuckelt.

Da eröffnet sich auch die ganz große Frage, die sich durch den ganzen Manga zieht und mit das einzige Quäntchen Spannung bietet. Warum ist Senguu überhaupt an der Schule angenommen worden? Eine besondere Gabe, wie die anderen, besitzt er nicht. Und als er endlich etwas von der Ninkyou-Kraft abbekommt, die sich meist durch ein fettes Tribal-Tattoo nach außen zeigt, ist seines vielleicht mal gerade so groß, wie eine Warze.

Daher schlägt er sich auch mehr schlecht als recht mit den Anforderungen der Schule herum und kann von Glück sagen, dass Akari von der Kommandantin (der Brustnuckel-Tante) abgestellt wurde, um ihn zu beschützen. Was der etwas einfältige Senguu auch dringend nötig hat. Denn da er speziell von der Kommandantin ausgesucht wurde und keiner sich erklären kann warum, hat er bald die ganze Schule auf den Fersen. Und alle wollen ihm ans Leder, um heraus zu bekommen, was jetzt so besonderes an ihm ist. Nackte Haut gibt es da inklusive.

Viel braucht man sich nicht zusammen zu reimen, um die Qualität der Handlung knapp über Pornofilm-Niveau zu verorten. Ein Hentai hat man aber noch nicht in der Hand. Yakuza Girl ist zwar größtenteils absolut albern, stellenweise etwas schlüpfrig, aber schwebt noch über dem rein pornographischen. Die Zielgruppe ist aber so oder so glasklar: pubertierende Jungs. Autor Masaki Motonaga ist sich der schmalen Handlung, die lediglich zwischen den Schauwerten überleitet, voll bewusst und empfiehlt von sich aus Yakuza Girl nicht allzu Ernst zu nehmen. Angeblich soll sogar das westliche Verständnis von  Japan verballhornt werden, mit seinen Vorstellungen aus Samurai-Filmen, Animes und sonstiger Pop-Kultur, welches dann naturgemäß voller Missverständnisse ist. Wer es glaubt ... ein Festschmaus für Freudianer bleibt der Manga allemal.

Die Zeichnungen von Yugo Okuma bieten einen guten Mix aus eindeutigen Posen und brutaler Action. Natürlich müssen sie die Hauptlast an sexuellen und frivolen Darstellungen tragen. Allein Worte könnten da nicht mithalten, wenn sich scheinbar aus bestimmten Körperöffnungen der Frauen Tentakeln (hach, wie klassisch) winden oder seltsame organische Schilde herauswachsen und sich statt eines Gemächts eine Klingenkette aus einem Männerschoss emporhebt. Das für den Manga Wichtigste stimmt aber immer, die weibliche Anatomie, auch wenn manche Brüste sich in weiße Schlangen verwandeln. Etwas unübersichtlich geraten einige der Actionszenen, die zwar bombastische Kampfhandlungen zeigen, aber sich zu sehr im schlichten Posen ergehen, ohne dass man Ursache und Wirkung der Aktionen sofort nachvollzieht.

Eine noch nicht ganz so heiße Leseprobe gibt es hier.



Fazit:

Pubertärer Spaß mit nackten Mädels und blutiger Action, den man sich mal gönnen kann. Allerdings nicht in Überdosis, weshalb es ganz gut ist, dass Yakuza Girl lediglich auf zwei Bände angelegt ist. Mangas mit weniger Schauwerten hatten manchmal schon das Prädikat 16+. Da ist Yakuza Girl wohl unter dem Radar geblieben.




Yakuza Girl 1 - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Yakuza Girl 1

Autor der Besprechung:
Alexander Smolan

Verlag:
Paninicomics

Preis:
€ 7,95

ISBN 13:
978-3-86201-117-9

212 Seiten

Positiv aufgefallen
  • viel nackte Mädels
  • brutale und rasante Action
Negativ aufgefallen
  • Handlung dünn wie Knäcke, aber das ist eh nicht so wichtig ...
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Rezension vom: 31.03.2011
Kategorie: Yakuza Girl
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