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Comic-Besprechung - Realm of Kings 2 (von 4)

Geschichten:
US-Guardians of the Galaxy (vol. 2) 20, 21
Autor: Dan Abnett & Andy Lanning, Zeichner: Brad Walker, Farben: Wil Quintana

US-Realm of Kings: Imperial Guard 2
Autor: Dan Abnett & Andy Lanning, Zeichner: Kevin Walker, Farben: Nathan Fairbairn

US-Realm of Kings: Inhumans 2
Autor: Dan Abnett & Andy Lanning, Zeichner: Pablo Raimondi, Farben: Adriana Lucas

US-Nova (vol. 4) 32, 33
Autor: Dan Abnett & Andy Lanning, Zeichner: Andrea di Vito, Farben: Bruno Hang & Jay David Ramos

Story:
Diese Ausgabe enthält vier verschiedene Storys:
Die Wächter der Galaxie erkundigen weiterhin den Riss im Raum-Zeit-Gefüge, wobei sie sehr vorsichtig vorgehen. Ihre Kontrahenten, die Luminals, stürzen sich dagegen in halsbrecherische Abenteuer und bringen unbeabsichtigt ein aggressives Wesen aus der Anomalie mit. Dieses verbreitet Chaos auf der Raumstation und kann nur von Moondragon absorbiert und unter Kontrolle gebracht werden. Die Kirche der universellen Wahrheit wird von dem Wesen magisch angezogen und hält es für ihren Gott. Moondragon, in deren Körper das Wesen gefesselt ist, soll geopfert werden, um den „Gott“ zu befreien …

Bei einem Besuch der Rächer auf dem Planeten Hala, werden die Helden von Angriffsdrohnen angegriffen. Während des Kampfes tauchen die Inhumans auf und sind sichtlich unerfreut über die Kampfhandlung auf ihren Planeten. Es kommt zum Streit zwischen den beiden Gruppen.

Die Starjammer erkundigen ebenfalls die Anomalie und werden von einem bio-organischen Raumschiff angezogen. Als sie in den Organismus eingedrungen sind, finden sie die Besatzung, welche bereits seit längerer Zeit tot ist. Nach den Schuldigen müssen sie nicht lange suchen.

Nova landet mit Darkhawk mitten in der Wüste. Kaum zu sich gekommen, werden sie von Novas Erzfeind, Sphinx, angegriffen. Schnell stellt sich heraus, dass dieser aber die Hilfe von Nova benötigt. Es beginnt ein wilder Trip durch Zeit und Dimension, wobei unter anderem auch Mr. Fantastic und der für tot geglaubte Black Bolt mitmischen. Doch wer ist eigentlich der Gegner?

Meinung:
Das Marvel-Weltraumabenteuer „Realm of Kings“ geht in die zweite Runde. Dan Abnett und Andy Lanning setzen die Ereignisse rund um den Krieg der Shi´ar gegen die Kree aus dem Dreiteiler „War of Kings“ mit vier Storylines fort. War die erste Ausgabe noch sehr unübersichtlich und schwer verständlich, so platzieren die beiden Autoren die Spielfiguren dieses Mal geschickter. Die Wächter der Galaxie, die Inhumans und die Starjammer haben mit lokalen Problemen zu tun, was das Verständnis der Handlung erleichtert und dem gesamten Event eine eindeutige Richtung gibt. Leider werden dadurch einige offene Fragen aus Band 1 nicht geklärt. Was wurde aus Kang dem Eroberer und was hatte sein Auftritt zu bedeuten? Wo sind die dämonischen Rächer-Versionen hin, die bei Band 1 noch plakativ aufs Cover gepresst wurden? Eventuell klären die restlichen Bände der Miniserie diese Fragen.

Die vier präsentierten Storys sind allesamt spannend und kurzweilig. Der Kampf der Wächter der Galaxie gegen das Wesen aus einer anderen Dimension endet vollkommen überraschend und stellt die Helden vor eine absurde Situation. Diese Komplikationen sind lesenswert und bieten mit dem Auftauchen der Kirche der universellen Wahrheit genug inhaltlichen Sprengstoff für weitere Ausgaben.
Genauso verhält es sich bei der Starjammer-Story. Diese verfügt über eine altbekannte Story (Landung in einer Raumstation), lehnt sich dann aber schnell an die Alien-Saga an (getötete Besatzung und fremde Lebewesen an Bord) und endet mit einem schönen Cliffhanger. Dies wirft ein paar nebensächliche Fragen auf, was vollkommen ausreichend ist, um den Leser bei Stange zuhalten. Das Fragezeichen über den Kopf ist nicht primäres Ziel der Story. Die Starjammer bieten somit solide Unterhaltung mit einem gelungenen Cliffhanger. Was will man mehr?
Apropo Cliffhanger: Dan Abnett und Andy Lanning versehen alle Storys mit überraschenden Abschlüssen und zwingen den Leser damit förmlich die nächste Ausgabe zu kaufen.

Zwei Aktionen im Heft sind aber weiterhin unverständlich bzw. unlogisch: Das Auftauchen der Rächer führt zu langen Diskussionen, Streitereien und zur Versöhnung mit den Inhumans. Was dieser Einsatz für Auswirkungen auf die weitere Handlung hat, ist zweifelhaft. Die Rächer wirken hier eher als Quotenbringer, um den Verkauf des Heftes anzukurbeln.
Eine weitere kuriose Situation befindet sich in der Nova-Storyline. Black Bolt ist wieder da! Der Black Bolt, welcher mit seiner T-Bombe den Krieg der Shi´ar gegen die Kree beendete, dadurch den Riss im Universum erzeugte und seitdem als verschollen gilt! Black Bolt erscheint einfach mal so nebenbei in der Handlung und sagt kein einziges Wort!! Er kämpft einfach stumm mit, wird in die Reihe der Helden aufgenommen und das wars?! Für wen klingt das logisch? Vielleicht klärt sich das alles in der nächsten Ausgabe auf, aber selbst dann, ist dieser Umstand keine Glanzstunde der beiden Autoren.

Im Gegensatz zur vorangegangen Ausgabe können die Zeichnungen dieses Mal durchweg überzeugen. Brad Walker, Kevin Walker, Pablo Raimondi und Andrea di Vito bieten dem Leser solide Superheldenaction, wobei sich der Zeichenstil nicht wesentlich unterscheidet. Zwar nutzt Andrea di Vito mehr Splashpages und großformatige Zeichnungen und Brad Walker konzentriert sich mehr auf eine lose Panelstruktur, jedoch bei den einzelnen Figuren setzen alle Zeichner auf detaillierte Darstellungen.

Panini spendiert dem Band eine sehr kurze Einleitung, welche Neueinsteiger nicht wirklich weiter hilft. Angesichts der Fortführung der „War of Kings“-Storyline sind mittlerweile so viele Protagonisten auf der Bildfläche erschienen, dass hier von Seiten der Redaktion unbedingt weiter ausgeholt werden muss. Andernfalls kann man sich diese Einleitung schenken und auf den Klappentext verweisen.

Fazit:
Die zweite „Realm of Kings“ Ausgabe hat alles, was ein guter Marvel-SciFi-Comic benötigt. Die einzelnen Storys sind spannend, überraschend und immer nachvollziehbar. Hier passt alles. Nach dem misslungenen Einstieg legt Panini einen überzeugenden Band vor, der Lust auf mehr Weltraumaction macht. 

Realm of Kings 2 (von 4) - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Realm of Kings 2 (von 4)

Autor der Besprechung:
Christian Recklies

Verlag:
Paninicomics

Preis:
€ 16,95

140 Seiten

Positiv aufgefallen
  • 4 überzeugende Storys mit teils heftigen Cliffhangern
  • solide Zeichnungen der verschiedenen Künstler
Negativ aufgefallen
  • sehr kurze Einleitung
  • ein paar unlogische Momente sind leider vorhanden
Die Bewertung unserer Leser für diesen Comic
Bewertung:
1
(1 Stimme)
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Rezension vom: 26.06.2011
Kategorie: Realm of Kings
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