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Comic-Besprechung - Otomen 3

Geschichten:

Otomen 3

Autor: Aya Kanno
Zeichner: Aya Kanno
Tuscher: Aya Kanno



Story:

Asuka Masamune war noch ein kleines Kind, als der Vater die Familie plötzlich verließ, um als Frau sein Leben fortzusetzen. Das kränkte die Mutter so sehr, dass sie dem Jungen verbot, sich mit den niedlichen Dingen zu beschäftigen, die er so gern mochte, und ihn zwang, sich typisch männliche Hobbys zu suchen. Als junger Mann ist er nun nach außen hin ein ‚cooler Typ‘, doch insgeheim liest er Shojo-Mangas und freut sich, wenn er für seine Freunde Ryou Miyakozuka und Juuta Tachibana kochen kann.

Diesmal hilft Asuka in einem Kindergarten aus, wo er zunächst von den Kleinen nicht akzeptiert wird, weil sie meinen, das sei kein Beruf für einen Mann. Danach bekommt er es mit jemandem zu tun, der unglücklich verliebt ist und sich mit einer Dynamit-Stange in die Luft sprengen will. Schließlich bitten einige Mädchen Asuka, für sie herauszufinden, ob Yuuta, der mit allem flirtet, was einen Rock trägt, eine feste Freundin hat. Was er entdeckt, überrascht ihn, denn auch sein Freund hat pikante Geheimnisse.

Damit noch nicht genug muss sich Asuka Hajime Tounomine stellen. Dieser will nicht länger der ewige Zweite sein und den Rivalen im Kendo besiegen. Der Zufall sorgt dafür, dass beide die Geheimnisse des anderen erfahren, aber macht sie das nun zu Freunden?



Meinung:
Auch der dritte Band von Otomen bietet mehrere kleine, in sich abgeschlossene Geschichten und kann problemlos gelesen werden, auch wenn man die beiden vorherigen Tankobons nicht kennt. Eingangs wird erklärt, was der Titel bedeutet, wer die wichtigsten Akteure sind und was bisher geschah. Alles Weitere kann man der laufenden Handlung entnehmen.

In dieser dreht sich alles um Asuka, der in den Augen jener, die ihn bloß oberflächlich kennen, ein Vorzeige-Mann ist. In Wirklichkeit jedoch ist er ein sanftmütiger Oberschüler, der Spaß an ‚typisch weiblichen‘ Hobbys hat. Nicht immer gelingt es ihm, sein Geheimnis zu wahren; hin und wieder gibt er es sogar absichtlich preis, um anderen begreiflich zu machen, dass sie nicht die einzigen sind, die Interessen oder Probleme haben, wegen derer sie verspottet werden - und dies noch lange kein Grund ist, den Kopf hängen zu lassen.

Auf diese Weise hilft er anderen weiter, findet aber für seine eigenen Kümmernisse keine Lösung. In Folge ist stets Yuuta die treibende Kraft, wenn es darum geht, den Freund mit der hübschen Ryou zu verkuppeln. Für Asuka war es Liebe auf den ersten Blick, doch die burschikose Ryou nimmt sich seiner eher kameradschaftlich an und bezieht stets Yuuta in alle Unternehmungen mit ein, die sie eigentlich mit Asuka in trauter Zweisamkeit verbringen sollte. Aber auch das gehört dazu, denn ohne das romantisch-heitere Hin und Her würde der Handlung etwas fehlen.

Diese kommt schließlich völlig ohne Action aus und sorgt durch skurrile Szenen dafür, dass Leserinnen ab 13 Jahre etwas zu lachen haben und Anteil nehmen an den Nöten der sympathischen Figuren. In diesen Kapiteln erfährt man wieder ein wenig mehr von Yuutas Sorgen. Tatsächlich ist er nicht gar so oberflächlich, wie er sich gibt. Mit Hajime Tounomine wird ein neuer Charakter eingeführt, der mit Asuka konkurriert, weil auch er unter Zugzwang steht und ein ‚cooler Typ‘ sein muss. Die beiden haben viel Ähnlichkeit miteinander, doch ob sie Freunde werden, wird hier noch nicht verraten. Aufgrund dieses ungelösten Konflikts ergibt sich am Ende der Hauch eines Cliffhangers, der neugierig auf das Kommende macht.

Nebenbei ist die Story mit Anspielungen auf Aya Konnos Tätigkeit als Mangaka und ihr Umfeld gespickt. Beispielsweise heißt ein beliebtes Shojo-Magazin Hana to Mame in Anlehnung an die Anthologie Hana to Yume, in der Aya Konno publiziert. Ferner wird darauf hingewiesen, dass nicht das Geschlecht darüber entscheidet, innerhalb welcher Genre man schreibt und zeichnet: Der Künstler Hirotaka Kisaragi schuf einige sehr schöne Boys Love-Serien für Leserinnen (Brother x Brother, Gate, Innocent Bird), und Kazuya Minekura arbeitet unter männlichem Pseudonym an Titeln, die durchaus in Shonen-Magazinen erscheinen könnten (Saiyuki, Wild Adapter, Bus Gamer).

Fazit:

Schätzt man witzig-romantische Storys, in denen das Rollenverhalten verulkt wird, und hübsche Zeichnungen von sympathischen, attraktiven Protagonisten, sollte man einen Blick in Otomen werfen. Die Serie ist äußerst amüsant und nicht so albern wie Special A und Maid Sama, Titel, die eine ähnliche Schiene fahren. Leserinnen aller Altersgruppen werden bestens unterhalten.



Otomen 3 - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Otomen 3

Autor der Besprechung:
Irene Salzmann

Verlag:
Carlsen

Preis:
€ 5,95

ISBN 13:
978-3-551-73515-7

192 Seiten

Positiv aufgefallen
  • vergnügliche Geschichte
  • liebenswerte Charaktere
  • aparte Illustrationen
Negativ aufgefallen
Die Bewertung unserer Leser für diesen Comic
Bewertung:
1
(1 Stimme)
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Rezension vom: 21.07.2011
Kategorie: Otomen
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