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Comic-Besprechung - Puppy Lovers 1

Geschichten:
Puppy Lovers 1, Episode 1 - 14
Autor:
Ryuta Amazume
Zeichner: Ryuta Amazume
Tuscher: Ryuta Amazume 

Story:
Eri Inui ist zwanzig Jahre alt und Studentin. Ihr Traum ist, Mangaka zu werden, und mit der Unterstützung ihrer Freundinnen zeichnet sie fleißig romantische Geschichten. Unverhofft quartiert sich ein entfernter Cousin, der sechzehnjährige Souta Inuzaki, bei Mutter und Tochter ein. Der Teenager ist ein begnadeter Violinist, der in Tokio Unterricht nehmen will.

Souta ist wie alle Jungen in diesem Alter Mädchen gegenüber sehr schüchtern und gleichzeitig furchtbar neugierig auf Sex. Eri, die noch nie einen Freund hatte, macht sich einen Spaß daraus, Souta mit ihren Reizen zu necken, doch schon bald gesteht er ihr seine Liebe, was Eri überhaupt nicht kalt lässt. Als sich ihre Freundinnen mit Souta ein wenig amüsieren, ärgert sie das maßlos …


Meinung:
Längst kennt man Ryuta Amazume auch in Deutschland durch seine erotischen, insbesondere an männliche Leser ab 16 Jahre adressierten Titel wie Nana & Kaoru, Nana & Kaoru Black Label, Die Traumfrau, Ryuta Amazume präsentiert – und nun ist mit Puppy Lovers eine weitere Serie erschienen, diesmal sogar ganz in Farbe. Dadurch sticht diese Reihe aus den üblicherweise in Schwarz-Weiß gehaltenen Mangas hervor.

Was den Inhalt betrifft, so bleibt sich der Künstler selbst treu. Im Mittelpunkt der Handlung stehen zwei junge Menschen, die erste Erfahrungen mit der Liebe und dem Sex sammeln wollen. Pikanterweise ist Eri vier Jahre älter als Souta. Da der Protagonist jedoch schon 16 ist, wahrt Ryuta Amazume gewisse Grenzen, damit der Titel nicht wegen (angeblicher) pädophiler Tendenzen indiziert wird. Shotacon – wenn es sich um sehr junge Mädchen dreht: Lollicon – ist in Japan gang und gäbe (entsprechende Mangas finden sich z. B. im BeBoy Gold und in zahlreichen Doujinshis), wird im Ausland dagegen mit Skepsis betrachtet, sind sie doch oft wirklich … Geschmackssache.

Nun, Souta ist alt genug, um sich auf die Spiele einlassen zu dürfen, die Eri inszeniert. Sobald die beiden allein sind, ergibt sich immer eine Möglichkeit, sich näher zu kommen, Hautkontakt herzustellen, ein wenig zu ‚fummeln‘ und mehr. Dabei genießt Eri Soutas Reaktionen und hat ihrerseits Spaß daran, wie ihr Körper auf den Jungen reagiert. Bis zum Äußersten gehen die beiden (noch) nicht, aber das kennt man ja auch aus Nana & Kaoru, da das Leugnen der Gefühle und das damit verbundene Hin und Her wichtig für die ansonsten dünne Handlung sind.

Die Geschichte erlaubt es dem Künstler, vor allem Eri und auch ihre Freundinnen in reizvollen Posen darzustellen. Vor allem als Eri im String-Tanga Fotovorlagen für ihren Manga anfertigen lässt, bekommen die Leser eine Menge zu sehen. Das vergleichbare Outfit für Souta erspart Ryuta Amazume jedoch seinem Publikum …

Der Junge ist zwar neben Eri die Hauptfigur, aber in gewisser Weise bloß ein ‚notwendiges Übel‘, ohne dass es keine Story gäbe. Wie die männlichen Figuren der anderen Serien ist Souta nicht annähernd so attraktiv wie das Mädchen seiner Träume. Er wird sogar mit einem etwas dümmlichen Gesicht abgebildet und agiert recht tollpatschig, ist also kein ‚Konkurrent‘ für den Betrachter, wenngleich dieser sicher gern bei der einen oder anderen ‚heißen‘ Gelegenheit Soutas Platz einnehmen möchte.

Auch wenn manche Körperstellen bedeckt bleiben und das Paar nicht bis zum Äußersten geht, so ist Puppy Lovers doch sehr grafisch und stellenweise deftig. Wer das nicht mag, dürfte mit einem weniger expliziten Titel besser beraten sein.


Fazit:
Ryuta Amazume steht drauf, und Ryuta Amazume ist drin – diesmal vollfarbig. Leser, die seine anderen Mangas kennen, wissen, was sie erwartet und werden nicht enttäuscht: Ein puppenhaft hübsches Mädchen mit den Rundungen an den richtigen Stellen ‚heizt‘ einem verknallten Schüler mächtig ein. Der Künstler findet immer neue Situationen, in denen sich die beiden spielerisch näher kommen. Es gibt sehr viel, wenn auch nicht alles zu sehen. Schätzt man humorig-erotische Mangas, kommt man voll auf seine Kosten. Da nur die Protagonistin ansprechend in Szene gesetzt wird und Vergleichbares bei ihrem Partner fehlt, dürfte in erster Linie nur das männliche Publikum ab 16 Jahre wirklich Spaß an der Lektüre haben.


Puppy Lovers 1 - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Puppy Lovers 1

Autor der Besprechung:
Irene Salzmann

Verlag:
Paninicomics

Preis:
€ 9,95

ISBN 13:
978-3-86201-395-1

132 Seiten

Positiv aufgefallen
  • vollfarbiger Manga
Negativ aufgefallen
  • einseitige Darstellungsweise der weiblichen und männlichen Protagonisten
Die Bewertung unserer Leser für diesen Comic
Bewertung:
1
(1 Stimme)
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Rezension vom: 07.09.2012
Kategorie: Puppy Lovers
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