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Comic-Besprechung - Sasmira 2: Der falsche Ton

Geschichten:
Sasmira 2: der falsche ton
Original:
Sasmira 2: La fausse note, Frankreich 2011
Autor: Laurent Vicomte
Zeichner: Laurent Vicomte und Claude Pelet
Farben: Patricia Faucon

Story:
Alles beginnt damit, dass eine alte Frau in den Armen des Musikers Stanislas stirbt und er mehr über die Unbekannte herauszufinden versucht. Doch wer hätte damals ahnen können, dass ihn genau diese Suche zusammen mit seiner Freundin Bertille in die Vergangenheit verschlägt.

Gefangen im Sommer des Jahres 1908 müssen sich die beiden Menschen aus der Gegenwart erst einmal in der Belle Epoque zurechtfinden, was nicht immer einfach ist. Aber die Menschen akzeptieren sie, vor allem die Herrin des Hauses. Prudence scheint ihnen sogar ihre Geschichte zu glauben und verspricht ihnen, sie so gut sie kann zu unterstützen.

Indes bleibt die schöne Sasmira ein rätselhaftes Geheimnis, das vor allem Stanislas in den Bann schlägt, auch wenn er Bertille treu zu bleiben versucht. Doch wer ist die junge Dame wirklich, die ihre Freiheit und die Musik mehr als alles zu lieben scheint und gar nicht in die Zeit passt?

Als Bertille anfängt aus unerklärlichen Gründen krank zu werden, bricht Prudence ihr Schweigen und führt die beiden jungen Menschen in einen wohlbekannten Keller, um ihnen zu berichten, woher sie Sasmira kennt und was sie bisher über die junge Frau herausgefunden hat - auch wenn sie die Befürchtung hegt, dass dies ihr Tod sein könnte...



Meinung:
Führte der erste Band von Sasmira noch in die Geschichte ein und warf eher Fragen auf, als diese zu beantworten, so ist das in der falsche Ton anders. Die Erzählung beginnt dort, wo Band 1 aufgehört hat und verzichtet darauf, den Leser noch einmal einzuführen.

Man merkt, dass der junge Mann inzwischen ganz und gar in den Bann der geheimnisvollen Sasmira geraten ist, auch wenn er versucht, weiterhin auch Bertille ein guter Freund zu sein. Diese nimmt indessen eine erstaunlich passive Rolle ein und kämpft nicht um ihren Geliebten - was aber auch einen Grund zu haben scheint, wenn man Prudence glauben möchte.

Denn diese enthüllt schließlich das große Geheimnis um die junge Frau, die länger als jeder denkt mit ihr zusammen auf dem Anwesen lebt. Hier werden weitere Brücken in die Vergangenheit und die Mysterien des alten Ägypten geschlagen.

Interessant und stimmungsvoll verknüpft Laurent Vicomte seine bisherige Geschichte mit der Magie alter Zeit und vertieft die Atmosphäre noch. Es fällt auch nicht auf, dass er sich nun bei den Zeichnungen und Farben Hilfe geholt hat, sondern kommt eher zugute, dass er sich mehr auf Inhalt und Text konzentrieren kann.

Die Geschichte aber behält ihren Stil und ihre Atmosphäre bei. Die Zeiten und Orte sind gelungen eingefangen, der leichte, federnde Strich gibt ihnen zusätzliches Leben, so dass man sich gleich in der Kulisse wohl fühlt.



Fazit:
Der zweite Band von Sasmira beantwortet viele Fragen, die der erste offengelassen hat und vertieft das Geheimnis um die schöne junge Frau nur noch mehr. Die Geschichte bezieht Magie aus den stimmungsvollen Bildern und der zwar ruhigen, aber facettenreichen Geschichte, die wohlvertraute Versatzstücke interessant, wenn auch nicht immer neu zusammenfügt.

Sasmira 2: Der falsche Ton - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Sasmira 2: Der falsche Ton

Autor der Besprechung:
Christel Scheja

Verlag:
Splitter

Preis:
€ 14,80

ISBN 13:
978-3868694802

63 Seiten

Positiv aufgefallen
  • Erste Geheimnisse werden stimmungsvoll und mystisch enthüllt um neue Fragen aufzuwerfen
  • Wieder erlauben detailreiche Zeichnungen einen atmosphärischen Blick in eine poetisch versponnene Vergangenheit
Negativ aufgefallen
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Rezension vom: 29.11.2012
Kategorie: Sasmira
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