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Comic-Besprechung - Pandora 1: Die Quelle des Bösen

Geschichten:
Trinity of Sin: Pandora 1: Die Quelle des Bösen (Trinity of Sin: Pandora 1-3, Trinity of Sin: The Phantom Stranger 11)

Autor: Ray Fawkes, J. M. DeMatteis
Zeichner: Daniel Sampere, Fernando Blanco, Zander Cannon, Patrick Zircher
Inker: Vicente Cifuentes, Fernando Blanco, Patrick Zircher
Colorist: Hi-Fi Colour Design, Brad Anderson


Story:
Vor vielen tausend Jahren setzte die junge Frau Pandora die sieben Todsünden frei. Fortan herrschte das Böse auf Erden. Als Strafe wurde sie mit zwei anderen (The Question und der Phantom Stranger) zur Unsterblichkeit verdammt und muss Zeugnis über ihre Sünde ablegen. Nun scheint sie aber einen Weg gefunden zu haben, ihre Schuld abzutragen. Dieses führt allerdings zu einem großen Krieg.


Meinung:
Im Gegensatz etwa zu dem Phantom Stranger ist Trinity of Sin: Pandora als Sammlung keine angefangene Storyline um die geheimnisvolle und schöne Pandora und auch keine Maxiserie, welche sich nur um sie dreht. Was schade ist, denn die Figur verdient eine eingehende Beleuchtung und birgt viel Stoff und Potential in sich. Nicht nur was Action und Zeitreisen angeht, schließlich kann bei einer Figur die seit Anbeginn der Menschheit lebt vieles zumindest in Rückschauen erzählt werden, sondern auch in emotionaler und dramatischer Hinsicht. Schließlich ist Pandora uralt und unsterblich und dürfte so manches schmerzhaftes erlebt haben. Das alles kommt zwar in diesen vier Storys zur Sprache ist aber nicht das vorrangige Thema, da es sich eben nicht um eine Maxi-Serie handelt. Es wird zwar eine Art Biographie mit historischen Schwerpunkten erzählt, doch steht nicht direkt der Charakter im Mittelpunkt, sondern die Suche nach dem Mittel die sieben Todsünden zu besiegen.

Vielmehr sind die drei Hefte der Maxi-Serie Tie-Ins zu dem Spektakel des Trinity War der gerade in den DC-Serien tobt. Dementsprechend sind die Episoden, sprich die drei Hefte, leider nicht flüssig oder kohärent zu lesen, da viele Handlungselemente auf den Seiten anderer Serien weitergeführt werden und hier folglich einige Brüche entstehen was einen manchmal etwas frustriert zurück lässt. Aber man bekommt neben der Action trotz allem gute psychologische Einsichten. Vor allem in der Originstory erhält man einen Einblick in Pandora die einem zunehmend sympathisch werden lässt. Pandora ist ja eigentlich nicht böse und auch nur schwerlich als Schurkin zu bezeichnen. Sie hat ordentlich dazu beigetragen, dass das neue DC-Universum existiert und in vielen verschiedenen Serien war sie öfter mal im Bildhintergrund zu sehen. Somit kann man gespannt sein wie es sich weiter entwickelt und was sie nun genau getan hat. Aber das macht sie nicht böse. Ganz im Gegenteil: sie möchte das Böse aus der Welt verbannen und sucht nach Mitteln und Wegen. Der eigentliche Konflikt bricht nicht wegen ihr aus, sondern wegen der Büchse. So ist vieles, was sich gegen Pandora richtet ein Missverständnis. Aber gerade diese Indifferenz gegenüber Gut und Böse und die damit einhergehende Unvorhersehbarkeit macht das alles recht spannend. Muss man was Böses anwenden um etwas Gutes zu erreichen?

Graphisch ist das manchmal etwas aufdringlich geworden, wenn es etwas mit der Schattenarbeit übertrieben wird. Dem gegenüber stehen dann manche geglückte Panels wie ein angedeutetes Lächeln der Titelheldin. Somit ist das nicht sonderlich ausgewogen zwischen Übertreibung und Andeutung. Bei den larger than life Elementen ist das alles schon fast Klischee, während gerade in den dezenten Aspekten die Stärke des Bandes liegt. Als Ergänzung lohnt sich der Band auf jeden Fall, wobei vor allem die Originstory und diejenige um den Phantom Stranger sehr wichtig sind.


Fazit:
Auch wenn die hier versammelte Maxi-Serie nur als Tie-In zu dem Trinity War zu verstehen ist und somit die vielen nicht weiter verfolgten Handlungsfäden den Leser frustrieren, kann man einen guten Einblick in Pandora gewinnen, die einem zunehmend sympathisch wird. Als Ergänzung hervorragend und vor allem die letzte Story ist wichtig.

Pandora 1: Die Quelle des Bösen - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Pandora 1: Die Quelle des Bösen

Autor der Besprechung:
Jons Marek Schiemann

Verlag:
Paninicomics

Preis:
€ 12,99

ISBN 13:
4198685612994

100 Seiten

Positiv aufgefallen
  • Einblick in faszinierenden Charakter
  • Action und Dramatik
  • weitreichende Entwicklungen
Negativ aufgefallen
  • viele Handlungsstränge werden in anderen Serien weiter geführt
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Rezension vom: 12.04.2014
Kategorie: Hefte
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