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Comic-Besprechung - Witchblade Rebirth 4: Neu geboren

Geschichten:
Witchblade Rebirth 4: Neu geboren
"Witchblade 170-174"
Autor: Ron Marz
Zeichner / Inker: Laura Braga
Colorist: Betsy Gonia



Story:
Sara Pezzini hat den Job als Privatdetektivin aufgegeben und versucht nun als Sheriff in einem ländlichen Gebiet ihr Leben wieder zu ordnen. Dazu gehört auch die Aufgabe der Witchblade. Doch als in dem Ort einige bizarre Morde vorkommen, merkt sie schnell, dass etwas Übernatürliches am Werk ist und niemand geringeres als Angelus hat Sara ins Visier genommen. Wie soll Sara ohne die Witchblade da bestehen?


Meinung:
Der vierte Teil der Rebirth-Saga um die Witchblade ist sehr einsteigerfreundlich, da man auch ohne viel Vorwissen auskommen kann. Da helfen auch die vielen Rückblenden, welche dem uneingeweihten Leser die vergangenen Geschehnisse vor die Augen führen. Zudem ist die Story in einem gewissen Maß geerdet. Sara hat ihre übernatürliche Waffe nicht mehr und ist zumindest zu Beginn der Geschehnisse ganz auf sich selbst und ihre Erfahrungen angewiesen. Was ein sehr interessanter und spannender Ansatz ist.

Doch irgendwie vermag es trotzdem nicht zu zünden. Obwohl die Story und das Setting nicht schlecht sind und ein routinierter Autor wie Ron Marz die Feder schwingt. Marz hat nicht nur schon Erfahrungen mit der Witchblade selber gesammelt, sondern auch mit den Artifacts allgemein und auch der Magdalena, die allesamt im selben Kosmos angesiedelt sind. Er versteht es spannend zu schreiben und kann hier auch mit einigen Schocks aufwarten. Da Sara nun „menschlich“ ist, ist sie natürlich verletzbar und muss sich erst daran gewöhnen. Doch ihr Verzicht auf die mächtige Waffe war freiwillig, wie man lernt, denn die Witchblade und die damit einhergehende Verantwortung hat ihr zu viel genommen.

Psychisch ist Sara immer noch auf dem Weg nach unten.  Das und die Verwundbarkeit sorgt dafür, dass man um die Heldin wirklich bangt. Doch warum packt es einen dann nicht wirklich? Wie so oft muss man das wohl der Struktur zuschreiben. Was die Geschichte einsteigerfreundlich macht, ist genau das, was die Qualität mindert. Durch die vielen Rückblenden wird die eigentliche Storyline immer wieder aufgebrochen und dieses nichtlineare Erzählen reißt den Leser immer wieder raus. So verpuffen einige dramatische Aspekte unnötigerweise und die vielen Rückblenden, welche die Story aufbrechen, sorgen auch dafür, dass sich einige Anschlussfehler einschleichen und charakterliche Entwicklungen  gerade der Nebenfiguren sehr sprunghaft ausfallen. All das geht zu Lastend er dramatischen Aspekte und so sind die eingestreuten Schocks schnell vergessen und die Konsequenzen werden immer wieder nach hinten verschoben da erst mal wieder eine Erinnerung und / oder eine Zusammenfassung gegeben wird. Letztere geben dem Einsteiger zwar eine gute Übersicht, dürfte aber Fans eher langweilen da vieles von dem erzählten dem Langzeitleser bekannt ist.

All das ist äußerst bedauerlich, denn das dramatische Potential ist enorm hoch. Bei der Heldin machen sich Selbstzweifel und eine große Müdigkeit breit und die Last der Witchblade wird immerhin gut ausgearbeitet und auch die Zeichnungen sind sehr gelungen.  Indem Sara mit weniger Macht ausgestattet wird, bringt sie daher deutlich mehr Potential für eine Identifikation des Lesers auf und hätte ihm eigentlich mehr mitleiden lassen können. Und  leider wird aus dem neuen Setting nicht so sonderlich viel gemacht. Da aber das Setting am Ende der Erzählung noch nicht verlassen wird, kann man durchaus gespannt sein wie es weitergeht.

Fazit:
Die Einsteigerfreundlichkeit erweist sich auch als Nachteil da die vielen Rückblenden die Dramaturgie aufbrechen und das dramatische Potential oft verpuffen lässt. Da wird dann aus dem Setting und der psychisch sowie physischen Konstitution der Heldin zu wenig gemacht.

Witchblade Rebirth 4: Neu geboren - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Witchblade Rebirth 4: Neu geboren

Autor der Besprechung:
Jons Marek Schiemann

Verlag:
Paninicomics

Preis:
€ 12,99

ISBN 13:
4198354112992

100 Seiten

Positiv aufgefallen
  • Setting
  • geerdete Heldin
  • Schocks und Überraschungen
Negativ aufgefallen
  • zu viele Rückblenden lassen die Dramaturgie zerfasern
Die Bewertung unserer Leser für diesen Comic
Bewertung:
1
(1 Stimme)
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Rezension vom: 24.10.2014
Kategorie: Witchblade
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