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Comic-Besprechung - Rocket Raccoon 2: Quer durch die Galaxie und dann links

Geschichten:
Rocket Raccoon 2: Quer durch die Galaxie und dann links
Rocket Raccoon 5: Stammesgeschichte

Autor: Skottie Young, Zeichner / Inker: Skottie Young, Jake Parker, Colorist: Jean-Francois Beaulieu

Rocket Raccoon 6: Eine Menge Blech
Autor: Skottie Young, Zeichner / Inker: Jake Parker, Colorist: Jean-Francois Beaulieu

Rocket Raccoon 7: Eisige Kälte 1
Autor: Skottie Young, Zeichner / Inker: Filipe Andrade, Colorist: Jean-Francois Beaulieu

Rocket Raccoon 8: Eisige Kälte 2

Autor: Skottie Young, Zeichner / Inker: Filipe Andrade, Colorist: Jean-Francois Beaulieu


Story:
Der genetisch modifizierte Waschbär erlebt wieder verschiedene fellsträubende Abenteuer. So macht er sich mit Groot auf die Suche nach einem Schatz und soll später die Familie eines Kampfroboters aus den Händen von skrupellosen Händlern befreien. Doch die größte Prüfung besteht darin, inmitten einer Eiswüste ein Gegenmittel zu einem Gift zu bekommen, an dem Groot stirbt.


Meinung:
Der Fanliebling aus Guardians of the Galaxy bekommt seinen zweiten Band mit Einzelabenteuern. Sprich: die Guardians an sich kommen nicht vor, sondern werden höchstens mal erwähnt. Skylord hat einen kleinen Gastauftritt und von den Teamkameraden bekommt nur Groot mehr Raum. Was nicht sonderlich verwundert, da er schließlich mit dem jähzornigen Waschbär schon lange befreundet ist und sie schon viele Abenteuer miteinander erlebten bevor sie den galaktischen Wächtern beitraten.

Ähnlich wie im Auftakt der Soloserie geht es auch hier etwas absurd zu. Wobei festzustellen ist, das der vorliegende Sammelband schwächer ist als der erste. Er legt es sehr viel deutlicher auf Krawall an und die Substanz und damit auch emotionale Anteilnahme des Lesers ist so gut wie nicht mehr vorhanden.

Dabei fängt es so gut an. Die erste Story wird von Groot erzählt und abgesehen von den ersten und letzten Seiten besteht wirklich jeder Dialog nur aus dem lapidaren "Ich bin Groot“. Schließlich ist das der einzige Satz den Groot sagen kann. Selbst Schilder, Aufdrucke und Wegweiser bestehen aus den drei Wörtern. Dennoch ist die Geschichte verständlich und erinnert damit an Stummfilme. Scottie Young versteht es, allein mit den Zeichnungen die Geschichte voranzutreiben und noch Witz unterzubringen. Jedenfalls passt in diesem Zusammenhang sein cartoonartiger Stil hervorragend, verbindet er so doch die Rasanz und Anarchie alter Zeichentrickfilme wie etwa von Tex Avery mit der Aussagekraft von Stummfilmen.

Leider flacht schon das zweite Kapitel ab. Einzig interessant ist da der russische Hund, der Rocket den Auftrag erteilt entführte Kampfroboter wiederzubeschaffen, wobei das Eigeninteresse des Mandanten in einem wunderbaren Gag mündet. Ansonsten ist dieses kleine Abenteuer eher Dutzendware und legt sehr viel Wert auf Action und ignoriert mögliche emotionale Tiefen. Was schade ist, denn hier sind die Roboter deutlich vermenschlicht worden und leben ihr eigenes Leben. Da wäre ein genauerer und humorvoller Blick sehr schön gewesen. Was hätte man daraus machen können: ausgediente Kampfroboter die nun in Rente sind und auf einem fernen Planeten ihren Ruhestand genießen. Doch das wird leider nur auf wenige Panels reduziert und ansonsten die Action in den Vordergrund gestellt.

Der darauf folgende Zweiteiler ist durchaus spannend und emotional bewegend, da Rocket einen Wettlauf gegen die Zeit antreten muss, um das Leben von Groot zu retten. Graphisch ist das sehr anregend. Filipe Andrade versteht es, Eislandschaften zu entwerfen. Leider verschwimmt hier manchmal alles etwas und man kann kaum noch Einzelheiten ausmachen. Man könnte nun wohlwollend behaupten, dass man als Leser die Schneeblindheit nachvollziehen soll, aber es wirkt teilweise einfach unsauber. Inhaltlich ist auch dieses ein in der Art oft gelesenes Abenteuer was wenig innovativ ist, aber zu unterhalten weiß.

Langsam stellt sich die Frage ob Rocket als Charakter wirklich eine eigene Serie tragen kann, denn er besitzt zwar Charme, aber leider sind hier inhaltlich so gut wie keine Geschichten wirklich überzeugend. Stellenweise sind sie schlicht zu kurz und in der Vermeidung einer ausgefeilten Dramaturgie werden sie nur Durchschnitt und erinnern an Dutzende ähnlich gelagerter Storys und werden damit verwechselbar. Schade.

Fazit:
Unterhaltsam, aber es fehlt das gewisse Etwas. Die Storys sind schlicht und ergreifend zu kurz um eine ausgefeilte Dramaturgie aufzubauen und werden so verwechselbar.

Rocket Raccoon 2: Quer durch die Galaxie und dann links - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Rocket Raccoon 2: Quer durch die Galaxie und dann links

Autor der Besprechung:
Jons Marek Schiemann

Verlag:
Paninicomics

Preis:
€ 9,99

ISBN 10:
3957984327

ISBN 13:
978-3957984326

96 Seiten

Positiv aufgefallen
  • erste Geschichte welche mit wenigen Worten auskommt
  • schöne Ideen im Detail
  • stimmungsvolle Eislandschaften
Negativ aufgefallen
  • zu kurz für eine ausgefeilte Dramaturgie
  • verwechselbar
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Rezension vom: 18.09.2015
Kategorie: Hefte
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