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Comic-Besprechung - Uncanny Inhumans Band 1

Geschichten:
Uncanny Inhumans Band 1 (Uncanny Inhumans #0-4, Free Comic Book Day 2015 (Avengers) (2015) (I))
Autor: Charles Soule, Zeichner: Steve McNiven, Brandon Peterson, Tusche: Jay Leisten, Brandon Peterson, Farben: Justin Ponsor, Sunny Gho, Java Tartaglia, Übersetzung: Horus W. Odenthal

Story:

Seit der Terrigen-Nebel über die Erde wandert, entstehen immer neue Inhumans. Um diese kümmert sich ein Team aus Spezialkräften an Inhumans, angeführt von ihrer Königin, Medusa. Doch dann holt die Vergangenheit sie ein, im wahrsten Sinne des Wortes. Denn Kang der Eroberer hat es auf sie abgesehen.



Meinung:

Seit die Marvel-Verfilmungen so erfolgreich sind, hat sich dies auch auf die Comics ausgewirkt. Die Avengers haben einen Riesen-Push erfahren, derweil Comics, deren Lizenzen nicht bei den Marvel Studios lagen, etwas mehr in den Hintergrund gerückt wurden. Das betraf vor allem die Fantastic Four und die X-Men. Anstelle letzterer wurden vor allem die Inhumans gerückt. Es gab viele verschiedene Comicserien. Die neuste von denen ist "Uncanny Inhumans". Und für das Kreativteam dieser, hat Marvel Comics ein beachtliches Kreativteam zusammengestellt. Geschrieben werden die Geschichten von Charles Soule (Der Tod von Wolverine), während Steve McNiven (Civil War) und Brandon Peterson (Avengers: Age of Ultron) für die Illustrationen verantwortlich waren.

Die Inhumans halten zueinander und treten füreinander ein. Doch gleichzeitig droht Gefahr aus der Vergangenheit, auf Grund eines Deals, den Black Bolt mit Kang dem Eroberer gemacht hat. Aus diesem Grund muss sich ein Team aus Inhumans auf eine Reise durch die Zeit begeben, um eine Vernichtung ihrer Rasse zu verhindern.

Diese Zusammenfassung der Handlung ist nur grob. Denn in Wahrheit ist die Geschichte wesentlich komplexer und vielschichtiger. Denn es wird sehr viel durch die Zeit gereist und man muss aufpassen, um alles mitzukriegen. Ebenso sollte man auch die vorherigen Inhumans-Auftritte kennen, um zum Beispiel verstehen zu können, was es mit unter anderem mit Gorgons Zustand auf sich hat.

Doch es lohnt sich, sich auf die Geschichte einzulassen. Denn es gibt jede Menge interessante Aspekte, die es zu beachten und hervorzuheben gilt. Dazu gehört auch die Teamzusammensetzung. Denn es sind eben nicht nur Inhumans, mit denen man es hier zu tun hat. Es sind auch andere Charaktere mit dabei, zum Beispiel Johnny Storm, der außerhalb der Fantastic Four hier seine Heimat gefunden hat. Oder Henry McCoy, Beast, der bei den Inhumans an einer Heilung für die Mutanten arbeitet, die auf Grund des Terrigen-Nebels schwer erkranken und auch daran sterben.

Es ist eine interessante Kombination, die Charles Soule auch gut zu nutzen weiß. Denn Medusa und Johnny Storm sind ein Paar, was dem zurückkehrenden Black Bolt nicht so gut gefällt, wie er deutlich macht. Ebenso herrscht auch ein gewisses Misstrauen der Inhumans gegenüber Hank McCoy, was vor allem an den Taten von Scott Summers liegt. Das ist übrigens ein Plot, der auch bei den X-Men nach Secret Wars regelmäßig erwähnt worden ist. Anscheinend hat Cyclops einige Taten begangen, die einfach nur schrecklich sind.

Gleichzeitig ist da auch noch Kang der Eroberer. Dies ist ein Schurke, der primär eher bei den Fantastic Four und Avengers der Hauptschurke war. Dass er jetzt bei den Inhumans auftaucht, ist neu. Und wird von Charles Soule auch dementsprechend genutzt. Denn er und Black Bolt haben eine Partnerschaft, die darin besteht, dass der König der Inhumans den Zeitreisenden Schurken in Ruhe lässt, derweil dieser sich um den Sohn von Black Bolt und Medusa kümmert. Letzterer ist übrigens keine neue Figur, sondern existiert schon seit Jahren im Marvel Universum. Nur wurde er selten bis nie benutzt.

Natürlich entwickelt sich dies anders als gedacht. Und hierbei können wirklich alle Charaktere brillieren. Man hat einen Johnny Storm, der sich bemüht, einerseits seine Beziehung mit Medusa zu behalten, aber andererseits auch Black Bolt aus dem Weg zu gehen. Oder Read, einer der neuen Inhumans, der übrigens ein sehr interessanter Charakter ist.

Die Zeichnungen sind gewohnt solide. Sowohl Brandon Peterson als auch Steve McNiven zeichnen super. Allein schon das Characterdesign von McNiven ist wirklich großartig. Charaktere wie Read wirken unverwechselbar.

Und bei so viel Lob ist es klar, dass dieser Band ein "Klassiker" und ein "Splashhit" ist.



Fazit:

"Uncanny Inhumans" ist ein starker Band, was vor allem an der ungewöhnlichen Teamzusammensetzung liegt, die der Autor Charles Soule zusammengesetzt hat und die er gut zu nutzen weiß. Die Geschichte ist spannend und voller interessanter Entwicklungen. Was auch an dem Schurken Kang liegt, den Charles Soule gut einsetzt. Die Zeichnungen von Brandon Peterson und Steve McNiven sind sehr gut!



Uncanny Inhumans Band 1 - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Uncanny Inhumans Band 1

Autor der Besprechung:
Götz Piesbergen

Verlag:
Panini

Preis:
€ 16,99

ISBN 13:
978-3957988447

128 Seiten

Positiv aufgefallen
  • Komplexe und faszinierende Geschichte
  • Interessante Teamzusammensetzung
  • Sehr gute Zeichnungen
Negativ aufgefallen
Die Bewertung unserer Leser für diesen Comic
Bewertung:
1
(1 Stimme)
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Rezension vom: 12.11.2016
Kategorie: Inhumans
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