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Comic-Besprechung - Largo Winch 22

Geschichten:
Rote Segel
Text: Eric Giacometti
Zeichnungen: Philippe Francq


Story:
In „Rote Segel“ steht der Konzern von Largo immer noch im Kreuzfeuer internationaler Finanzstrategen. Im Spiel um das große Geld mischen im neuen Band zwei russische Oligarchen mit. Und das Leben der Reichen ist gefährlich und dekadent in Russland. Das erfährt Largo am eigenen Leib, als er versucht vor Ort seine Widersacher zu stellen. Im Mittelpunkt dabei die Suche nach seinen Stammaktien. Ohne diese verliert Largo sein ganzes Imperium.



Meinung:
Mit „Rote Segel“ beenden Eric Giacometti und Philippe Franyq den Zyklus, den van Hamme mit Band 19 „Double Play“ begann und mit „20 Sekunden und „Morgenstern“ fortsetzte. Um einen ungetrübten Lesegenuss zu haben, empfiehlt es sich, die vorherigen drei Bände noch einmal zu lesen. Erst dann entfaltet sich die komplette Geschichte, mit all ihren Winkelzügen und Erzählsträngen.
Die ersten zwei Seiten den neuen Largo Winch-Bandes zeigen schon genau, um was es in dem Band geht. Bereits ab dem ersten Panel stehen erotische Frauen und Sex im Mittelpunkt. Im 15 Panel des Albums wird dann die erste Leiche präsentiert. Aber genau das will ich auch sehen, wenn ich Largo Winch lese: hammermäßige Spannung, schöne Frauen und ein bisschen Brutalität.
Largo Winch und Russland ist eine Kombination, die super funktioniert. Eric Giacometti bemüht in seiner Story sämtliche Klischees, die über die russische High Society im Umlauf sind. Das mag vielleicht nicht besonders originell sein, aber es ist spannend und äußerst unterhaltend. 
Beispielsweise die Szene in der Moskauer U-Bahn. Largo erhält ein Passwort, um einen speziellen Zug zu nehmen. Hier geht es zunächst feucht fröhlich zu und im Laufe der Zeit endet die fahrt in einer wilden Orgie, an der sich Largo natürlich nicht beteiligt: „Wir sind nicht zum Feiern hier und auch keine Touristen Simon“, lästert er noch zu seinem Freund.
Oder auch die schöne Ksenia Najewna, von der Korruptionsbekämpfung des FSB. Sie ist nicht nur bildschön, umgeben von einer höchst erotischen Aura, sondern auch noch absolut tödlich. Gnadenlos richtet sie ihre Gegner hin und betört die Männer wie sie will. Ein typischer Largo Winch Charakter.
Aber hey, wenn ich mir einen James Bond reinziehe, erwarte ich auch keinen bulgarischen Ausdruckstanz, sondern Action. Und mal ganz ehrlich: Im franko-belgischen Raum gehört Largo Winch zu den absoluten Top Serien und hat Auflagen jenseits der 100.000-Marke – vergleichbar in etwa dem Erfolg von Asterix hierzulande. Bei uns dürfte es nicht mal ein Zehntel dieser Marke sein. Das drückt das ganze Drama des deutschen Comicmarktes aus. 
Noch ein Wort zum Kreativteam: Eric Giacometti hat sich das zweite Mal als Nachfolger von van Hamme bewährt.  Der Schriftsteller und Journalist hatte zwar bisher noch keine Erfahrungen mit der 9. Kunst, allerdings sein Talent, Verschwörungstheorien in eine fiktionale Geschichte einarbeiten zu können, kommt der Comicserie zu gute. 



Fazit:
Largo Winch ist Kult. Wer auf spannende Geschichte, heiße Frauen und viel Geld steht, der sollte unbedingt zugreifen. Kurzweile Unterhaltung in solider Aufmachung. Ich empfehle dazu Guns ´n Roses „Use your illusion I“.



Largo Winch 22 - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Largo Winch 22

Autor der Besprechung:
Bernd Hinrichs

Verlag:
Schreiber und Leser

Preis:
€ 14,95

ISBN 13:
978-3-96582-010-4

48 Seiten

Positiv aufgefallen
  • Spannend, kurzweilig und mitreißend
  • Gelungenes Artwork
  • Nahtlose Fortführung
Negativ aufgefallen
Die Bewertung unserer Leser für diesen Comic
Bewertung:
1
(1 Stimme)
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Rezension vom: 05.03.2020
Kategorie: Alben
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