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Comic-Besprechung - Stephen King - The Stand - Das letzte Gefecht 2

Geschichten:
Überlebende – Teil 1 bis 5
Schergen des Bösen – Teil 1 bis 5
Text: Roberto Aguirre-Sacasa, Stephen King
Zeichnungen: Mike Perkins


Story:
Mutter Abagail sammelt ihre Verbündeten um sich. Randall Flagg sitzt jenseits der Rocky Mountains uns sieht seine Zeit gekommen. Er ist das Böse, dass die Menschen verführt uns aus ihnen mordende Bestien macht. Aber die schwangere Frannie, Larry Underwood, vor allem Nick Andros, ein Taub-Stummer, und Stu Redmann, der zu den zuerst Infizierten zählte nehmen den Kampf gegen das personifizierte Bösen auf. Die ehemals bei Panini in sechs Bänden adaptierte Version des Romans von Stephen King wird in drei überformatigen Hardcover-Bänden neu aufgelegt. Hinzu kommen knapp 30 Seiten Galerie und Hintergrundinformationen.



Meinung:
Ein Mamutwerk wie „The Stand“ als Comic zu adaptieren ist immer eine schwierige Aufgabe. Ganz besonders bei so einem Werk. Denn sein Autor, Amerikas Horrorspezialist Nummer eins, Stephen King, hat sich viel Zeit gelassen beim Erzählen. Ich weiß noch, wie ich zum ersten Mal das Opus Magnum des Autors am Nordseestrand las – rund 1000 Seiten (je nachdem welche Ausgabe man im Regal stehen hat). King schildert den ewigen Kampf zwischen Gut und Böse. Und King schildert ihn als das letzte Gefecht. Klar waren seine Charaktere ausgefeilt. Er hat sich Mühe gegeben alles authentisch wirken zu lassen. Damit hebt er sich positiv von dem ganzen Einheitshorror ab, der die Regale in den Buchhandlungen vollstopft. King lässt den Horros langsam eindringen. Das benötigt eben Platz – wie gesagt, knapp 1000 Seiten.
Wenn so viel Stoff in einen Comic gepackt werden muss, hat der Künstler nur zwei Möglichkeiten. Entweder er kürzt wahnsinnig oder er schafft ebenfalls ein Mamutwerk. Roberto Aguirre-Sacasa und Mike Perkins haben sich für die letzte Variante entschieden – mit all seinen Nachteilen. Denn ihnen muss klar gewesen sein, dass so viel Text nicht nur in der Form Panel und Sprechblase wiedergegeben werden kann. Im zweiten Sammelband – mehr noch als im ersten – überwiegen mir deshalb die erzählenden Passagen zu sehr. Vor allem in den teilen „Die Überlebenden“ Teil 4 und 5 habe ich mich mitunter gefragt, warum ich nicht einfach das Buch noch einmal gelesen habe. Die Stimmen aus dem Off nehmen da Überhand. Das – und ich habe versucht es eingangs zu erläutern – war aber vermutlich unausweichlich.
Aber anstatt zu versuchen, über 800 Seiten Roman auf 50 bis 100 Seiten zu komprimieren und dabei Nuancen und Details der Handlung zu verlieren, investierte Marvel in das Kreativteam von Adapter Robert Aguirre-Sacasa und Zeichner Mike Perkins, die hier für jede Seite verantwortlich sind. Sie arbeiteten über zwei Jahre lang an dem Projekt und können zu Recht stolz auf das Ergebnis sein. Denn, nicht immer gilt: Ein Bild sagt mehr als tausend Worte.
Aguirre-Sacasa stellt die Handlungselemente leicht um, da er sich bewusst ist, dass eine Graphic Novel eine andere Sensibilität hat, besonders wenn sie ursprünglich in Segmenten als dreißig Kapitel fortgesetzt wurde, von denen jedes eine Art Cliffhanger-Ende benötigt, um das Interesse an der folgenden Folge zu wecken. Perkins ist durchweg hervorragend, sein naturalistischer Stil erweckt Darsteller und Schauplätze zum Leben und die umfangreichen Hintergrundnotizen zeigen, wie viel Gedanken er sich bei bestimmten Szenen gemacht hat. 



Fazit:
„The Stand“ ist auch im zweiten teil eine gelungene Umsetzung des King Stoffs in einen Comic. Die vorgenommenen Vereinfachungen fallen kaum auf. Die Geschichte ist flüssig und spannend zu lesen. Acht von zehn Königen.



Stephen King - The Stand - Das letzte Gefecht 2 - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Stephen King - The Stand - Das letzte Gefecht 2

Autor der Besprechung:
Bernd Hinrichs

Verlag:
Panini

Preis:
€ 39

ISBN 13:
978-3-7416-2292-2

300 Seiten

Positiv aufgefallen
  • Ausgearbeitete Charaktere
  • Artwork
  • Großformat
Negativ aufgefallen
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Rezension vom: 30.04.2021
Kategorie: Alben
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