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Comic-Besprechung - Horrorschocker 59

Geschichten:

Cover: Levin Kurio
Innencover: Levin Kurio

Zu Spät
Text, Vorzeichnungen und Farbe: Levin Kurio
Reinzeichnungen: Rainer F. Engel

Schrankmonster
Text: Falko Kutz
Zeichnungen und Farben: Annette Schulze-Kremer

Ein namenloses Ding des Bösen
Text, Zeichnungen und Farben: Levin Kurio



Story:

Mit bewährtem Personal legt der Weißblech Verlag die 59. Ausgabe seines Flaggschiffs vor. Drei Geschichten, davon zwei von Levin Kurio plus eine von Falko Kutz sorgen wieder einmal für Kurzweile.
In der ersten Geschichte wird die moderne Hyerhysterie-Gesellschaft mächtig aufs Korn genommen. In „Zu spät“ hat die neue Supra-G-Frequenz weite Teile der Welt unbewohnbar gemacht. Die Lebewesen mutierten zu Monstern und einzig ein Heer von Robotern mit Künstlicher Intelligenz scheinen noch zu existieren. Die Seitenhiebe auf die Verschwörergemeinde sind unübersehbar. Und als dann auch noch die Präsidentin, deren Ähnlichkeit mit einer hierzulande bekannten Bundeskanzlerin trotz ihrer Deformierungen kaum zu übersehen sind, auftritt, war der humoristische Touch der Geschichte nicht mehr wegzudiskutieren.
Das ändert sich dann allerdings schlagartig bei der zweiten Geschichte. „Schrankmonster“ hat eine komplett andere Grundstimmung. Ein Junge wird von seinem alkoholkranken Vater regelmäßig in einen Kleiderschrank gesperrt. Hier muss sich das Kind zwischen Pelzmänteln, die in seiner Fantasie zu Leben erwachen und ihn beschützen, verstecken. Zu spät erkennt der Junge, dass sein Vater ihn nicht quälen wollte, wenn er ihn im Schrank einsperrt, sondern ihn vor den Wutausbrüchen während seiner Deliriums beschützen wollte. Als ihm diese Erkenntnis durchsickert ist es längst zu spät. Der Junge greift mittlerweile selbst zur Flasche. „Schrankmonster“ lässt die Leichtigkeit der Opener-Geschichte vermissen. Schwermut und Tragik bestimmen die Handlung. Es ist absolut bemerkenswert, wie nur innerhalb von sechs kurzen Seiten diese Atmosphäre entstehen kann. Dafür müssen Text und Bild sitzen.
Den Abschluss bildet dann wieder eine schaurig-schöne klassische Geschichte, wie sie auch in einem 1950er-Jahre B-Movie von Jack Arnold hätte erzählt werden können. In der Taiga geht ein Meteor nieder und wird dort von zwei Jägern geborgen. Beide wollen ihn zu Geld machen und was keiner der beiden ahnt ist, dass das Unglück über sie hereinbrechen wird, denn der Meteor hat in seinem Inneren etwas Lebendiges. Gut gemachter Grusel, der auch nach klassischem Muster ausgezeichnet funktioniert.



Fazit:

Horrorschocker 59 ist mal wieder eine schöne Mischung aus klassischem Comicgrusel und atmosphärisch dichten Geschichten. Zeichnerisch wie immer exzellent umgesetzt macht auch die 59. Ausgabe Spaß. Also auf auf zum nächsten Comichändler oder direkt beim Verlag Insgesamt neun von zehn Zombies.



Horrorschocker 59 - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Horrorschocker 59

Autor der Besprechung:
Bernd Hinrichs

Verlag:
Weissblech Comics

Preis:
€ 3,90

34 Seiten

Positiv aufgefallen
  • Gute Einfälle
  • Abwechslungsreich
  • Artwork
Negativ aufgefallen
Die Bewertung unserer Leser für diesen Comic
Bewertung:
1
(1 Stimme)
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Rezension vom: 29.04.2021
Kategorie: Alben
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